Großalarm in der Region / Hilfe kommt sogar von der Bundeswehr
Waldbrand in Gemeinde Wenden hält Einsatzkräfte in Atem

Viele Meter hoch schlagen die Flammen über die Baumwipfel hinaus in die Höhe.
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  • Viele Meter hoch schlagen die Flammen über die Baumwipfel hinaus in die Höhe.
  • Foto: kaio
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö/kaio Rothemühle/Brün/Bebbingen. Ein Waldbrand zwischen den Ortschaften Brün, Rothemühle und Bebbingen in der Gemeinde Wenden hält zurzeit viele Einsatzkräfte der Feuerwehr in Atem.
Kurz vor 22 Uhr  wurde der Alarm für die Blauröcke ausgelöst, die derzeit mit aller Kraft versuchen, die Flammen zu ersticken. Die Voraussetzungen dafür sind nicht die besten, da der fehlende Regen in den vergangenen Wochen die Wälder hat austrocknen lassen. Zudem wirkt der aktuell starke Ostwind wie ein Brandbeschleuniger. Zahlreiche Bürger schauen besorgt auf die weitere Entwicklung, unter anderem wurden im direkten Umfeld zahlreiche Pferde von den Weiden geholt und in Sicherheit gebracht
Mehrere Feuerwehr-Einheiten aus dem Kreis Olpe eilen zur Unterstützung ins Wendener Land. Die Wendener Feuerwehr bittet darum, insbesondere die Kölner Straße (L342) von Rothemühle in Richtung Wildbergerhütte zu meiden.

Polizeihubschrauber behält Ausbreitung im Auge

Gegen 23 Uhr sind bereits 200 Einsatzkräfte vor Ort. Auch aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein sowie aus dem Oberbergischen Kreis kommt Hilfe. Mehrere Landwirte fahren mit Wasser gefüllte Güllewagen zu den Feuerwehrleuten, die bereits im Pendelverkehr der Löschfahrzeuge versuchen, möglichst viel Wasser an den Einsatzort zu bekommen. Ein Polizeihubschrauber ist ebenfalls vor Ort, um von oben die Ausbreitung und den Verlauf des Brandes zu verfolgen. Inzwischen sind außerdem schwere Flugfeldlöschfahrzeuge der Bundeswehr-Feuerwehrwache aus Köln-Wahn kurz vor Mitternacht in Rothemühle eingetroffen, die dank  ihrer leistungsstarken Technik eine  massive  Brandbekämpfung ermöglichen.
Christopher Quast, Pressesprecher der Gemeinde-Feuerwehr Wenden, ist sich sicher, dass der Einsatz noch viele Stunden dauern wird. Zur Brandursache können bislang keine verlässlichen Aussagen getroffen werden.

Gegen 1 Uhr in der Nacht summiert sich die Zahl der eingesetzten Kräfte auf rund 350.
Bereits im extrem trockenen Sommer 2018 brannte es in demselben Waldstück. An jenem 30. Juli hatten es die Feuerwehrleute allerdings nicht mit einem solchen Flammenmeer zu tun.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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