SZ

Schneider/Bieneck starten in Beach-Liga
Auf dem Sprung zurück in den Wettkampf-Modus

Die Ottfingerin Isabel Schneider (im Bild) und Victoria Bieneck kehren am heutigen Samstag auf die Wettkampf-Bühne zurück. Die Die Beachvolleyballerinnen nehmen an der neu ins Leben gerufenen deutschen Beach-Liga teil.
  • Die Ottfingerin Isabel Schneider (im Bild) und Victoria Bieneck kehren am heutigen Samstag auf die Wettkampf-Bühne zurück. Die Die Beachvolleyballerinnen nehmen an der neu ins Leben gerufenen deutschen Beach-Liga teil.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Hamburg/Ottfingen. „Damit ist die Katze aus dem Sack!“ Das verkünden die Beachvolleyballerinnen Isabel Schneider und Victoria Bieneck auf ihrer Facebook-Seite. Die Auflösung des verheißungsvollen Posts: Das Nationalmannschaftsduo nimmt an der neue geschaffenen deutschen Beach-Liga teil und kehrt damit nach wochenlanger corona-bedingter Pause in den Wettkampf-Sand zurück.  „Wir freuen uns auf ein ,paar’ Spiele, euch wieder Sportunterhaltung bieten zu können und auf bekannte Gesichter der deutschen Beach-Familie“, führen die aus Ottfingen stammende Schneider und ihre Spielpartnerin aus Weilheim weiter aus. Die Deutschen Meisterinnen von 2018 wurden als siebtes von acht Teams bekanntgegeben.

ubau Hamburg/Ottfingen. „Damit ist die Katze aus dem Sack!“ Das verkünden die Beachvolleyballerinnen Isabel Schneider und Victoria Bieneck auf ihrer Facebook-Seite. Die Auflösung des verheißungsvollen Posts: Das Nationalmannschaftsduo nimmt an der neue geschaffenen deutschen Beach-Liga teil und kehrt damit nach wochenlanger corona-bedingter Pause in den Wettkampf-Sand zurück.  „Wir freuen uns auf ein ,paar’ Spiele, euch wieder Sportunterhaltung bieten zu können und auf bekannte Gesichter der deutschen Beach-Familie“, führen die aus Ottfingen stammende Schneider und ihre Spielpartnerin aus Weilheim weiter aus. Die Deutschen Meisterinnen von 2018 wurden als siebtes von acht Teams bekanntgegeben. Übrigens: „Isa“ und „Tori“ kehren als einziges deutsches Frauen-Nationalteam auf die Beach-Bühne zurück – alle anderen nationalen Top-Duos „passen“ noch.

Schneider und Bieneck fiebern indes dem Ende der Spielpause entgegen. „Das ist eine super Möglichkeit für uns, wieder in den Wettkampf-Modus reinzukommen“, sagt die mittlerweile in Hamburg lebende Schneider im SZ-Gespräch und man hört deutlich heraus, wie sehr sie sich darauf freut, sich wieder mit anderen Teams im Match zu messen. „Der Wettkampf macht doch unseren Sport aus. Endlich wieder auf dem Feld die Emotionen ausleben zu können, um Punkte und Siege zu kämpfen – das ist der große Reiz“, erklärt die frühere U-23-Weltmeisterin aus der Gemeinde Wenden, die mit ihrer Spielpartnerin in „gewöhnlichen“ Zeiten auf der hochkarätig besetzten FIVB World Tour unterwegs ist.

Nur trainieren macht auf Dauer keinen Spaß

Nach den ersten Lockerungen der corona-bedingten Einschränkungen konnte das Duo in den vergangenen Wochen zumindest sein Training am Olympiastützpunkt in Hamburg voll durchziehen. „Wir waren jeden Tag am Ball“, berichtet die 28-Jährige. Im Wissen darum, dass auf längere Zeit hinaus kein Turnier stattfinden wird, lag der Fokus auf der Optimierung der Technik. Aber nur trainieren macht auf Dauer eben auch keinen Spaß. Kein Wunder also, dass die für den Hamburger SV spielenden „Beacherinnen“ nun „heiß“ darauf sind, das „Erarbeitete“ auch unter Wettkampf-Druck auf den Platz zu bringen.

Am Samstag startet die Beach-Liga

Los geht die Beach-Liga in Düsseldorf an diesem Samstag. Sie ist ein völlig neues Format in Deutschland. Acht Frauen- und acht Männerteams spielen 30 Tage lang in einem Liga-System mit Hin- und Rückspielen. Sie treten viermal gegeneinander an. Am Ende findet ein Final-Four-Turnier mit den besten Teams statt. Jeden Tag gibt es acht Spiele, die auf der Streaming-Plattform „twitch“ live und ohne Bezahlschranke zu sehen sind.

Über allem steht in diesen Zeiten – natürlich – ein umfangreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept, einschließlich regelmäßiger Corona-Tests sowie gemeinsamer Unterkunft und Verpflegung der Athleten in einem Hotel in unmittelbarer Nähe der Anlage an der Düsseldorfer Fußball-Arena. Was der Party-Sportart Beachvolleyball aber natürlich besonders weh tut: Zuschauer sind bei den Spielen nicht zugelassen.

14 Spiele in einer Woche

„Ich bin sehr gespannt auf das neue Format. In einer Liga zu spielen, kennt man ja aus dem Fußball oder dem Handball und vielen anderen Sportarten – im Beachvolleyball ist das hingegen ein Novum. Ich denke auch, dass das Ligensystem für die Fans leichter zugänglich ist als unser bisheriger Turniermodus“, sagt Isabel Schneider, die ihre Volleyball-Karriere 1998 beim VC SFG Olpe begann und die seit 2006 im Sand pritscht, baggert und schmettert.

Gehörigen Respekt hat die Ottfingerin vor dem straffen Programm in der Beach-Liga. „Zwei Spiele pro Tag, 14 Partien in einer Woche: Das ist schon eine Herausforderung – körperlich und auch mental“, lächelt Schneider ein wenig gequält und schickt hinterher: „Mal schauen, wie wir das wegstecken. Nach der ersten Woche kann ich schon mehr dazu sagen …“

Dank an Organisatoren



Interessant: Die Beach-Liga wurde nicht vom Verband, sondern von Spielern für Spieler ins Leben gerufen. Funktionäre sind bei dem neuen Format außen vor. Die Beach-Profis Alexander Walkenhorst (Essen), Daniel Wernitz (Dormagen) und Constantin Adam (Stuttgart) sind die treibenden Kräfte des vielleicht zukunftsweisenden Projekts.

Isabel Schneider weiß das Engagement der Organisatoren zu schätzen. „Ich bin ihnen dankbar, dass sie frühzeitig die Initiative ergriffen haben und uns über dieses neue, spannende Format die Rückführung in den Wettkampf-Modus ermöglichen. Was sie innerhalb von zwei Monaten auf die Beine gestellt haben, ist schon enorm.“

Übrigens: Kurz vor dem Turnierstart gaben die Veranstalter mit Kim Behrens und Cinja Tillmann auch die achte Paarung bei den Frauen bekannt. Damit sind auch die letzten „Katzen aus dem Sack“.

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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