Polizei: keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung
Waldbrand offenbar fahrlässig verursacht

Diese Szene aus der Nacht zum Dienstag dokumentiert die Dramatik inmitten des Waldstücks, das auf einer Fläche von mehr als 30.000  Quadratmetern abbrannte. Foto: Feuerwehr Wenden
  • Diese Szene aus der Nacht zum Dienstag dokumentiert die Dramatik inmitten des Waldstücks, das auf einer Fläche von mehr als 30.000 Quadratmetern abbrannte. Foto: Feuerwehr Wenden
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö Rothemühle. Der Waldbrand bei Rothemühle  gilt als gelöscht. Bei Kontrollgängen  am Dienstag und am Mittwoch haben die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Wenden keine ungewöhnlichen Wärmequellen gefunden, und die mehr als 30.000 Quadratmeter  betroffene Waldfläche zwischen den Ortschaften Bebbingen, Brün, Büchen und Rothemühle ist aufgrund des massiven Löscheinsatzes immer noch feucht.
Daher, das bestätigte Pressesprecher Christopher Quast auf Anfrage der SZ, sehe man derzeit von einer Brandwache ab. Sämtliche Feuerwehrleute sind abgezogen. Neue Zählungen ergaben im Übrigen, dass über die gesamte Einsatzzeit von 17 Stunden insgesamt sogar 600 Kräfte verschiedenster Einrichtungen gegen den Waldbrand gekämpft haben bzw. die Feuerwehrleute anderweitig unterstützt haben.
Die Ermittlungen der Olper Polizei  ergaben, dass Zeugen bereits vor der optischen Feuerentdeckung Brandgeruch aus dem Waldgebiet wahrgenommen haben, ohne diesen genau zuordnen zu können. Daraus schließt die Polizei, dass der Brand erst nach einer Schwelbrandphase in ein offenes Feuer übergegangen ist.
Derzeit gehen die Ermittler von einer Brandentstehung „nach fahrlässigem Umgang mit brennenden oder glimmenden Gegenständen – möglicherweise einer fahrlässig entsorgten Zigarettenkippe –“ aus. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung haben sich demnach nicht ergeben. Angaben über die Höhe des Sachschadens liegen der Polizei nicht vor.
Auf verschiedenen Plattformen im Internet blickt die Gemeinde-Feuerwehr unter der Überschrift „Der Tag danach...“ auf die extremen Geschehnisse zurück. „Viele unserer Feuerwehrfrauen und -männer kommen jetzt erst richtig zur Ruhe und in den Alltag zurück. Sie lesen jetzt erst, welche große Unterstützung uns   erreicht hat. Es ist an der Zeit, Danke zu sagen, Danke an all diejenigen, die uns als Feuerwehr unterstützt haben.“ Ein weiteres Dankeschön richtet die Wehr ferner an hiesige Unternehmen, die kurzfristig für die regelmäßigen Mahlzeiten Getränke und Essen bereitgestellt haben.
Weiter heißt es seitens der Feuerwehr: „Vor allem jedoch sei denjenigen ein herzliches Dankeschön ausgesprochen, die ganz uneigennützig unseren Kräften vor Ort mit Getränken oder kleinen Snacks während des Einsatzes ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Ihr seid spitze!“

Waldbrand in Gemeinde Wenden hält Einsatzkräfte in Atem
Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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