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Bauarbeiten in Ottfingen schreiten zügig voran
„Siepen“ wird Ort der Begegnung

Daumen hoch für das neue Clubhaus, ohne Freiwillige wie Pierre Schürholz (l.), Ressortleiter Spielbetrieb, oder Dietmar Bröcher (r.) hätte es nicht errichtet werden können.
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  • Daumen hoch für das neue Clubhaus, ohne Freiwillige wie Pierre Schürholz (l.), Ressortleiter Spielbetrieb, oder Dietmar Bröcher (r.) hätte es nicht errichtet werden können.
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yve Ottfingen. Es ist geschäftig am „Siepen“. Auf der Sportanlage des Sportvereins Ottfingen (SVO) weht Flatterband vor gleich mehreren Baustellen. Vereinsmitglieder tragen Arbeitskleidung, ihre freiwilligen Einsätze sind kaum zu zählen. Der Betonmischer dreht sich fast ohne Unterlass, Maik Niklas sitzt im Bagger, bewegt Erdmassen hin und her, während auf dem Platz die Jugend trainiert.

Auch auf dem neuen Spielplatz wird gewerkelt. Hier müssen nur noch Restarbeiten erledigt werden. Stefan Löcker und Fabian Niklas, Ressortleiter Finanzen, setzen gerade die Rutsche zusammen. Die anderen Elemente stehen schon – ob Nestschaukel, Sandkasten, Wipptiere oder die große Kletteranlage aus Naturholz. Ein perfekte Ort, um Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen und Sozialkompetenz zu fördern.

yve Ottfingen. Es ist geschäftig am „Siepen“. Auf der Sportanlage des Sportvereins Ottfingen (SVO) weht Flatterband vor gleich mehreren Baustellen. Vereinsmitglieder tragen Arbeitskleidung, ihre freiwilligen Einsätze sind kaum zu zählen. Der Betonmischer dreht sich fast ohne Unterlass, Maik Niklas sitzt im Bagger, bewegt Erdmassen hin und her, während auf dem Platz die Jugend trainiert.

Auch auf dem neuen Spielplatz wird gewerkelt. Hier müssen nur noch Restarbeiten erledigt werden. Stefan Löcker und Fabian Niklas, Ressortleiter Finanzen, setzen gerade die Rutsche zusammen. Die anderen Elemente stehen schon – ob Nestschaukel, Sandkasten, Wipptiere oder die große Kletteranlage aus Naturholz. Ein perfekte Ort, um Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen und Sozialkompetenz zu fördern. Der neue mit Hackschnitzeln ausgelegte Bereich ist von einem Zaun umgeben, um die Kinder vor Bällen zu schützen, die über das Fußballfeld hinaus geschossen werden.

Ottfinger „Siepen“: Testbetrieb beim Heimspiel

Das Areal hat den Testbetrieb bei einem Heimspiel bereits erfolgreich bestanden. „Es waren sehr, sehr viele Kinder hier“, erzählt Fabian Niklas. Und der Andrang am Waffelstand sei so groß gewesen, dass neuer Teig hätte zubereitet werden müssen. „Lange gehalten hat der aber auch nicht.“ Der Ressortleiter Finanzen blickt über den Spielplatz und hält fest: „Wir haben alles richtig gemacht“. Niklas hat einen kleinen Sohn, wird bald zum zweiten Mal Vater – „es wird ein Mädchen“. Für Kinder könne man gar nicht genug tun.

Stefan Löcker erledigt Restarbeiten auf dem neuen Spielplatz, der mit einer Terrasse eine Verbindung zum neuen Clubhaus eingeht.
  • Stefan Löcker erledigt Restarbeiten auf dem neuen Spielplatz, der mit einer Terrasse eine Verbindung zum neuen Clubhaus eingeht.
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Einmal im neuen Abenteuerland am „Siepen“ gewesen, drängten nun die Kinder aus dem Dorf auch in der Woche, also außerhalb des Spielbetriebs, auf die Anlage kommen zu dürfen, ist aus Vereinskreisen zu hören. „Wir hatten hier vorher keine schöne Spielplatz-Situation“, zeigt Niklas auf den noch eingezäunten Bereich weitab vom Schuss. Kinder und natürlich auch die betreuenden Eltern seien von der Geselligkeit rund um das Fußballfeld ausgegrenzt gewesen. „Das wollten wir unbedingt ändern.“ Die Neukonzipierung sei bewusst auf Familienfreundlichkeit ausgerichtet.

