Sieben Stunden lang Wellensittiche beurteilt

Bundesschau in Hünsborner Halle mit 2378 Vögeln

rudi Hünsborn. Prächtige Wellensittiche erfüllten am Wochenende die Hünsborner Dorfgemeinschaftshalle mit Leben. Die Deutsche Standardwellensittichzüchtervereinigung (DSV), Ortsgruppe Siegen, hatte Samstag und Sonntag zur 47. DSV-Bundesschau geladen. Damit waren die Siegerländer nach 2001 und 2004 bereits zum dritten Mal Ausrichter der deutschen Meisterschaft. Zwar konnte man mit den eigenen Vögeln zuletzt nicht Bundessieger werden, mit Jürgen Tholen und seinem »Lacewing weiß« aber zumindest den Titel »Bester Ino« einstreichen.

2378 Vögel waren insgesamt in der Dorfgemeinschaftshalle untergebracht. Damit bot sich den Besuchern schon im Foyer ein Geräusch wie im tropischen Regenwald.

Die große Vielfalt an Rassen und Farbenschlägen, die in den zahlreichen Käfigen geboten wurde, tat diesem Eindruck keinen Abbruch. 120 Aussteller aus ganz Deutschland gingen bei der Bundesschau an den Start – mit unbegrenzt vielen Tieren. Entsprechend viel hatten die acht Preisrichter rund um Preisrichterobmann Frank Nietgen zu tun. Ganze sieben Stunden dauerte es, bis alle Vögel bewertet waren. Erst im Anschluss wurde die Schau dann auch für die Besucher geöffnet. Diese konnten somit auch die Bundessieger in Augenschein nehmen. Der beste Altvogel entstammte dabei der Zucht von Uwe Effertz aus dem Rheinland, wo auch die Zuchtgemeinschaft Müller, die den besten Jungvogel stellte, heimisch ist. Ihre Vögel entsprachen in Typ, Größe, Haltung und Farbe am ehesten dem so genannten »Idealvogel«, der bei der Bewertung als Maßstab galt.

Punkte konnte man aber auch durch Masse einheimsen. So summierte sich die Bewertung von 60 Vögeln für Marion Meder zur besten Gesamtleistung. Obwohl die 26 Mitglieder zählende Ortsgruppe Siegerland bei den höchsten Titeln dieses Mal nicht mit von der Partie war, schätzte man sich zuletzt dennoch zufrieden. Ebenso Schauleiter Frank Nietgen, der sich angesichts der regen Beteiligung zumindest nicht beschweren konnte, keine Arbeit zu haben.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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