Zuschuss für Photovoltaik
Wenden legt „100-Dächer-Programm“ neu auf

Die Wenden bezuschusst Photovoltaik-Anlagen mit weiteren 100.000 Euro.

hobö Wenden. Die Erstauflage geriet zum vollen Erfolg, nun legt die Gemeinde Wenden das „100-Dächer-Programm“ erneut auf. Im Umweltausschuss wurde ein entsprechender, spontan vorgetragener Antrag von SPD, UWG und Grünen einstimmig befürwortet, und am Mittwochabend stimmte der Gemeinderat ebenfalls einstimmig zu.

Wie auch in dem am 1. April gestarteten ersten Durchgang – der Fördertopf ist seit längerem völlig ausgeschöpft – sollen in der Fortführung je 100 neue Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) mit jeweils 1000 Euro unterstützt werden. Aktuell gibt es bereits eine Warteliste mit 20 Interessierten. Die Verwaltung schlägt daher vor, diese Personen bei einer Fortführung des Förderprogramms bevorzugt zu behandeln. Da die kostenlose Beratung durch den Energieberater der Verbraucherzentrale Lennestadt nahezu allen Antragstellern einen Mehrwert gebracht und es durchweg positive Rückmeldungen zu dieser Maßnahme gegeben habe, soll auch an dieser Auflage festgehalten werden.

Errichtung neuer Photovoltaik-Anlagen wird in Wenden gefördert

Ferner übernimmt die Kommune die Förderrichtlinien, die im Frühjahr für die kommunale Bezuschussung galten. Demnach werden als Zielgruppe Unternehmen (unabhängig von der Größe), Privatpersonen, gemeinnützige Antragsteller, Genossenschaften und Stiftungen genannt, die beabsichtigen, eine Anlage auf ihrem Eigentum in der Gemeinde Wenden zu installieren.

Gefördert wird die Errichtung von neuen PV-Anlagen mit einer Mindestleistung von 4 kWp, die auf dem Dach, der Fassade oder an einem anderen, gebäudenahen Standort installiert werden. Pro Grundstück ist nur eine PV-Anlage förderfähig. Von einer Förderung ausgeschlossen sind Vorhaben unter anderem Erweiterungsmaßnahmen bestehender PV-Anlagen des gleichen Funktionsprinzips (Solarthermie, Photovoltaik), Eigenanlagen oder selbstgebaute Anlagen sowie PV-Anlagen mit einem Investitionsrichtwert unter 2500 Euro. Die Förderhöhe beträgt einmalig 1000 Euro.

Förderung für Photovoltaik in Wenden beantragen

Die Förderung muss schriftlich beantragt werden. Die Antragsunterlagen sind beim Klimaschutzmanagement der Gemeinde Wenden oder als Download auf der Homepage www.wenden.de erhältlich. Das Budget des „100-Dächer-Programms“ ist begrenzt. Sobald die Gesamtsumme von 100.000 Euro ausgezahlt ist, gibt es vorerst kein Geld mehr. Ob es eine weitere Fortsetzung des Programms gibt, ist derzeit unklar. Die Auszahlung erfolgt im Übrigen entsprechend der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Antragsunterlagen.

„Beim Kampf gegen den Klimawandel dürfen wir keine Zeit verlieren“ hatten SPD, UWG und Grüne ihren ersten Antrag begründet. Außerdem, so hatte Elmar Holterhof seinerzeit vorgerechnet, sei das „100-Dächer-Programm“ ein kleines Konjunkturprogramm. Wenn 100 Dächer mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet würden, seien dies Aufträge von mindestens 1,5 Millionen Euro für heimische Handwerker. Überdies würden die Besitzer von der Stromerzeugung profitieren – „und das Klima sowieso“.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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