Ottfinger „Siepen“: Neuer Spielplatz

Finanziert worden ist der neue Spielplatz mit der Kleinprojekt-Förderung der Region „BiggeLand“, durch enorme Eigenleistung und Spendengeldern wie zum Beispiel von Rainer Erdmann von der Klinkerbau GmbH, der gleich 3000 Euro zum Projekt beisteuerte. Das Kostenvolumen belaufe sich auf etwa 30.000 Euro.

Fabian Niklas, Ressortleiter Finanzen, freut sich, endlich einen familienfreundlichen Spielplatz auf der Sportanlage zu haben.
  • Fabian Niklas, Ressortleiter Finanzen, freut sich, endlich einen familienfreundlichen Spielplatz auf der Sportanlage zu haben.
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Zum Gespräch mit der Siegener Zeitung gesellt sich dann Pierre Schürholz, Ressortleiter Spielbetrieb. Als Bauingenieur ist er vom Fach, aus seiner Feder stammt das bereits verklinkerte Clubhaus in direkter Nachbarschaft zum Spielplatz. Das neue, 120 Quadratmeter große Herzstück des „Siepens“ sei bis auf den Dachstuhl und die Elektrik in Eigenregie entstanden. Schürholz öffnet die Tür zum Clubhaus, große Fenster gewähren nicht nur den Blick auf das Fußballfeld, sondern auch auf den neuen Spielplatz. Angrenzend befindet sich eine Terrasse auf zwei Ebenen, die auch vom Neubau aus zugänglich ist. „Jetzt haben die Eltern ihren Nachwuchs immer im Blick und sind trotzdem mitten im Geschehen“, sagt Schürholz.

Ottfinger „Siepen“: Altbau praktisch entkernt

Die Gesamtkosten für das engerieeffizienten Haus, das in Zukunft auch für private Veranstaltungen gemietet werden kann, belaufen sich auf etwa 400.000 Euro. Sichtbar sind die Holzbalken unter der Decke, neben dem Thekenbereich mit viel Platz für Sitzgelegenheiten befindet sich ein Abstellraum, und in den Nebenräumen ein moderne Küche sowie Sanitäranlagen.

Der Altbau (l.) ist entkernt und wird zum Funktionsgebäude ausgebaut, das Clubhaus (r.) ist nun das neue Herzstück der Sportanlage am „Siepen“ und grenzt unmittelbar am neuen Spielplatz an.
  • Der Altbau (l.) ist entkernt und wird zum Funktionsgebäude ausgebaut, das Clubhaus (r.) ist nun das neue Herzstück der Sportanlage am „Siepen“ und grenzt unmittelbar am neuen Spielplatz an.
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Noch unter Peter Hufnagel im Jahr 2013 sei bereits über ein neues Clubhaus nachgedacht und Rücklagen gebildet worden, so der Ressortleiter Spielbetrieb. „2019 ist dann die Entscheidung für den Neubau gefallen.“ Auf die Baugenehmigung habe der SVO allerdings sieben Monate und sieben Tage warten müssen.

Wir sind ein gutes Team.
Pierre Schürholz
Ressortleiter Spielbetrieb

Einiges getan hat sich auch im Altbau, er ist praktisch entkernt und wird mit Fördermittel des Programms „Moderne Sportstätte“ zum attraktiven Funktionsgebäude für Spieler, Trainer und Schiedsrichter ausgebaut. „Hier machen wir jetzt sukzessive weiter.“ Zudem stünden noch umfangreiche Pflasterarbeiten an – vom Eingang bis hoch zum 2016 entstandenen Kühlhaus. „Wir sind ein gutes Team“, schaut Pierre Schürholz optimistisch in die Zukunft und auf die noch zu erledigen Aufgaben. „Gemeinsam haben wir schon so viel geschafft“, sagt er mit Stolz auf seine starke „Mannschaft“.

Autor:

Yvonne Clemens (Redakteurin) aus Stadt Olpe

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