Zweite Biathlon-Meisterschaft der Gemeinde Wenden
Sieg für Team „Berufskolleg“

Schießen und auf den in Skandinavien entwickelten Thoraxtrainern Skilanglauf absolvieren – eine anspruchsvolle Kombination für die Teilnehmer.
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  • Schießen und auf den in Skandinavien entwickelten Thoraxtrainern Skilanglauf absolvieren – eine anspruchsvolle Kombination für die Teilnehmer.
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baka  Mehr als 70 000 Schnupperschützen mit rund 9000 Wettkämpfern sind auf 130 Etappen seit 2015 beim weltgrößten Volksbiathlon angetreten. In diesem Jahr gastiert die Tour allein in 40 Städten und am Sonntag stoppte sie mit ihrer mobilen Biathlon-Arena während des „Wendener Sommers“ an der Hauptstraße. Tourleiter Martin Bremer legt besonderen Wert darauf, dass dieser beliebte Wintersport auch ohne Schnee und ohne eine Gefährdung beim Schießen durch ständige Verbesserung der Anlage eine einzigartige Faszination ausübt und immer mehr Anhänger findet.

Klassischer Skilanglauf auf Thoraxtrainern

Bei angenehmen Temperaturen gaben die Teilnehmer bei der zweiten Biathlon-Meisterschaft der Gemeinde Wenden auch ohne Schnee alles, um zu gewinnen. Mit den Teams „Fliegende Einhörner“ aus Schönau, Volksbank Wenden, „First Ladies“ Hünsborn, Berufskolleg Olpe, Nicolas Dornseifer und dem Titelverteidiger, der Gemeinde Wenden, traten fünf Mannschaften mit jeweils vier Teilnehmern zu der spannenden zweiten Biathlon-Meisterschaft der Gemeinde Wenden gegeneinander an. Dabei musste klassischer Skilanglauf auf den in Skandinavien entwickelten Thoraxtrainern, die mit Doppelstocktechnik den klassischen Langlauf simulierten, absolviert werden, gefolgt von fünf Schüssen im Stehendschießen mit dem Lasergewehr, wobei es für jeden Fehlschuss 15 Sekunden Zeitstrafe gab. Die auf den Thoraxtrainern zu absolvierenden Skilanglaufstrecken – bei den Männern 400 Meter, bei den Frauen 300 – entpuppten sich als eine echt schweißtreibende Herausforderung, die von allen Teilnehmern mit viel Leidenschaft absolviert wurde.

Großer Respekt vor "echten" Biathleten

Unterstützt wurden die Biathleten von einem begeisterten Publikum und dem engagierten Martin Bremer, der als Moderator ordentlich Stimmung machte. „Eigentlich hätte uns die Teilnahme schon gereicht, wir hätten nie gedacht, dass wir bis ins Finale kommen. Aber es macht auch richtig Spaß, wenn es auch mega anstrengend ist“, so Sarah Halbe von den „Fliegenden Einhörnern“ in der kurzen Pause vor dem Finalkampf. Auch Rupert Wurm, der im Team der Gemeinde den erkrankten Bürgermeister Bernd Clemens vertrat, hatte großen Respekt vor den „echten“ Biathleten. „Man glaubt gar nicht, wie anstrengend dieser Sport ist – und dann muss man auch noch still stehen und schießen“, zeigte sich Wurm von dieser Sportart beeindruckt. Auch Pfarrer Michael Kleineidam ließ sich das spannende Finale nicht entgehen, bei dem die „Fliegenden Einhörner“ mit Sarah Halbe, Carolin Sieler, Carina Rademacher und Selina Hees gegen das Team der Gemeinde Wenden mit Rupert Wurm, Matthias Schloos, Thorsten Scheen und Torgen Mörschel sowie das Team „Berufskolleg Olpe“ mit Peter Niklas, Marius Giese, Lars Böker und Jan Heiche antraten.

Medaillen, Pokale und Shootingstar-Jacken

Lautstark wurden alle angefeuert, und es war ein enges und wirklich spannendes Rennen, das das Team „Berufskolleg“ für sich entscheiden konnte. Vorjahressieger „Gemeinde Wenden“ belegte Platz 2, und mit viel Applaus freuten sich die „Fliegenden Einhörner“ über ihren verdienten Platz 3. Gemeinsam nahmen alle bei der Siegerehrung von Nicole Williams von der Gemeinde Wenden und Martin Bremer begeistert ihre Medaillen, Pokale und Shootingstar-Jacken entgegen. Der einzige Wermutstropfen an diesem gelungenen Wettbewerb waren die doch eher wenigen Teilnehmer, wenn man bedenkt, wie viele Chöre, Musikvereine, Firmen, Schulklassen, Kegelclubs, Stammtische und so weiter gerade in der Gemeinde Wenden beheimatet sind, hätte die Beteiligung doch größer sein können, denn wie Sarah Halbe es betonte: „Es macht einfach riesig Spaß.“ Mal sehen, wer sich alles bei der nächsten Biathlon-Gemeindemeisterschaft der Herausforderung stellen wird.

Autor:

Barbara Kampa aus Siegen

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