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Fußball-Landesliga 2
Für RW Hünsborn zählt nur noch der Klassenerhalt

Der Ausfall von Luca Künchen (rechts), hier im Duell mit TSV Weißtals Paulo Flender, wiegt besonders schwer. Der Stürmer ist mit acht Saisontreffern Toptorjäger bei RWH.
  • Der Ausfall von Luca Künchen (rechts), hier im Duell mit TSV Weißtals Paulo Flender, wiegt besonders schwer. Der Stürmer ist mit acht Saisontreffern Toptorjäger bei RWH.
  • Foto: Silas Münker
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sila Hünsborn. Gut begonnen, stark nachgelassen: Die Hinrunde von Fußball-Landesligist RW Hünsborn glich in vielerlei Hinsicht einer Fahrt auf der Gefühlsachterbahn. „Die ersten sieben, acht Spiele waren sehr gut, danach lief es leider nicht mehr so positiv“, resümiert Cheftrainer Timo Schlabach das, was vielen Fans des Teams vom „Löffelberg“ ein starkes Nervenkostüm abverlangte. Die Rot-Weißen waren, wie keine zweite Mannschaft in der Liga, von Verletzungen gebeutelt. Nachdem RWH am 5. Spieltag zwischenzeitlich den 2. Tabellenrang belegte, gerieten die „Wendschen Kicker“ in eine bittere Abwärtsspirale. Seit neun Liga-Spielen wartet die Schlabach-Elf auf einen Sieg – im Tableau ist man auf den 11. Platz abgerutscht.

sila Hünsborn. Gut begonnen, stark nachgelassen: Die Hinrunde von Fußball-Landesligist RW Hünsborn glich in vielerlei Hinsicht einer Fahrt auf der Gefühlsachterbahn. „Die ersten sieben, acht Spiele waren sehr gut, danach lief es leider nicht mehr so positiv“, resümiert Cheftrainer Timo Schlabach das, was vielen Fans des Teams vom „Löffelberg“ ein starkes Nervenkostüm abverlangte. Die Rot-Weißen waren, wie keine zweite Mannschaft in der Liga, von Verletzungen gebeutelt. Nachdem RWH am 5. Spieltag zwischenzeitlich den 2. Tabellenrang belegte, gerieten die „Wendschen Kicker“ in eine bittere Abwärtsspirale. Seit neun Liga-Spielen wartet die Schlabach-Elf auf einen Sieg – im Tableau ist man auf den 11. Platz abgerutscht.

Das lief gut

Die Entwicklung der jungen – und teils Landesliga-unerfahrenen – Mannschaft sei in der Spielzeit 2021/22 das oberste Ziel, hatten die Verantwortlichen von RWH vor dem Saisonauftakt verkündet. „Gerade am Anfang hat man gesehen, dass die Jungs Schritte nach vorne gemacht haben. Bis auf die letzten beiden Partien, in denen dem Team einfach komplett die Power gefehlt hat, haben wir trotz der Ergebnisse und Verletzungen gut gespielt. Obwohl der 11. Tabellenplatz nicht zufriedenstellend ist, hat die Mannschaft eine gute Entwicklung gemacht“, ist sich Schlabach sicher.
Positiv sei zudem, dass seine Truppe Charakter bewiesen habe und bereits zugesichert hat, alles zu tun, um die kommenden Aufgaben als geschlossene Einheit zu meistern. Ihre Qualität stellten die RWH-Akteure zudem im Olper Kreispokal unter Beweis. Dort steht Hünsborn nach einem 4:1-Sieg über Bezirksligist VfR Rüblinghausen im Halbfinale. „Wir werden natürlich alles dafür tun, um ins Endspiel zu kommen“, versichert Schlabach und betont: „Ich bin absolut von meiner Mannschaft überzeugt.“

Hier ist Luft nach oben

Die vielen Verletzungen haben längst dafür gesorgt, dass sich der Hauptfokus der Rot-Weißen verschoben hat: Erklärtes Ziel ist nicht länger ein gesicherter Platz im Mittelfeld, um Bedingungen zu schaffen, unter denen sich die jungen Akteure ins Team einfinden können, sondern einzig und allein der Klassenerhalt. Durch die Ausfälle von Michel Schuchert, Luca Künchen, Jonathan Knott, Daniel Niklas und Marius Uebach ist die gesamte Offensivachse weggebrochen.
„Unser Kader war nicht breit genug, um diese Verluste zu kompensieren. Jetzt steht jeder Spieler, der noch fit ist, mehr denn je in der Verantwortung, sein Bestes zu geben. Im Endeffekt ist es egal, ob das Tor ein Stürmer oder ein Innenverteidiger macht.“, formuliert der 41-jährige Schlabach eine klare Marschroute.

So geht es weiter

In den kommenden Monaten werde alles davon abhängen, wie viele Spieler zur Mannschaft zurückkehren respektive verletzt ausfallen, ist sich der im Sommer scheidende Übungsleiter sicher: „Alles steht und fällt mit den Verletzten. Wir können an der Situation aber nichts ändern, sondern müssen sie akzeptieren und das Beste daraus machen“, sagt der 41-Jährige, der Verantwortliche und Fans auf mühsame Monate einstellt: „Es wird Zeit brauchen, um in der Liga wieder in Fahrt zu kommen, aber wir werden alles dafür tun, um schnellstmöglich die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen.“

Die personelle Situation

Das Vertrauen in den Kader sei nach wie vor so groß, dass im Winter nicht an Neuzugänge gedacht wurde. „Es gibt eventuell noch den ein oder anderen Akteur aus der zweiten Mannschaft, auf den wir zurückgreifen können. Das muss reichen.“

Autor:

Silas Münker aus Siegen

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