Ehemaliges Apparatebau-Gelände Rothemühle
UWG will Impfzentrum im Kreis Olpe

Die UWG kann sich den Kreis Olpe als Standort für ein Corona-Impfzentrum gut vorstellen.
  • Die UWG kann sich den Kreis Olpe als Standort für ein Corona-Impfzentrum gut vorstellen.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Olpe/Rothemühle. Die Fraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft im Kreis Olpe (UWG) schlägt in einem Brief an Landrat Theo Melcher vor, prüfen zu lassen, ob der Kreis nicht ein idealer Standort für eines der geplanten Impfzentren sei. In diesen Zentren soll im Rahmen der nationalen Impfstrategie der Kampf gegen das neue Coronavirus beginnen, sobald die Impfstoffe verfügbar sind.
Die UWG schreibt: „Aus unserer Sicht bietet sich die zentrale Lage des Kreises Olpe für die Einrichtung eines Impfzentrums geradezu an. So könnten neben dem Kreis Olpe auch der Oberbergische Kreis, der Märkische Kreis, der Hochsauerlandkreis und der Kreis Siegen-Wittgenstein in den Einzugsbereich eines solchen Impfzentrums aufgenommen werden. Der Kreis Olpe ist zudem durch die Bundesautobahnen A 4/B 54-HTS und A 45 optimal an das überregionale Verkehrsnetz angebunden und erreichbar.“

Mehrere Immobilien im Kreis Olpe eignen sich als Impfzentrum

Laut UWG befinden sich im Kreis Olpe mehrere geeignete Immobilien im Leerstand und würden sich schnell für ein solches Impfzentrum aktivieren lassen. So wäre laut UWG zum Beispiel die im Besitz der Gemeinde Wenden befindliche Immobilie der ehemaligen Firma Apparatebau Rothemühle besonders geeignet. „Da sich diese Liegenschaft zurzeit in kommunalem Eigentum befindet, dürften entsprechende Verhandlungen zudem vielversprechend verlaufen.“
Die UWG-Kreistagsfraktion beantragt daher, dass die Kreisverwaltung die Möglichkeiten zur Einrichtung eines Corona-Impfzentrums prüft und im gegebenen Fall eine entsprechende Bewerbung zeitnah über die Bezirksregierung forciert.

Die Entscheidung liegt beim Land

Auf offene Ohren stoßen die Unabhängigen damit bei der Gemeindeverwaltung in Wenden. Bürgermeister Bernd Clemens (CDU) erklärte, er sei vom örtlichen UWG-Vorsitzenden, Thorsten Scheen, mit dem Plan vertraut gemacht worden.
„Die Entscheidung darüber, ob und wann und in welchem Umfang so etwas eingerichtet wird, trifft das Land. Aber ich denke, die Idee sollte man in Ruhe prüfen und angehen. Das könnte auf den ersten Blick in Frage kommen.“
Schließlich werde das Gelände derzeit nicht genutzt, und ein Impfzentrum werde nicht auf Dauer bestehen, sodass eine derartige Interimsnutzung gut vorstellbar sei. „Es gibt natürlich noch viele Fragen, die gilt es zu prüfen.“ Die Gemeinde werde eine solche Planung positiv begleiten.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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