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Fußball-Landesliga
Jetzt hat es auch Rot-Weiß Hünsborn erwischt

Jonathan Knott, der in dieser Szene nach einem Steckpass von Luca Künchen (rechts) zum zwischenzeitigen 2:1 für Hünsborn traf, blieb einziger RW-Torschütze.
  • Jonathan Knott, der in dieser Szene nach einem Steckpass von Luca Künchen (rechts) zum zwischenzeitigen 2:1 für Hünsborn traf, blieb einziger RW-Torschütze.
  • Foto: sila
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sila Attendorn. In einem in doppelter Hinsicht stürmischen Olper Landesliga-Kreisderby zwischen dem SV Attendorn und Rot-Weiß Hünsborn ist der Lauf der Mannschaft von Timo Schlabach vorerst gestoppt worden. In der Han

sila Attendorn. In einem in doppelter Hinsicht stürmischen Olper Landesliga-Kreisderby zwischen dem SV Attendorn und Rot-Weiß Hünsborn ist der Lauf der Mannschaft von Timo Schlabach vorerst gestoppt worden. In der Hansestadt mussten die Rot-Weißen trotz eines deutlichen spielerischen Übergewichts mit 2:3 (2:1) die erste Niederlage im sechsten Saisonspiel hinnehmen. „Wir haben zu viele Chancen und Situationen einfach katastrophal ausgespielt“, ging Schlabach nach Abpfiff hart mit seinen Mannen ins Gericht.

Bereits in der 7. Spielminute wurden die Gäste vor 80 Zuschauern, die dem windigen Wetter trotzten, kalt erwischt. Eren Muhamed Ucar sorgte nach einer ausgeglichenen Anfangsphase für die frühe Führung der Attendorner, die allerdings nur von kurzer Dauer sein sollte. Keine 60 Sekunden später köpfte der stark aufspielende RWH-Angreifer Jonathan Knott zum 1:1-Ausgleich ein (8.).

In der Folge sollte sich ein Spiel auf ein Tor entwickeln, die Hausherren kamen nur noch selten aus ihrer eigenen Hälfte raus. In Minute 28 verpasste RW-Akteur Michel Schuchert nach sehenswerter Vorarbeit von Jan Prothmann den Führungstreffer, als er den Ball freistehend vor Attendorns Keeper Christian Bölker um einen Hauch verpasste. Kurz darauf (31.) eine ähnliche Situation von der anderen Seite. Diesmal war es Knott, dessen Grätsche zum Ball im Strafraum zu spät kam, um das Leder zum mittlerweile überfälligen Führungstreffer über die Linie zu schieben. „Der letzte Pass, und damit die letzte Überzeugung, ein Tor zu erzielen, hat meist einfach gefehlt“, monierte auch Schlabach im Anschluss an die Pleite. Dabei zeigte sein Team wenige Minuten später (33.) mustergültig, wie man solche Spielzüge erfolgreich vollenden kann. Luca Künchen spielte vor dem Attendorner Strafraum einen cleveren Steckpass hinter die gegnerische Viererkette, den Knott zentral vor dem Strafraum annehmen und zum 2:1 für Hünsborn verwerten konnte.

Obwohl sich die spielerischen Anteile auch nach dem Seitenwechsel nicht änderten, waren es erneut die Gastgeber, die den glücklicheren Start erwischten. Kadir Inal fasste sich in Minute 50 ein Herz und zog aus halbrechter Position aufs Tor der Rot-Weißen ab. Der Ball flog, auch bedingt durch die stürmischen Bedingungen, perfekt in den Winkel. „Das Wetter hatte bei unserem Sieg einen großen Einfluss“, wusste später auch Attendorns Trainer Ralf Sonnenberg, der in der Folge gar den dritten Tagestreffer seines Teams frenetisch bejubelte. Diesmal war es Nick Heimes, der die dritte Torchance des gastgebenden SVA zum 3:2-Siegtreffer nutzte (65.).

„Grundsätzlich, glaube ich, haben wir 90 Minuten auf ein Tor gespielt“, resümierte Schlabach, dessen Mannschaft in der Schlussphase zwar noch einmal alles nach vorne warf, die Hansestadt am Ende aber ohne Zähler verlassen musste. „Für uns hätte es heute nicht besser laufen können“, sagte Attendorns Coach Ralf Sonneberg im Kontrast dazu. Die Gefühlslage nach dem stürmischen Olper Landesliga-Kreisderby, sie hätte nach 90 Minuten unterschiedlicher kaum sein können.

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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