Tierschau ein markanter Kirmes-Höhepunkt

Die Tierschau lockt tausende Zuschauer an. Der darin integrierte Wettbewerb „Kind mit Kalb“ bereitet insbesondere den jungen Teilnehmern viel Freude.  SZ-Archivfoto: win
  • Die Tierschau lockt tausende Zuschauer an. Der darin integrierte Wettbewerb „Kind mit Kalb“ bereitet insbesondere den jungen Teilnehmern viel Freude. SZ-Archivfoto: win
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö Wenden. Während so mancher „Suchtbulle“ womöglich an einem der vielen Getränkestände der Wendener Kirmes für Aufsehen sorgt, sind Zuchtbullen und andere Tiere im Wendebachtal die gefeierten Stars. Sie gehören zum festen und beliebten Bestandteil der „Kärmetze“. Denn die Tierschau ist seit jeher sehr eng verwoben mit dem bunten Kirmestreiben gleich nebenan. Alljährlich darf der Landwirtschaftliche Lokalverein für die Gemeinde Wenden daher tausende Besucher am Kirmesdienstag auf dem Ausstellungsgelände im Wendebachtal willkommen heißen.

In den frühen Morgenstunden reisen auch am bevorstehenden Kirmesdienstag, 20. August, die Landwirte und Kleintierbesitzer aus der Region mit ihren herausgeputzten Tieren an, die es dann wieder zu bestaunen gilt. Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen insbesondere aus den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein, dem Oberbergischen oder dem Märkischen Kreis den Weg frühmorgens ins Wendener Land finden.

Der Viehauftrieb ist zweifelsohne etwas Besonderes. Er beginnt um 8 Uhr. Mehr als 200 Tiere (Kühe, Rinder, Bullen, Ziegen, Schweine, Schafe, Pferde, Hasen, Kaninchen) werden in der Folge begutachtet. Gegen 9 Uhr beginnt die Prämierung. Um 11.30 Uhr werden die mit Sonderpreisen ausgezeichneten Tiere den Besuchern vorgeführt. Gegen 13 Uhr treffen sich die Besucher aus nah und fern sodann zu einem gemeinsamen Festessen mit führenden Vertretern aus Kirche, Politik und Verwaltung aus der gesamten Region.

Die traditionelle Festansprache hält diesmal Prälat Thomas Dornseifer, der aus Wenden stammende Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste des Erzbistums Paderborn.

Während des Festessens findet ein Konzert unter Mitwirkung des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Wenden und des Spielmannszugs „1908“ Wenden im Festzelt statt. Ab 15.30 Uhr steht unter musikalischer Untermalung Kaffee und Kuchen bereit. Natürlich stürzen sich auch am Kirmesdienstag Jung und Alt in den Kirmestrubel, der morgens gegen 9 Uhr beginnt und erst in der Nacht endet.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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