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Fußball-Westfalenliga
Bemühungen des FSV Gerlingen belohnt

Leon Boger (vorne) und der FSV Gerlingen behaupteten sich gegen den favorisierten DSC Wanne-Eickel und fuhren die ersten drei Punkte der Saison ein.
  • Leon Boger (vorne) und der FSV Gerlingen behaupteten sich gegen den favorisierten DSC Wanne-Eickel und fuhren die ersten drei Punkte der Saison ein.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

mk Gerlingen. Es war an der Zeit für den FSV Gerlingen. Nach zwei guten Auftritten, die auf dem Punktekonto aber zu keinem Ertrag führten, hat sich das Team vom „Bieberg“ für seine gezeigten Leistungen belohnt und einen umkämpften, aber nicht unverdienten Heimsieg gefeiert. Mit 3:2 (2:0) bezwangen die Mannen von Trainer Dominik Dapprich den favorisierten DSC Wanne-Eickel und waren dabei selbst Schuld, dass sie sich durch eine gefühlt endlose Nachspielzeit zittern mussten
Beim Stand von 3:1 tankte sich Ziyad Abdellaoui auf der linken Außenbahn bis in den Strafraum durch, wurde dort von zwei DSC-Spielern in die Zange genommen und für Schiedsrichter Björn Stempel schlussendlich elfmeterreif gefoult (69.).

mk Gerlingen. Es war an der Zeit für den FSV Gerlingen. Nach zwei guten Auftritten, die auf dem Punktekonto aber zu keinem Ertrag führten, hat sich das Team vom „Bieberg“ für seine gezeigten Leistungen belohnt und einen umkämpften, aber nicht unverdienten Heimsieg gefeiert. Mit 3:2 (2:0) bezwangen die Mannen von Trainer Dominik Dapprich den favorisierten DSC Wanne-Eickel und waren dabei selbst Schuld, dass sie sich durch eine gefühlt endlose Nachspielzeit zittern mussten
Beim Stand von 3:1 tankte sich Ziyad Abdellaoui auf der linken Außenbahn bis in den Strafraum durch, wurde dort von zwei DSC-Spielern in die Zange genommen und für Schiedsrichter Björn Stempel schlussendlich elfmeterreif gefoult (69.). Es hätte das 4:1 und damit die Entscheidung sein können, doch Lennart Dreisbach scheiterte an Wanne-Keeper Daniel Schultz. Nach diversen Verletzungspausen dauerte es so bis zur 98. Minute, ehe sämtliche Spieler in weiß-grau jubelnd die Arme in die Höhe rissen. „Jetzt weiß man auch: Wir können Spiele gewinnen“, freute sich Trainer Dapprich.

Der FSV agierte mit der gleichen Startformation wie zuletzt beim 0:3 in Brünninghausen und war von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, ging den Gegner hoch und aggressiv an und schaffte es, den Ball weitestgehend vom eigenen Tor fern zu halten. Und im Gegensatz zu den ersten beiden Saisonspielen waren die Gerlinger an diesem Nachmittag extrem effektiv. Julius Hesmer fand mit einer perfekten Flanke den frei stehenden Lukas Rademacher, der zur Führung einnickte (12.).

Dass dann auch noch der zweite Torschuss der Gerlinger im Tor landete, hätte sich Coach Dapprich besser nicht erträumen können, war die Chancenverwertung doch einer der Hauptgründe für die beiden Auftaktpleiten gewesen. Erneut schlug Rademacher zu, auch wenn ein Großteil des Treffers Pascale Stahl gebührte, der mit einem Flugball den flinken Stürmer auf die Reise schickte. Einen Schritt schneller war Rademacher am Ball als Schultz und spitzelte den Ball am Keeper vorbei (20.).
Nach einer halben Stunde musste Stahl verletzungsbedingt runter – und der für ihn gekommene Florian Brüser führte sich auf die bitterste Art und Weise ein. Per Eigentor brachte er die Gäste wieder heran (35.). Danach passierte erst einmal wenig, auch weil das Spiel insbesondere nach dem Seitenwechsel mehrmals wegen Behandlungspausen unterbrochen war. Im Privatduell Dreisbach gegen Schultz führte übrigens bis zum Elfmeter der Gerlinger Neuzugang. Nach 57 Minuten wollte sich Schultz aufgrund eines Zusammenpralls eigentlich fast schon auswechseln lassen, blieb dann aber doch auf dem Feld. Den Moment der Unsicherheit nutzte Dreisbach clever aus und servierte einen Freistoß aus dem Halbfeld nicht wie von allen erwartet in den Strafraum, sondern schloss eiskalt in die kurze Ecke ab und überrumpelte den DSC-Schlussmann.

Der schlug dann beim Elfmeter zurück – genauso wie seine Teamkollegen vor ihm. Insbesondere David Sdzuy war ein Aktivposten bein den Gästen. Erst konnte Alex Taach im FSV-Tor noch einen Schlenzer des Linksaußen entschärfen (74.). Doch nur eine Minute darauf landete sein zweiter Versuch dann doch im Netz und brachte Wanne zurück in die Partie (75.).

So wurde es eine Zitterpartie. Sdzuy hätte fast für den Doppelschlag gesorgt, scheiterte aber am Pfosten (78.). Neben Doppelpacker Rademacher avancierte dann Taach zu einem weiteren Garanten für den Sieg, auch wenn es schwer fällt, aus dem starken Gerlinger Kollektiv jemanden hervorzuheben. Bei der Dreifachchance der Gäste (81.) bewahrte der Torhüter die Hausherren aber mehrfach vor dem Ausgleichstreffer. „Dieses Gezitter brauche ich auch nicht mehr. Aber am Ende ist gewonnen gewonnen. Ich bin stolz, die Jungs setzen viel um und es spricht für die Truppe, dass sie sich gegen so eine Mannschaft dann auch belohnt“, bilanzierte Dapprich.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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