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Fußball-Kreispokal Olpe:
Der VfR Rüblinghausen als Favoritenschreck

rege Olpe. Im Kreispokalwettbewerb des Fußballkreises Olpe gab es im Achtelfinale am Mittwochabend zwei Überraschungen. Bezirksligist VfR Rüblinghausen schaltete den Landesligisten VSV Wenden aus, und A-Kreisligist FC Langenei/Kickenbach setzte sich gegen Bezirksligisten FC Altenhof durch. Landesligist Rot-Weiß Hünsborn wurde seiner Favoritenrolle beim Bezirksligisten Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück unterdessen gerecht. In einem weiteren Achtelfinalspiel gewann der SC Listernohl/W./L. in einem Duell zweier Bezirksligisten bei der SG Serkenrode/Fretter mit 5:2.

rege Olpe. Im Kreispokalwettbewerb des Fußballkreises Olpe gab es im Achtelfinale am Mittwochabend zwei Überraschungen. Bezirksligist VfR Rüblinghausen schaltete den Landesligisten VSV Wenden aus, und A-Kreisligist FC Langenei/Kickenbach setzte sich gegen Bezirksligisten FC Altenhof durch. Landesligist Rot-Weiß Hünsborn wurde seiner Favoritenrolle beim Bezirksligisten Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück unterdessen gerecht. In einem weiteren Achtelfinalspiel gewann der SC Listernohl/W./L. in einem Duell zweier Bezirksligisten bei der SG Serkenrode/Fretter mit 5:2.

Freude über "Doppelpack" von Marius Uebach

RW Lennestadt-Grevenbrück - RW Hünsborn 0:3 (0:1) Der Landesligist hat bei dem Bezirksligisten in Grevenbrück nichts anbrennen lassen und insgesamt souverän den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Einziger Störfaktor an dem aus Sicht der Gäste gelungen Pokal-Abend war der zwischenzeitliche Ausfall der Flutlichtanlage, der in der ersten Halbzeit für eine knapp 30-minütige Spielunterbrechung sorgte. Das hatte zur Folge, dass beim Führungstreffer durch Nick Schultze im Spielbericht die Minute „45.+17“ notiert wurde. Ohne Beleuchtungsprobleme verlief die zweite Halbzeit, in der der lange Zeit verletzte Marius Uebach mal wieder eine sportliche Sternstunde erlebte. Dem Torjäger glückten die ersten beiden Pflichtspiel-Tore nach seinem Comeback (52. und 73.). „Das war eine schöne Geschichte“, freute sich auch RWH-Coach Timo Schlabach über diesen „Doppelpack“. Auch ansonsten war es für den Trainer ein recht entspannter Abend: „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt. Wir hätten noch das ein oder andere Tor mehr schießen können, aber wir sind recht ungefährdet in die nächste Runde eingezogen, und das zählt.“

VfR wirft den nächsten Landesligisten raus

VfR Rüblinghausen - VSV Wenden 4:3 (2:2) In der Bezirksliga noch ungeschlagen, im Kreispokal schon den zweiten Landesligisten ausgeschaltet. Nach dem SC Drolshagen in der 1. Runde musste auf dem Sportplatz „Am Birkendrust“ im Achtelfinale der VSV Wenden dran glauben. Der Sportliche Leiter des VfR, Steffen Willmes, hätte nichts dagegen, wenn es so weiter gehen würde. „Wir genießen das und möchten gerne so lange auf der Euphoriewelle weiter reiten, wie es klappt.“ Der Pokal-Triumph gegen die klassenhöheren Gäste ging nach Auskunft von Willmes in Ordnung. „Der Sieg war aus meiner Sicht verdient. Kurz nach der Pause hatten wir eine kleine Schwächephase, ansonsten haben wir aber kompakt verteidigt und uns auch gute Chancen herausgespielt. Wir sind das Tempo der Wendener mitgegangen und hätten den Sack schon vorher zumachen können.“ – Die Torfolge: 1:0 Timo Dreisbach (4.), 1:1 Marco Bäumer (11.), 1:2 Nico Renner (24.), 2:2 Frederik Döppeler (34.), 3:2 Timo Dreisbach (51.), 4:2 Eigentor von Sascha Rokitte (83.), 4:3 Triantafilos Vlachos (Foulelfmeter, 86.).

FC Altenhof am Pokal-"Aus" selbst schuld

FC Langenei/Kickenbach - FC Altenhof 6:5 n.E. (1:1; 0:1) Auch auf dem Sportplatz in Langenei gab es eine Überraschung. Der gastgebende A-Kreisligist warf den Bezirksligisten Altenhof aus dem Pokal. Dabei hatte die Partie zunächst den erwarteten Verlauf genommen. Julian Wurm brachte den in den ersten 20 Minuten stark auftrumpfenden FCA in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Nachdem Wurm den Ball reingemacht hatte, war bei Altenhof aber wieder der Wurm drin. Trotz deutlicher Überlegenheit und guter Chancen gelang es den Gästen nicht, den Vorsprung auszubauen. Die eher bieder aufspielenden Gastgeber nutzten hingegen eine ihrer zwei Tormöglichkeiten. Nachdem Altenhofs Keeper Tom Luca Eckhardt sein Gehäuse verlassen hatte, bugsierte Fabian Skorek die Lederkugel aus ganz spitzem Winkel nahezu von der Eckfahne zum 1:1 ins leere Tor (72.). Da der Bezirksligist auch danach noch eine Großchance „versemmelte“, fiel die Entscheidung vom Elfmeterpunkt. Da alle fünf Kicker im Trikot von Langenei/Kickenbach verwandelten, reichte dem A-Kreisligisten ein von Niklas Ahlbäumer parierter Elfmeter, um das Altenhofer Pokal-„Aus“ zu besiegeln. „Das war mehr als unglücklich, passt aber zu unserer ganzen Situation. Wir sind es selbst schuld, dass wir hier heute ausgeschieden sind“, klagte FCA-Trainer Mike Brado über die mangelhafte Chancenverwertung und das vermeidbare Gegentor.

Autor:

René Gerhardus (Redakteur) aus Siegen

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