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Fußball-Westfalenliga
Kuriosum führt FSV Gerlingen auf die Verliererstraße

Gerlingens Tim Luca Daniel (r./hier auf einem Archivbild) verursachte in Hordel den Foulelfmeter, den die Gastgeber zum 3:0-Endstand nutzten.
  • Gerlingens Tim Luca Daniel (r./hier auf einem Archivbild) verursachte in Hordel den Foulelfmeter, den die Gastgeber zum 3:0-Endstand nutzten.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

mk Hordel. Im Gegensatz zum 1:4 in Deuten hatte der FSV Gerlingen dieses Mal seinen Kopf zwar nicht im Bus vergessen, musste aber dennoch wieder mit einem frühen Rückstand umgehen. Die Elf v

mk Hordel. Im Gegensatz zum 1:4 in Deuten hatte der FSV Gerlingen dieses Mal seinen Kopf zwar nicht im Bus vergessen, musste aber dennoch wieder mit einem frühen Rückstand umgehen. Die Elf vom „Bieberg“ unterlag letzten Endes mit 0:3 (0:2) beim DJK TuS Hordel, der dadurch auf Platz 3 der Westfalenliga springt. Ganz so deutlich, wie sich das Resultat anhören mag, war die Begegnung auf dem Platz zwar nicht, jedoch mangelte es dem FSV insgesamt an Ideen mit dem Ball und an Durchschlagskraft in des Gegners Hälfte.

Das Spiel begann mit einem Kuriosum, auf das die Gerlinger lieber verzichtet hätten. Es lief die 7. Spielminute, als Hordel den Ball in den Strafraum flankte. Kapitän Christoph Brüser hatte die Fahne des Linienrichters oben gesehen, fing die Kugel mit den Händen auf – und es gab Elfmeter für die Gastgeber. „Er dachte, es wäre Abseits gewesen“, so Trainer Dominik Dapprich. Dabei war die Fahne nur aufgrund einer vermeintlichen Verlängerung eines Hordel-Akteurs gehoben worden. Den Ball hatte jedoch ein Gerlinger gespielt, weshalb es – letztlich völlig regelkonform – einen Strafstoß für die Gastgeber gab. Murat Yildirim ließ sich die Chance nicht entgehen und netzte zum 1:0 für Hordel ein.

Im Anschluss entwickelte sich ein offenes Spiel ohne große Höhepunkte. Torchancen waren hüben wie drüben selten, doch kurz vor der Pause war sich der FSV im Abwehrverbund uneins und wurde durch einen schön herausgespielten Treffer der Gastgeber bestraft. Erneut war es Yildirim, der den Ball nach einem Querpass über die Linie drückte (44.).

„Das 2:0 so kurz vor der Pause war wirklich bitter“, haderte Dapprich. Seine Mannschaft wehrte sich in Durchgang zwei tapfer, gab die notwendigen 100 Prozent, ließ aber weiterhin offensive Zielstrebigkeit vermissen. Bei einem Konterangriff über Tim-Luca Daniel stand Lukas Rademacher allein im Strafraum, nach einem vorausgegangen Foul wurde jedoch der Vorteil abgepfiffen. Hordels Marco Polk sah in dieser Situation die Gelb-Rote Karte (75.). Gerlingens Trainer ärgerte sich: „Das wäre eine große Chance für uns gewesen. Die Karte kann man auch hinterher noch geben.“

Letztlich lag es aber, wie auch Dapprich befand, auf keinen Fall an Schiedsrichterentscheidungen, dass der FSV ohne Punkte die Heimreise antreten musste: „Alles in allem haben wir verdient verloren. Der Gegner war zu häufig diesen Tick schneller als wir und wir haben nicht diese Torgefahr ausgestrahlt, die es braucht.“ Auch mit einem Mann mehr nicht, denn der Anschlusstreffer lag in der Schlussphase nicht in der Luft.

Stattdessen blieb der TuS über Konter gefährlich und bekam dann in der Nachspielzeit noch einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen. Erneut war Yildirim zur Stelle und erzielte seinen dritten Treffer des Tages (90.+1). „Wir waren auch hier nicht drei Tore schlechter“, so Dapprich, „aber wir haben eben nicht diese individuelle Qualität wie viele andere Mannschaften in dieser Liga. Für uns muss alles passen und das hat es heute nicht.“ Der FSV rangiert nun auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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