»Wernerfest« mit mehr Live-Musik

Bei 21. Party erstmals zwei Bands auf der Bühne / Kooperation mit »Hoffnungsschimmer«

hobö Hünsborn. Die drittgrößte Veranstaltung im jährlichen Veranstaltungskalender in der Gemeinde Wenden steht vor der Tür. Denn nach der Wendener Kirmes und dem Schönauer Karneval lockt das »Wernerfest« in Hünsborn die meisten Gäste an. Am Samstag, 29. Juli, steigt die unkonventionelle Party auf dem Gelände oberhalb des Hünsborner Sportplatzes. Die lockere Atmosphäre, das parkähnliche Grundstück sowie exzellente Live-Musik locken Jahr für Jahr zwischen 3000 und 4000 Gäste vorwiegend aus dem Sauer- und Siegerland an. Und erneut ist es den Veranstaltern, die Mitglieder der »Wernerschaft ’85 Hünsborn«, gelungen, einige Neuerungen rund um das Fest zu organisieren.

Bei dem 21. »Wernerfest« spielen nämlich erstmals zwei Bands. Mussten die Besucher bislang immer bis zum Einbruch der Dunkelheit warten, bis die Musiker loslegten, wird nun schon viel früher Live-Unterhaltung geboten. Den Anfang macht am 29. Juli die Coverband »Superliquid« aus dem Wendschen, die rund um Sängerin Ruth Schröder bereits bei vielen Veranstaltungen gute Kritiken erhalten hat. Anschließend tritt die Lennestädter Coverband »Sushi« auf. In den vergangenen Jahren habe man mit »Megabite« und »Maniac« gute Gruppen gehabt, die nicht aus der hiesigen Region stammten. »Wir wollten aber nochmal Bands aus dem heimischen Raum ein Podium bieten«, erklärte Rüdiger Kinkel, Kassierer in der »Wernerschaft«, den Hauptgrund für die Veränderung.

Wie in den bisherigen 20 Jahren wird die »Wernerschaft« auch den Erlös des kommenden Festes karitativen Zwecken zukommen lassen. Bislang hat der Club, der 1985 in Huldigung der damals populär werdenden Comic-Figur »Werner« in einer Thekenlaune gegründet worden war, mehr als 150000e an soziale Einrichtungen gespendet. Auch diesmal werden die 133 Mitglieder (132 Männer und eine Frau) viele Stunden ihrer Freizeit für die gute Sache opfern. Auch die Partnerinnen setzen sich stets tatkräftig für das Gelingen ein.

Der Hünsborner Club möchte in diesem Jahr erstmals die Stiftung »Hoffnungsschimmer« aus Olpe mit einer Spende bedenken. Diese Stiftung unterstützt die stationäre und ambulante Kinderhospizarbeit und leistet überdies einzelnen betroffenen Familien Hilfe. Gegründet wurde »Hoffnungsschimmer« von Benjamin Halbe und Wolfgang Menne. Halbe hatte im vergangenen Jahr durch den Verkauf des »Papst-Golfes« einen derart hohen Erlös erwirtschaftet, dass er mit der Gründung der Stiftung Hilfe bedürftigen Menschen an seinem Glück teilhaben lassen wollte. »Wir freuen uns über die Kooperation mit der ,Wernerschaft’«, betonte Wolfgang Menne am Mittwochabend bei einem Besuch in Hünsborn. Derzeit sei die »Hoffnungsschimmer« noch dabei, das Stiftungskapital aufzubauen. Gleichwohl fließe ein Teil der gespendeten und gesammelten Gelder sofort in aktuelle Hilfsprojekte. Mehr Infos gibt es im Internet unter »www.hoffnungsschimmer.de«.

Nach wie vor, betonte Rüdiger Kinkel, würden auch andere Einrichtungen in den Genuss der »Wernerschafts«-Spenden kommen. Die genaue Verteilung wird in einer Versammlung von den Mitgliedern festgelegt.

Vor dem Hintergrund der Spendenaktivitäten und den beiden Live-Bands weist die »Wernerschaft« etwaige Kritik an den 4e Eintritt zurück. Die wahren Freunde der »Wernerfestes« stört dies ohnehin nicht, manche nehmen seit vielen Jahren weite Anreisen in Kauf. So haben sich bereits gute, alte Bekannte aus Bayern und aus Bocholt angemeldet. Jetzt hoffen die engagierten Hünsborner auf gutes Wetter, da dann erfahrungsgemäß der Erlös für den guten Zweck wesentlich höher ausfällt und sich somit der tagelange Auf- und Abbau noch mehr auszahlt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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