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Nach Duell mit FC Lennestadt
FSV Gerlingen: Letzter Funke Hoffnung erloschen

Lennestadts Bernie Lennemann (r.) flankt hier in den Strafraum, nachdem er sich gegen Alex Klosa durchgesetzt hatte.
  • Lennestadts Bernie Lennemann (r.) flankt hier in den Strafraum, nachdem er sich gegen Alex Klosa durchgesetzt hatte.
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mk Gerlingen. Rechnerisch ist für den FSV Gerlingen nach der 1:2 (0:2) – Heimniederlage im Lokalduell mit dem FC Lennestadt der Klassenerhalt zwar noch nicht gänzlich abgehakt. Nichtsdestotrotz erlischt, sofern er noch vorhanden war, nach der zweiten Pleite in Folge so langsam auch der letzte Funken Hoffnung auf den Westfalenliga-Verbleib. „Eigentlich

mk Gerlingen. Rechnerisch ist für den FSV Gerlingen nach der 1:2 (0:2) – Heimniederlage im Lokalduell mit dem FC Lennestadt der Klassenerhalt zwar noch nicht gänzlich abgehakt. Nichtsdestotrotz erlischt, sofern er noch vorhanden war, nach der zweiten Pleite in Folge so langsam auch der letzte Funken Hoffnung auf den Westfalenliga-Verbleib. „Eigentlich waren wir im Winter schon abgestiegen mit sieben Punkten nach der Hinrunde. Dafür haben wir es sehr lange offen gehalten“, fasste Trainer Dominik Dapprich den aktuellen FSV-Zustand zusammen. Der FC Lennestadt hingegen fuhr einen wichtigen „Dreier“ im Kampf um den Klassenerhalt ein.

Die Gerlinger, deren Startelf sich in den letzten Wochen nahezu von selbst aufgestellt hatte, waren mit leicht verbesserten Voraussetzungen in die Partie gestartet. Ziyad Abdellaoui konnte von Beginn an ran, Lukas Rademacher fand sich zumindest auf der Bank wieder, ebenso wie Kenan Uzun und Elia Wagener. Auf dem Platz bestimmten das Geschehen aber zunächst die Gäste aus Lennestadt. Für den FCL war es ein extrem wichtiges Spiel im Hinblick auf die Tabellensituation und das ließ das Team von Jan Hüttemann auch von Beginn an durchblicken. Insbesondere Bernie Lennemann auf der linken Außenbahn sorgte für höchste Alarmbereitschaft in der FSV-Hintermannschaft. Nach dem dominanten Beginn der Gäste gestaltete sich das Geschehen in der Folge ausgeglichener. Gerlingen gelang es besser, Druck auf den Ball auszuüben und die Lennestädter vom eigenen Tor fernzuhalten. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Gerlingen hatte durch Alex Klosa per Kopf in der Folge die größte Möglichkeit zur Führung, der Defensivmann zielte aber völlig allein gelassen bei einem FSV-Eckball zu ungenau (23.).

Und so kam es wie so oft im Verlauf dieser Saison für die Hausherren: Das Tor erzielten die Gäste aus Lennestadt. Per Diagonalball überspielte Lennestadt die letzte Gerlinger Linie und fand den in den Strafraum einstartenden Jakob Vollmert, den Kepper Alex Taach regelwidrig zu Fall brachte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Christian Schmidt zum 0:1 (31.). „Wir verteilen wieder zwei Geschenke“, haderte Dapprich auch im Hinblick auf das 2:0 für Lennestadt, das kurz vor der Pause fiel. Im Spielaufbau spielte Taach den Ball ins Zentrum, Gerlingen bekam Druck und vertändelte die Kugel an Florian Friedrichs, der nur rüberlegen musste und Christian Schmidt bediente, der den Vorsprung für die Gäste erhöhte (42.).

Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Geschehen dann vor sich hin. Gerlingen entwickelte kaum bis keinen Zug zum Tor, wenn einmal gefährliche Situationen möglich gewesen wären, mangelte es an Passgenauigkeit und der nötigen Frische. Dapprich brachte Rademacher für Erlon Sallauka, doch Gerlingens Nummer Neun war anzumerken, dass die Spritzigkeit nach langer Pause noch fehlte. So war Lennestadt über den gesamten zweiten Durchgang näher am dritten Tor als Gerlingen am Ausgleich. Christian Schmidt hat die beste FC-Chance, hatte Taach schon überwunden, scheiterte allerdings an einem auf der Torlinie postierten FSV-Akteur (71.).

„Wir waren bemüht, wurden im Endeffekt aber eher ausgekontert. Insgesamt sind wir dann für die Westfalenliga zu jung, zu naiv und nicht kalt genug“, merkte Dapprich an. Lennestadt steht zwar noch immer auf dem ersten Abstiegsplatz, hat aber auf Schüren und Wiemelhausen auf den ersten Nichtabstiegsrängen nur zwei respektive drei Punkte Rückstand und ein Spiel in der Hinterhand.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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