»Überflieger« machten Namen Ehre

19 Mannschaften bei »Human-Soccer-Turnier« dabei / Männerchor Ausrichter#B2

rudi Hünsborn. Erst kürzlich kickten noch die »Großen« um den Pokal. Kurz nach Ende der Fußballweltmeisterschaft stand der Fußball in Hünsborn wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Im Rahmen der Veranstaltung »Victoria&Schalke on Tour«, die am Samstag auf dem Löffelberg gastierte, richtete der örtliche Männerchor »Sangeslust« ein so genanntes »Human-Soccer-Turnier« aus, an dem sich die örtlichen Vereine beteiligten.

Die Begegnungen standen den Länderspielen dabei zumindest in Sachen Stimmung in nichts nach: Begeistert gingen nicht nur die Akteure, sondern auch die Zuschauer das Turnier an. Willi Kinkel hatte seinerzeit die Idee, einen so genannten Lebend-Kicker nach Hünsborn zu holen und ein Turnier unter den örtlichen Vereinen auszurichten. Gesagt, getan: Im Rahmen von »Victoria&Schalke on Tour« sollte der Plan in die Tat umgesetzt werden.

Am Samstag traten 16 Mannschaften dann an, um sich als Lebend-Kicker an die Stangen zu begeben. Neben den »Thekentänzern«, dem Feuerwehr-Löschzug, den »Überfliegern«, »Triangel&Tobago«, der Reservistenkameraschaft, »Immer Drup« sowie dem Männerchor gingen auch die Pfarrjugend, die »Qualmenden Socken«, die Wernerschaft, die »Volle 13«, »Kummer und Elend«, die »Zwölf Räuber«, der Pfarrcäcilienchor, »Schüppenflöte« und die Schützenbruderschaft an den Start.

Je fünf Minuten kickten die Teams in den Vorrunden um Tore. Angefeuert wurden sie nicht nur von der eigenen Mannschaft, sondern auch von zahlreichen Zuschauern, die sich um das Luftkissen-Spielfeld scharten. Am frühen Nachmittag wurden die ersten Viertelfinal-Partien eingeläutet – leider zeitgleich mit stürmischen Regengüssen, die zunächst für eine Spielpause sorgten. Dass dies der Stimmung jedoch keinen Abbruch tun konnte, bewies sich kurze Zeit später: Die Spieler gingen derart engagiert zur Sache, dass eine der Stangen zerbarste und das Spiel abgebrochen werden musste. Dennoch sollte die Entscheidung um den Gewinner des »Victoria-Cups« nicht ausbleiben. Kurzfristig wich man auf die benachbarte Torwand aus, die die Schalke-Abordnung ebenfalls im Gepäck hatte. Dabei setzten sich die »Überflieger« zuletzt als Sieger durch und verwiesen die Pfarrjugend, den Männerchor sowie den Pfarrcäcilienchor auf die nachfolgenden Plätze.

Unabhängig von der Platzierung und trotz des zuweilen regnerischen Wetters verbuchten das Turnier zuletzt jedoch allesamt als vollen Erfolg. Allen voran schätzte sich Willi Kinkel, der zusammen mit Burkhard Stracke die Turnierleitung inne hatte, äußerst zufrieden. Nicht nur in Sachen Spaß und Stimmung wurde das Ziel erreicht. Ebenso vermerkte man das Turnier als hervorragenden Förderer des Dorfgemeinschaftssinns.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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