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Fußball-Landesliga 2
RWH im achten Liga-Spiel in Folge sieglos

Hünsborns Tom Luis Siewer (links), hier im Duell mit Erlinghausens Sven Nartikoev, gelang in der 13. Spielminute der 1:0-Führungstreffer für RWH. Es sollte das einzige Tor der Hausherren bleiben.
  • Hünsborns Tom Luis Siewer (links), hier im Duell mit Erlinghausens Sven Nartikoev, gelang in der 13. Spielminute der 1:0-Führungstreffer für RWH. Es sollte das einzige Tor der Hausherren bleiben.
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sila Hünsborn. „Wir sind froh, wenn das Jahr 2021 endlich rum ist“, fasste RW Hünsborns Co-Trainer Marius Uebach die Gefühlslage beim Landesligisten zusammen. Die enorm ersatzgeschwächten Hünsborner unterlagen am 14. Spieltag vor 80 Zuschauern zu Hause mit 1:4 (1:1) gegen RW Erlinghausen, bleiben damit im achten (!) Liga-Spiel in Folge ohne Sieg – und belegen jetzt

sila Hünsborn. „Wir sind froh, wenn das Jahr 2021 endlich rum ist“, fasste RW Hünsborns Co-Trainer Marius Uebach die Gefühlslage beim Landesligisten zusammen. Die enorm ersatzgeschwächten Hünsborner unterlagen am 14. Spieltag vor 80 Zuschauern zu Hause mit 1:4 (1:1) gegen RW Erlinghausen, bleiben damit im achten (!) Liga-Spiel in Folge ohne Sieg – und belegen jetzt erstmals in der laufenden Saison einen zweistelligen Tabellenplatz (10.). „Wir haben nur zehn Spieler dabei gehabt, die auch sonst für die erste Mannschaft auflaufen. Personell war es das absolute Minimum“, stellte Uebach fest. Der 29-Jährige vertrat an der Seitenlinie Cheftrainer Timo Schlabach, der seine Rot-Sperre aus der vorangegangenen Partie in Lüdenscheid, die er wegen Meckerns bekommen hatte, absitzen musste.

Dabei verlief der Start in die Partie für die Hausherren durchaus nach Maß. Keine 13 Minuten waren gespielt, als RWH-Akteur Tom Luis Siewer mit der ersten Offensivaktion des Duells die Führung für Hünsborn besorgte. Eine Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft der viertplatzierten Erlinghäuser sorgte dafür, dass Siewer den Ball aus kürzester Distanz nur noch ins Tor einschieben musste. „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, da sie sehr gut gekämpft hat“, lobte Uebach mit Blick auf die Darbietung seiner Schützlinge, denen es besonders im ersten Durchgang gelang, dem Druck der Gäste entgegenzuwirken.

Dass sich bei den Gastgebern, besonders in der Rückwärtsbewegung, immer wieder Fehler einschlichen, dürfte auch dem Umstand geschuldet sein, dass die Hünsborner Elf in dieser Form noch nie zuvor zusammenspielte. „Da hat die Abstimmung teilweise noch gefehlt, was zu individuellen Fehlern geführt hat“, analysierte Uebach. Einen dieser Schnitzer bestrafte die Mannschaft von Trainer Vaidas Petrauskas in der 31. Spielminute eiskalt. Einen Ballverlust in der Hintermannschaft nutzte Kevin Kraemer zum 1:1-Ausgleichstreffer.

Kurz vor dem Pausenpfiff (44.) ergab sich für Erlinghausens Bilal Akgüvercin nach einem erneuten Ballverlust von RWH sogar die Chance, das Ergebnis frühzeitig zu drehen, doch der Gäste-Kapitän zielte freistehend vor Hünsborns Schlussmann Marius Grebe zu weit nach rechts. „Man muss anerkennen, dass der Gegner sehr gute Einzelspieler hat, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass sie schon seit Jahren so zusammenspielen“, wusste auch Marius Uebach mit Blick auf das druckvolle Spiel des Tabellenvierten. Dennoch, so der Schlabach-Vertreter, sei Erlinghausen „nicht unschlagbar“ gewesen.

Dass RWH am Ende nichts Zählbares behielt, hing dann vor allem mit dem zweiten Durchgang zusammen. Pascal Raulf schaffte in der 50. Minute, was seinem Teamkameraden vor dem Seitenwechsel noch misslang: Er besorgte zentral vor dem Tor den 2:1-Führungstreffer für die Gäste. In der Folge entwickelte sich das Landesliga-Match mehr und mehr zu einem einseitigen Duell. Kraemer netzte durch einen Abpraller, den er nur noch im Tor von RWH unterbringen musste, zum zweiten Mal (67.) und baute so die Führung der Petrauskas-Elf weiter aus. Für den 1:4-Endstand sorgte schließlich ein sehenswerter dFreistoßtreffer von Ümral Bahceci (73.), der allerdings durch die – in Hünsborn leider nicht vorhandene – Torlinientechnik aberkannt worden wäre, da der Ball von der Unterlatte eindeutig vor die Linie des RWH-Tores sprang. Eine große Rolle spielte das aber nicht mehr.

„Am nächsten Wochenende haben wir ohnehin wieder spielfrei. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch die letzte Partie des Jahres dem Winter zum Opfer fällt. Insofern hoffen wir, dass wir uns in das nächste Jahr retten können, um dann personell wieder besser aufgestellt zu sein“, sagte Uebach abschließend.

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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