Von Abraxas und Rumpumpel

Westerburger Puppenbühne begeisterte nicht nur die Kinder

mib Möllmicke. Die Westerburger Puppenbühne gastierte am Freitag in der Dorfgemeinschaftshalle in Möllmicke. Das bekannte Kinderbuch »Die kleine Hexe« von Otfried Preußler wurde in drei Akten mit acht unterschiedlichen Bühnenbildern aufgeführt. Ein junges Pärchen sorgte dafür, dass die 14 Puppen zum Leben erwachten, der 26-jährige Markus Meynleck und seine 23-jährige Verlobte Nadine Sperlich. Sie haben die Puppenbühne vor kurzem von den Eltern von Markus Meynleck, die seit 25 Jahren mit der Puppenbühne umher reisten, übernommen und betreiben diese jetzt hauptberuflich.

Sie reisen weit, von den Stränden der Ostsee über das Münsterland bis zur Mosel, um Kinder mit ihren Geschichten zu begeistern. Das Pärchen spielt sowohl die klassischen Märchen der Gebrüder Grimm, Stücke mit dem Kasperle und Räuber Hotzenplotz als auch modernere Märchen wie zum Beispiel »Die Kleine Hexe«. Das Ziel der Schauspieler ist es, die Kinder zu begeistern und mitzureißen, dafür sprechen sie alle Puppen live, mit verstellten Stimmen.

Bevor das Stück begann, konnten sich die Kinder erst einmal mit Süßigkeiten eindecken, um dann zu ihren Plätzen zu gehen, die Kinder innen, die Erwachsenen außen, damit die Kleinen eine uneingeschränkte Sicht haben. Dann öffnete sich der Vorhang, und der Rabe Abraxas begrüßte das Publikum. Von Szene zu Szene wurden die Kinderaugen immer größer, sie versanken in der Geschichte der Kleinen Hexe, des Raben Abraxas und der Muhme Rumpumpel: Die kleine Hexe ist leider erst 127 Jahre alt und wird deshalb von den älteren Hexen nicht für voll genommen. Wenn sie schon keine große Hexe ist, will sie doch wenigstens eine gute sein. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf, die Kleinen lachten, klatschten und freuten sich.

Nach einer Stunde schloss sich der Vorhang. Die Kinder und die Erwachsenen waren begeistert, und die volle Gemeinschaftshalle leerte sich, das junge Schaustellerpaar baute ihre Bühne ab und fuhr dem nächsten Auftritt entgegen, um mehr Kinder zu faszinieren und glücklich zu machen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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