„Wernerfest“ mit Premieren

Auch Christian Halbe, Benedikt „Benny“ Alfes, Moritz Vierschilling, Dominik Clemens und André Junge (v. l.) vom Organisationsteam freuen sich auf die 34. Auflage des „Wernerfestes“ sowie die „Oldie Night“ am Abend zuvor.  Foto: hobö
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  • Auch Christian Halbe, Benedikt „Benny“ Alfes, Moritz Vierschilling, Dominik Clemens und André Junge (v. l.) vom Organisationsteam freuen sich auf die 34. Auflage des „Wernerfestes“ sowie die „Oldie Night“ am Abend zuvor. Foto: hobö
  • hochgeladen von Holger Böhler (Redakteur)

hobö  Das „Wernerfest“ in Hünsborn war noch nie in der seit 1986 bestehenden Historie ein Event für jeden Geschmack. Zu Beginn gab es derartige Veranstaltungen nirgends in der Region – Schützenfeste mit Marschmusik waren Trumpf, andersgeartete Live-Konzerte waren seinerzeit absolute Mangelware. Das hat sich geändert, inzwischen gibt es allerorten kunterbunte Festivitäten mit Live-Musik von den unterschiedlichsten Bands. Das „Wernerfest“ hebt sich aber seit vielen Jahren aus der Masse dieser Events immer noch heraus – insbesondere durch die Auswahl der Musik. Die verpflichteten Gruppen treten hierzulande ausschließlich auf dem Löffelberg auf und pressen stets Musik der „heftigeren“ Sorte in die Gehörgänge.

Von diesem Weg weicht die „Wernerschaft ’85“ Hünsborn auch für die 34. Auflage des Open-Air-Spektakels oberhalb des Hünsborner Sportplatzes nicht ab. Gleichwohl gibt es in diesem Jahr einige Premieren, über die das Organisationsteam am Donnerstagabend auf dem Gelände des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins informierte.

Nicht mehr neu, vielmehr fest etabliert hat sich die „Oldie Night“, die am Freitagabend vor dem eigentlichen, samstäglichen „Wernerfest“ an gleicher Stelle inzwischen viele hundert Gäste der zumeist etwas älteren Erwachsenen anlockt und wegen der besondere Atmosphäre begeistert. Bislang legte hier ein DJ Musik auf, diesmal gibt es erstmalig Live-Musik. Die Rock-Coverband „T-Time with Lukas“ (www.ttimewithlukas.com) aus dem Wendener Land wird spielen, ehe später dann doch wieder ein DJ das musikalische Zepter übernimmt. Die „Oldie Night“ beginnt am Freitag, 26. Juli, um 19.07, Einlass ab 18.07 Uhr.

Tags drauf, am Samstag, 27. Juli, folgt dann das eigentliche „Wernerfest“ mit gleicher Anfangs- und Einlasszeit. Auch hier gibt es Premieren, denn weder die Vorband, noch der Topact des Abends standen bisher auf der „Wernerfest“-Bühne, von der aus so manche Musikgruppe infolge des sodann größeren Bekanntheitsgrad erfolgreich durchstartete.

Den musikalischen Auftakt gestaltet die Rock-Coverband „Monsun“ (www.monsun-rockt.de) aus Lennestadt mit Frontfrau Nadine Tandogan aus Wenden. Danach erklimmen die fünf „Jungs“ von „Justice“ (www.justiceweb.de) die Bühne. Die Trash-Metal-Band aus Dürrenberg zwischen Bamberg und Bayreuth kommt zum ersten Mal ins Südsauerland und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Von der 1988 gegründeten Formation ist heute allerdings nur noch Wolfgang „Wolfi“ Ott mit von der Partie.

Im Herbst vergangenen Jahres gab die Gruppe ein Konzert in Geiselwind, das eine „Wernerschaft“-Delegation besuchte. Die Hünsborner sind sich sicher, mit „Justice“ einen „guten Griff“ getan zu haben. Die Band covert Songs, hat aber auch schon erfolgreiche CDs mit eigenen Stücken auf den Markt gebracht.

Neben der stets sehr guten Live-Musik besitzt das „Wernerfest“ wegen des parkähnlichen Geländes, der insgesamt sehr lockeren Atmosphäre und natürlich der sozialen Note hohe Anziehungskraft. Noch in dieser Woche übergibt der „Wernerschaft ’85“ kurzfristig eine Spende in Höhe von 500 Euro an die „Tour der Hoffnung“, bei der vom 14. bis 18. August zum 36. Mal wieder 190 namhafte Sportler, Politiker, Manager, Ärzte und idealistisch gesinnte Bürger kräftig in die Pedale treten, um krebskranke Kinder zu unterstützen. Die 373 Kilometer lange Benefiz-Radtour führt am 15. August auch durch Eiserfeld und macht ferner Station in Kreuztal, Wenden und Gerlingen.

Insgesamt hat die „Wernerschaft“ bereits weit mehr als 400 000 Euro für soziale Zwecke gespendet. Der Großteil der Summe stammt aus den Erlösen der „Wernerfeste“, die 500 Euro für die „Tour der Hoffnung“ aber rekrutieren sich aus der Weihnachtsbaum-Sammelaktion im Januar, bei der die 145 Mitglieder zählende Gemeinschaft auch die Brauchtumspflege in Hünsborn großschreibt.

Autor:

Holger Böhler (Redakteur) aus Wenden

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