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VSV Wenden auf der Suche nach Kontinuität
Sportlicher Leiter bedauert Rokitte-Abgang

Die Bezirksliga-Meisterschaft im Jahr 2018 und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga gehörte zu den größten Erfolgen, die Jörg Rokitte beim VSV feierte.
  • Die Bezirksliga-Meisterschaft im Jahr 2018 und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga gehörte zu den größten Erfolgen, die Jörg Rokitte beim VSV feierte.
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sila Wenden. Erst Rot-Weiß Hünsborn, dann die SpVg Olpe und jetzt also auch der VSV Wenden – bereits der dritte Fußball-Landesligist aus dem Olper Raum muss auf Trainersuche gehen. Jörg Rokitte tat es seinen „Artgenossen“ aus den Nachbargebieten gleich und teilte dem Verein in der vergangenen Woche mit, sein Engagement an der Seitenlinie im nächsten Sommer zu beenden. Während Ottmar Griffel und Timo Schlabach ihrerseits neue Herausforderungen bei anderen Vereinen suchen, sind es bei Rokitte vor allem berufliche Gründe, die ein Aufhören unumgänglich machen. „Der zeitliche Rahmen, um die Trainertätigkeit ordentlich auszuführen, passt einfach nicht mehr“, begründete der 58-Jährige seine Entscheidung, die er der Mannschaft in der vergangenen Woche mitteilte.

sila Wenden. Erst Rot-Weiß Hünsborn, dann die SpVg Olpe und jetzt also auch der VSV Wenden – bereits der dritte Fußball-Landesligist aus dem Olper Raum muss auf Trainersuche gehen. Jörg Rokitte tat es seinen „Artgenossen“ aus den Nachbargebieten gleich und teilte dem Verein in der vergangenen Woche mit, sein Engagement an der Seitenlinie im nächsten Sommer zu beenden. Während Ottmar Griffel und Timo Schlabach ihrerseits neue Herausforderungen bei anderen Vereinen suchen, sind es bei Rokitte vor allem berufliche Gründe, die ein Aufhören unumgänglich machen. „Der zeitliche Rahmen, um die Trainertätigkeit ordentlich auszuführen, passt einfach nicht mehr“, begründete der 58-Jährige seine Entscheidung, die er der Mannschaft in der vergangenen Woche mitteilte.

Jemand, der schon länger vom Beschluss des Übungsleiters wusste, ist Wendens Sportlicher Leiter Kemal Topal: „Vor drei, vier Wochen hat mir Jörg mitgeteilt, dass er nicht mehr die Zeit dafür hat, um den Posten auszuüben“, berichtet er. „Ich war von seiner Entscheidung insofern überrascht, als dass ich nicht gedacht hätte, dass wir diese Baustelle zum jetzigen Zeitpunkt haben würden“, so Topal.

Obwohl zwischen Coach und Klub im Dezember 2020, als Rokitte das Traineramt beim VSV von Avdi Qaka – und damit zum vierten Mal – übernahm, die Absprache getroffen wurde, dass die Zeit als Übungsleiter auf anderthalb Jahre begrenzt wird, interpretierten beide Seiten die mündliche Vereinbarung unterschiedlich. „Für mich war es keine große Überraschung, dass ich zu der Erkenntnis gelangt bin, mein Traineramt im Sommer niederzulegen“, sagt Rokitte.

Für Topal hingegen habe es „keine temporäre Begrenzung“ gegeben: „Es stimmt, dass wir über einen Zeitraum gesprochen haben, der im nächsten Sommer endet, aber im Hintergrund gab es sicherlich die Überlegung, dass das Engagement weit über diesen Punkt hinausgeht“, so Topal, der betont: „Wir als Verein wünschen uns auf dieser Position Kontinuität. Da die Zusammenarbeit mit Jörg in all diesen Jahren super funktioniert hat, hatten wir uns natürlich gewünscht, dass er weitermachen würde. Es ist wirklich sehr schade und tut uns leid, dass er den VSV verlässt.“ Auch Rokitte, der die Wendener bereits zu Verbandsliga-Zeiten trainierte und mehrfach einsprang, als Not am Mann respektive an der Seitenlinie herrschte, bekräftigt, dass er das Projekt am Nocken gerne weitergeführt hätte. Aber: „Der Platz für Fußball in meinem Alltag ist einfach nicht mehr so groß.“

Wichtige Eckpunkte der VSV-Fußballhistorie gehen auf das Konto des A-Lizenz-Inhabers. So führte er die Mannschaft in der Saison 2017/18 als Bezirksliga-Meister nach zehnjähriger Abwesenheit wieder in die Landesliga. Nachdem es sowohl Manuel Fernholz als auch Avdi Qaka in der höheren Spielklasse verpassten, an der Seitenlinie zu überzeugen, sprang in beiden Fällen Jörg Rokitte ein.

Dass der 58-Jährige seine Meinung ändert und erneut zum „Retter in der Not“ avanciert, hält Topal derweil für unwahrscheinlich: „Das glaube ich nicht, nein. Außerdem würde das nicht gerade dafür sprechen, dass wir unser Ziel, endlich Kontinuität zu gewinnen, erreicht hätten. Wir wollen nicht jedes halbe Jahr auf Trainersuche gehen. Trotzdem stehen wir mit Jörg natürlich weiterhin in Kontakt.“
Die Gespräche über mögliche Nachfolger laufen bereits auf Hochtouren, weiß der Sportliche Leiter zu berichten und hofft, dass Anfang bis Mitte Januar Vollzug vermeldet werden kann.

An der Zielsetzung für die laufende Saison habe die Nachricht von Rokittes Weggang allerdings nichts verändert. „Wir müssen am Ende auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen“, fordert Topal. Der Tabellenzwölfte fand nach anfänglichen Schwierigkeiten zuletzt in die Spur. In den letzten vier Partien vor der Winterpause holte der VSV Wenden zehn Punkte.

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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