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A-Kreisliga Olpe
Später Schock für Elben, Möllmicke kommt unter die Räder

Dieser Ball war eine sichere Beute für Simon Kreis, den Torhüter der SG Hützemert/Schreibershof, der hier schneller war als Elbens 
Torjäger Jurij Betche.
  • Dieser Ball war eine sichere Beute für Simon Kreis, den Torhüter der SG Hützemert/Schreibershof, der hier schneller war als Elbens 
Torjäger Jurij Betche.
  • Foto: jb
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

Grün-Weiß Elben - SG Hützemert/Schreibershof 3:3 (0:1) Schon wieder kein Sieg für Elben! Die Grün-Weißen warten nun schon seit sechs Spielen auf einen „Dreier“ – weil Thomas Ren für die Gäste von der SG Hützemert/Schreibershof kurz vor dem Abpfiff nach einer Ecke zur Stelle war und den 3:3-Endstand besorgte (86.).

Elbens Spielertrainer Tobias Stevens trauerte zwei verlorenen Punkten hinterher: „Wir waren die spielerisch bessere Mannschaft, auch wenn wir zweimal zurücklagen. Wir haben unser Übergewicht nach der Pause sogar endlich in Tore ummünzen können. Wir können das vierte, fünfte Tor machen. Stattdessen kassieren wir ein ärgerliches Gegentor und stehen nur mit einem Punkt da.“

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste.

Grün-Weiß Elben - SG Hützemert/Schreibershof 3:3 (0:1) Schon wieder kein Sieg für Elben! Die Grün-Weißen warten nun schon seit sechs Spielen auf einen „Dreier“ – weil Thomas Ren für die Gäste von der SG Hützemert/Schreibershof kurz vor dem Abpfiff nach einer Ecke zur Stelle war und den 3:3-Endstand besorgte (86.).

Elbens Spielertrainer Tobias Stevens trauerte zwei verlorenen Punkten hinterher: „Wir waren die spielerisch bessere Mannschaft, auch wenn wir zweimal zurücklagen. Wir haben unser Übergewicht nach der Pause sogar endlich in Tore ummünzen können. Wir können das vierte, fünfte Tor machen. Stattdessen kassieren wir ein ärgerliches Gegentor und stehen nur mit einem Punkt da.“

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste. Arber Krasniqi netzte nach einen individuellen Fehler der Elbener zur Führung ein (7.). In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die jedoch weder Elben noch Hützemert nutzen konnten. Somit ging es mit einer knappen, aber nicht unverdienten Führung der Hützemerter in die Pause.

„Wir haben sehr gut gekämpft und – obwohl der Platz kaum gute Aktionen zugelassen hat – einige tolle spielerische Momente drin gehabt. Wir hätten heute auch gewinnen können, vielleicht sogar müssen. Aber dafür haben wir zu viel liegen gelassen“, beschrieb SG-Coach Volker March den Spielverlauf.

Nach dem Seitenwechsel saß direkt der erste Versuch der Gastgeber: Dominik Zimmermann wuchtete den Ball zum 1:1 in die Maschen (46.). Doch wenig später war wieder Hützemert im Vorteil: Robert Theile versenkte einen umstrittenen Elfmeter im Netz (55.). Das erneute Gegentor rief zwar Elben auf den Plan, das nun die beste Phase im gesamten Spiel startete – und durch Jannik Rademacher (67.) und Christoph Clemens per Strafstoß (76.) die Partie drehte. Das reichte jedoch nicht zum Sieg, weil die Hützemerter mit dem späten Ren-Tor noch ein Ass aus dem Ärmel zogen (86.).

Nach der Corona-bedingten Spielpause Ende Oktober kommt Elben weiterhin nicht im Tritt. Weil die Grün-Weißen nach dem 1:1-Remis am Mittwoch in Heggen immerhin zum zweiten Mal in Folge keine Niederlage kassierten, blickt Trainer Stevens optimistisch nach vorne: „Das war heute eine Leistung, auf der wir aufbauen wollen und müssen.“

Eine ganz andere Gefühlslage herrscht im Lager der Gäste vor. Seit Wochen hat die SG Hützemert/Schreibershof mit Personalsorgen zu kämpfen, auch beim Gastspiel in Elben fielen einige Spieler krankheitsbedingt aus. Der Trend ist dennoch positiv: Seit fünf Spielen ist die SG nunmehr ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis). „Unterm Strich bin ich mit dem Punkt zufrieden, gerade nach dem Verlauf der zweiten Halbzeit“, freute sich Trainer March daher über den 24. Zähler in dieser Saison.

FSV Gerlingen 2. - SV Dahl-Friedrichsthal 0:1 (0:1) „Wir hatten Chancen für zwei Spiele, doch manchmal ist es wie verhext“, haderte FSV-Coach Robin Brucker nach der knappen Pleite gegen den SV Dahl-Friedrichsthal. Der Treffer von Patrick Ochel (15.) war für die Gerlinger nicht mehr aufzuholen. Die beste Chance vergab Johannes Heine, als er einen Elfmeter verschoss (28.). Dahl-Friedrichsthal musste das Spiel in Unterzahl beenden, weil Torschütze Patrick Ochel wegen wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah (66.). Doch die Elf vom „Bieberg“ konnte das trotz zahlreicher Möglichkeiten nicht nutzen und kassierte so nach zuletzt zwei Siegen in Folge wieder einen Dämpfer. „Die Niederlage war unglücklich, denn wir waren mindestens auf Augenhöhe. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Aber das haben wir uns selber vorzuwerfen, wenn wir die Chancen nicht nutzen“, ärgerte sich Brucker, der zudem um seinen Keeper Simon Janne Pischel bangt. Der FSV-Torwart verdrehte sich das Knie und musste ausgewechselt werden (80.). Eine Diagnose konnte Brucker noch nicht mitteilen: „Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes, aber ich befürchte Übles.“

Rot-Weiß Ostentrop-Schönholthausen - Sportfreunde Möllmicke 7:0 (3:0) Möllmickes Spielertrainer Nico Stettner handelte sich zuletzt beim SSV Elspe eine Gelb-Rote Karte ein und war daher bei RW Ostentrop-Schönholthausen zum Zusehen verdammt. Darüber hinaus standen auch die anderen Innenverteidiger nicht zur Verfügung, so dass die Sportfreunde mit einer offensiven Aufstellung ins Spiel gehen mussten – und dafür die Quittung bekamen. Als Ausrede für die 0:7-Klatsche in Ostentrop-Schönholthausen will Stettner die Personalnot aber nicht gelten lassen: „Das war ein kollektives Versagen und eine in der Höhe verdiente Niederlage. Zu allem Überfluss kommen bei uns auch noch Undiszipliniertheiten dazu.“ Damit meinte Stettner, dass Tunc Adigüzel wegen Meckerns mit der „Ampelkarte“ vom Platz geschickt wurde (72.). Auswirkungen auf das Spiel hatte das kaum noch – denn Möllmicke hatte schon sechs Gegentore kassiert und lag hoffnungslos zurück: Erst trafen Robin Schwermann (5.) und Martin Franke (27.), dann legten Nicolai Schmitz (29./51.) und Mathis Vieregge (59./62.) je einen Doppelpack nach, ehe Frederik Schulte mit dem siebten Streich den Schlusspunkt setzte (87.).

Autor:

Marc Klug aus Siegen

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