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Hohenlimburg bestraft Fehler eiskalt
FSV Gerlingen belohnt sich nicht

Einer der vielen Neuzugänge: Auch Elia Wagener (rotes Trikot) konnte dem Offensivspiel des FSV nicht die entscheidenden Impulse geben.
  • Einer der vielen Neuzugänge: Auch Elia Wagener (rotes Trikot) konnte dem Offensivspiel des FSV nicht die entscheidenden Impulse geben.
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mk Gerlingen. Trotz eines couragierten Auftritts kassierte der FSV Gerlingen zum Auftakt der neuen Westfalenliga-Saison eine knappe Niederlage und musste sich dem SV Hohenlimburg mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Die neu formierte Mannschaft von Trainer Dominik Dapprich zeigte eine beherzte Vorstellung, ließ vor des Gegners Tor aber die entscheidende Durchschlagskraft vermissen – und musste auf der anderen Seite ein vermeidbares Gegentor hinnehmen, das letztlich den Unterschied darstellte.

Keeper Alex Taach, der vor der Saison aus Erndtebrück an den Bieberg gekommen war, ließ eine Flanke über seine Fingerspitzen gleiten und konnte nur noch hinterherschauen, als Hohenlimburgs Tim Eickelmann am zweiten Pfosten durchlief und den Ball ins leere Tor bugsierte (45.).

mk Gerlingen. Trotz eines couragierten Auftritts kassierte der FSV Gerlingen zum Auftakt der neuen Westfalenliga-Saison eine knappe Niederlage und musste sich dem SV Hohenlimburg mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Die neu formierte Mannschaft von Trainer Dominik Dapprich zeigte eine beherzte Vorstellung, ließ vor des Gegners Tor aber die entscheidende Durchschlagskraft vermissen – und musste auf der anderen Seite ein vermeidbares Gegentor hinnehmen, das letztlich den Unterschied darstellte.

Keeper Alex Taach, der vor der Saison aus Erndtebrück an den Bieberg gekommen war, ließ eine Flanke über seine Fingerspitzen gleiten und konnte nur noch hinterherschauen, als Hohenlimburgs Tim Eickelmann am zweiten Pfosten durchlief und den Ball ins leere Tor bugsierte (45.). Eine Minute vor dem Pausenpfiff schmeckte der Treffer besonders bitter, hatte bis dato kaum etwas auf einen Rückstand der Gerlinger hingedeutet.

Führung mehrfach verpasst

Im Gegenteil: Der FSV etliche Neuzugänge von Anfang an aufbot, zeigte nicht nur personell von Beginn an ein anderes Gesicht als in den Spielzeiten zuvor und ging mutig zu Werke, übte weit vorne Druck auf den Gegner aus und erarbeitete sich auch die ein oder andere Tormöglichkeit. Nach fünf Minuten traf Christoph Brüser in vielversprechender Position den Ball nach einem Freistoß nicht richtig, Mitte der ersten Hälfte rutschten nach einer Flanke von Tim-Luca Daniel sowohl Lukas Rademacher als auch Kenan Uzun am Ball vorbei. Kurz vor dem bitteren 0:1 hatte Rademacher die beste FSV-Gelegenheit bis zur Pause, zielte aber knapp vorbei (40.). „Wir waren gut drin, haben uns zwar nicht viele Chancen herausgespielt, aber müssen die dann trotzdem einfach machen“, meinte Dapprich.

Schlussoffensive verpufft

Nach dem Seitenwechsel brauchten die Gerlinger zunächst einige Minuten, um wieder ins Spiel zu finden und wirkten etwas nervös vom Gegentreffer. Beinahe hätte Hohenlimburg daraus dann auch Kapital geschlagen. Jan Niklas Jacoby brachte sich mit einer sehenswerten Ballmitnahme in eine gute Position, scheiterte allerdings am linken Pfosten (55.).

Danach beschränkten sich die Gäste immer mehr auf das Verteidigen des knappen Vorsprungs. Gerlingen probierte alles, hatte aber Mühe, sich gezielt in gefährliche Räume zu kombinieren. Wenn etwas ging, dann zumeist über Daniel auf der rechten Seite oder über lange Bälle hinter die Hohenlimburger Abwehrkette. So auch in Minute 71: Kenan Uzun kam im Rücken der Gäste-Abwehr an den Ball und verfehlte aus halbrechter Position das Tor. Es sollte die größte Chance bleiben.

"Machen vieles gut"

Dapprich stellte um auf 3-4-3, seine Mannschaft versuchte alles, aber es sollte nicht sein. Die Versuche von Rademacher (75.) und Uzun (80.) waren nicht mehr als Annäherungen. Auch ein großer Aufschrei kurz vor Schluss brachte dem FSV nicht mehr den ersehnten und auch verdienten Punktgewinn. Ein vermeintlicher Handelfmeter wurde zurecht nicht gepfiffen. „Wir machen einen Fehler und vorne kein Tor. Dann verliert man“, resümierte Dapprich und konnte der Darbietung seiner Mannschaft einige positive Erkenntnisse abgewinnen: „Uns fällt es zwar schwer im letzten Drittel eine Chance zu kriegen, aber wir machen vieles gut. Wir haben mehr Ballbesitz, mehr Kontrolle, gewinnen mehr Zweikämpfe und lassen unser Herz auf dem Platz.“

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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