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Landesligist VSV Wenden braucht Punkte
Rokitte will einstelligen Tabellenplatz zum Abschied

Wendens Kapitän David Jäger, hier im Spiel gegen den TuS Langenholthausen, entwickelte sich nach seinem Wechsel vom Oberligisten TuS Erndtebrück zum VSV im Jahr 2020 schnell zu einem Führungsspieler.
  • Wendens Kapitän David Jäger, hier im Spiel gegen den TuS Langenholthausen, entwickelte sich nach seinem Wechsel vom Oberligisten TuS Erndtebrück zum VSV im Jahr 2020 schnell zu einem Führungsspieler.
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sila Wenden. Es wird wohl die letzte Rückrunde sein, bei der Jörg Rokitte an der Seitenlinie des VSV Wenden steht. Der A-Lizenz-Inhaber war – als Trainer der Bezirksliga-Aufstiegs-Mannschaft – maßgeblich daran beteiligt, dass auf dem Nocken seit 2018 wieder Landesliga-Fußball zu sehen ist. Kurz vor der aktuellen Winterpause teilte er den Verantwortlichen allerdings mit, dass sein viertes Engagement beim 1930 gegründeten Verein sein letztes sein wird.
Umso größer ist der Ansporn, die aktuelle Saison auf einem zufriedenstellenden Tabellenplatz zu beenden. Obwohl die VSV-Kicker in den letzten vier Partien vor der Winterpause zehn Zähler einfuhren, müssen sie sich aktuell mit dem 12. Rang im Tableau begnügen – drei Siege und fünf Remis in zwölf gespielten Partien reichen für 14 Zähler.

sila Wenden. Es wird wohl die letzte Rückrunde sein, bei der Jörg Rokitte an der Seitenlinie des VSV Wenden steht. Der A-Lizenz-Inhaber war – als Trainer der Bezirksliga-Aufstiegs-Mannschaft – maßgeblich daran beteiligt, dass auf dem Nocken seit 2018 wieder Landesliga-Fußball zu sehen ist. Kurz vor der aktuellen Winterpause teilte er den Verantwortlichen allerdings mit, dass sein viertes Engagement beim 1930 gegründeten Verein sein letztes sein wird.
Umso größer ist der Ansporn, die aktuelle Saison auf einem zufriedenstellenden Tabellenplatz zu beenden. Obwohl die VSV-Kicker in den letzten vier Partien vor der Winterpause zehn Zähler einfuhren, müssen sie sich aktuell mit dem 12. Rang im Tableau begnügen – drei Siege und fünf Remis in zwölf gespielten Partien reichen für 14 Zähler.

Das lief gut

„Besonders erfreulich war, dass wir uns nach den teils herben Rückschlägen – ich denke da an das 0:6 gegen Drolshagen oder das 1:5 gegen Weißtal – schnell wieder gefangen und ordentliche Leistungen abgerufen haben“, lobt Rokitte mit Blick auf die Mentalität seiner Mannschaft. Auch die Ungeschlagen-Serie vor der Winterpause, die nunmehr seit vier Spieltagen Bestand hat, stimme für die Restrunde optimistisch: „Die Jungs haben bewiesen, dass sie es können. Man merkt einfach, dass die Leistungen in dieser Saison zu einem Großteil Kopfsache sind.“
Es gehe jetzt darum, auch spielerisch an die letzten Auftritte vor der Winterpause anzuknüpfen, fordert der Wendener Übungsleiter. Dazu gehöre die gezeigte Stärke, sich in schwierigen Momenten nicht mehr so schnell in die Bredouille bringen zu lassen.
„Besonders gut hat mir in diesem Zusammenhang das 2:2-Remis gegen den VfL Bad Berleburg gefallen. Obwohl wir an dem Tag absolut nicht auf der Höhe waren, haben wir es dennoch geschafft, nicht zu verlieren“, so Rokitte.

Hier ist Luft nach oben

Die Konstanz ist die wohl größte Schwachstelle des VSV. „Wir haben zwischendurch immer wieder unnötige Niederlagen und Unentschieden eingestreut, weil in den entscheidenden Momenten teilweise nichts mehr funktioniert hat“, weiß der Teammanager.
Verbesserungsbedarf gibt es auch in der Offensive. Mit dem VfL Bad Berleburg (15) und dem TSV Weißtal (16) haben nur zwei Vereine weniger Tore erzielt als die Nocken-Elf (18). „Wir haben manchmal freistehend vor dem Tor verschossen, wenn die Nervosität zu groß wurde. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass sämtliche taktische Vorgaben auf den Metern von der Kabine aufs Feld vergessen wurden. So kam es, dass wir in vielen Spielen die Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, nicht umsetzen konnten“, resümiert der scheidende Trainer.
Eine Erklärung dafür könne man auch nicht in den Verletzungen suchen, meint Rokitte: „Bei der erfolgreichen Serie vor der Winterpause waren wir personell auch nicht vollzählig, insofern würde ich einzelne Spielerausfälle nicht für die Punktverluste verantwortlich machen.“

So geht es weiter

„Erst einmal geht es natürlich darum, nicht auf einem Abstiegsplatz zu landen, das ist das Wichtigste. Darüber hinaus halte ich es auch für realistisch, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Je nach Personalsituation und Form muss man dann schauen, ob man noch ein paar Ränge unter dem 9. landen kann“, wagt der A-Lizenz-Inhaber keine genaue Prognose.
Die Wendener starten mit drei Heimspielen in die Restrunde. Bereits am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) gasiert die SC Berchum/Garenfeld (9.) am Nocken. Danach folgen die Duelle mit SV Hüsten (13.) und RW Lüdenscheid (4.).

Die personelle Situation

Mit Leon Schönauer, Nico Schulte und Silas Kappenstein (alle 18 Jahre alt) stoßen drei A-Jugendliche aus der eigenen Nachwuchsarbeit zum Landesliga-Kader hinzu. Externe Neuzugänge gab es in der Winterpause nicht, der Kader sei „gut genug aufgestellt, wenn alle fit sind“, ist Rokitte von seinem Ensemble überzeugt.

Autor:

Silas Münker aus Siegen

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