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Die größte Kita wird noch größer
St.-Elisabeth-Kindertagesstätte erhält zusätzliche Räume

Florian Schönauer und Kamber Aydin (v. l.) vom Büro Schönauer Architekten Hünsborn werfen hier einen Blick auf die Umbaupläne im Mitteltrakt der ehemaligen Schule. Hier zieht voraussichtlich zum Jahresende die St.-Elisabeth-
-Kindertagesstätte ein.
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  • Florian Schönauer und Kamber Aydin (v. l.) vom Büro Schönauer Architekten Hünsborn werfen hier einen Blick auf die Umbaupläne im Mitteltrakt der ehemaligen Schule. Hier zieht voraussichtlich zum Jahresende die St.-Elisabeth-
    -Kindertagesstätte ein.
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  • hochgeladen von Katja Fünfsinn (Redakteurin)

hobö Schönau. Als Anfang der 1970er-Jahre eine Elterninitiative den „Verein zur Förderung eines katholischen Kindergartens in Schönau“ gründete, dachte vermutlich niemand daran, dass man kurz vor dem 50. Geburtstag der Träger der größten Kindertagesstätte in der Gemeinde Wenden sein wird. Mit mehr als 100 Kindern in der sogenannten „Regel-Kita“ (Mädchen und Jungen zwischen zwei uns sechs Jahren) sowie annähernd 20 Kindern in der „Nest-Kita“ (vier bis 24 Monate) ist die St.-Elisabeth-Kindertagesstätte jetzt schon groß, im nächsten Jahr werden zwei weitere Gruppen hinzukommen. Die räumlichen Voraussetzungen dafür werden derzeit geschaffen. Die SZ schaute sich auf der Baustelle um.

hobö Schönau. Als Anfang der 1970er-Jahre eine Elterninitiative den „Verein zur Förderung eines katholischen Kindergartens in Schönau“ gründete, dachte vermutlich niemand daran, dass man kurz vor dem 50. Geburtstag der Träger der größten Kindertagesstätte in der Gemeinde Wenden sein wird. Mit mehr als 100 Kindern in der sogenannten „Regel-Kita“ (Mädchen und Jungen zwischen zwei uns sechs Jahren) sowie annähernd 20 Kindern in der „Nest-Kita“ (vier bis 24 Monate) ist die St.-Elisabeth-Kindertagesstätte jetzt schon groß, im nächsten Jahr werden zwei weitere Gruppen hinzukommen. Die räumlichen Voraussetzungen dafür werden derzeit geschaffen. Die SZ schaute sich auf der Baustelle um. Die befindet sich in dem ehemaligen Schulgebäude, das direkt an den „Altbau“ der Kindertagesstätte an der Geschwister-Scholl-Straße in Schönau grenzt. Wie mehrfach berichtet, war hier jahrzehntelang eine Förderschule beheimatet, die zunächst als Geschwister-Scholl-Schule und später als Teilstandort der in Grevenbrück beheimateten Janusz-Korczak-Schule vom Kreis Olpe betrieben wurde. Den Teilstandort in Schönau gab der Kreis auf und bot das gesamte Schulgebäude der Gemeinde Wenden zum Kauf an. Die Kommune nutzte die Offerte und erwarb die gesamte Immobilie.

Wir hatten immer ein bisschen Platznot, daher freuen wir uns über zusätzliche Räume und die zwei neuen Gruppen.
Thorsten Junge
Vorsitzender des Elternvereins

Im vergangenen Jahr verlagerte die Gemeinde ihre Musikschule von Möllmicke in die ehemalige Förderschule in Schönau. Auch die „Nest-Kita“ der St.-Elisabeth-Kindertagesstätte ist in den südlichen Trakt des Gebäudes eingezogen. Und nun lässt die Gemeinde einen weiteren Bereich des einstigen Schulgebäudes von Grund auf sanieren und umbauen, damit diesen die Kita künftig nutzen kann. Im Haushaltsplan der Gemeinde sind in diesem Jahr 600 000 Euro für den Umbau veranschlagt.
Immerhin werden Räumlichkeiten auf einer Grundfläche von rund 400 Quadratmetern „auf links gedreht“. Die Entkernung erwies sich aufwändiger als gedacht, weil schadstoffbelastete Mineralfasern von einer Spezialfirma entsorgt werden mussten. „Wir müssen hier bauphysikalisch einiges umgestalten“, erläutert Architekt Florian Schönauer, Partner und Geschäftsführer des Büros Schönauer Architekten in Hünsborn. Wärmeschutz, statische Durchbrüche, Netzwerkverkabelung, Stromversorgung und Arbeiten an Sanitärbereichen sind hier einige Stichworte. Und letztlich muss Barrierefreiheit geschaffen werden, was angesichts der verschiedenen Baujahre der Gebäudeteile nicht einfach erscheint.

Endlich keine Platznot mehr

Der nun im Umbau befindliche Trakt dient fortan auch als Verbindung der „Regel-Kita“ mit der „Nest-Kita“. Bislang musste das Team über den Pausenhof gehen, um in das jeweils andere Gebäude zu gelangen. „Wir hatten immer ein bisschen Platznot, daher freuen wir uns über zusätzliche Räume und die zwei neuen Gruppen“, erklärt Thorsten Junge im Gespräch mit der SZ. Er ist Vorsitzender des ehrenamtlich tätigen Elternvereins, der Träger der St.-Elisabeth-Kindertagesstätte ist. „Der Bedarf ist da und mit dem Kreis Olpe abgestimmt.“ Die Gemeinde bleibe Eigentümerin der Immobilie, die Kindertagesstätte Mieterin.

Team wird größer

Mehr als 20 erzieherische Fachkräfte arbeiten derzeit in der Einrichtung. Und das Team wird alsbald infolge der Gründung der beiden zusätzlichen Gruppen größer. Deswegen ist der Umzug des Leitungsbüros und der Personalräume in den „neuen“ Trakt geplant. Auch das Kinder-Bistro wird ein neues „Zuhause“ finden. Thorsten Junge ist sich der Herausforderungen einer solch großen Kindertagesstätte in Trägerschaft eines ehrenamtlich tätigen Elternvereins bewusst. „Aber wir haben ein sehr, sehr gutes Team mit Kita-Leiterin Sonja Lenovsky und allen anderen Mitarbeiterinnen“, spricht der Vereinsvorsitzende den hauptamtlichen Kräften großes Lob und Vertrauen aus.

Florian Schönauer und Kamber Aydin (v. l.) vom Büro Schönauer Architekten Hünsborn werfen hier einen Blick auf die Umbaupläne im Mitteltrakt der ehemaligen Schule. Hier zieht voraussichtlich zum Jahresende die St.-Elisabeth-
-Kindertagesstätte ein.
Der flache Bau rechts sowie das Untergeschoss in dem Trakt links daneben werden derzeit umgestaltet und verbinden dann erstmals die beiden bestehenden Bereiche der Kita miteinander.
Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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