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Fußball-Landesliga
VSV Wenden kommt böse unter die Räder

Jan Kemper (r.) und der VSV Wenden zogen gegen Johannes Knorn und den SC Drolshagen nach einer schwachen Vorstellung klar und deutlich mit 0:6 den Kürzeren.
  • Jan Kemper (r.) und der VSV Wenden zogen gegen Johannes Knorn und den SC Drolshagen nach einer schwachen Vorstellung klar und deutlich mit 0:6 den Kürzeren.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

mk Schönau. Einen absolut gebrauchten Tag erwischte der VSV Wenden, der bereits am Samstagnachmittag gegen den SC Drolshagen antreten m

mk Schönau. Einen absolut gebrauchten Tag erwischte der VSV Wenden, der bereits am Samstagnachmittag gegen den SC Drolshagen antreten musste und beim 0:6 (0:4) böse unter die Räder kam. Von einer „unteriridischen Leistung“ sprach Trainer Jörg Rokitte im Anschluss, der anmerkte, dass seine Mannschaft „nichts von dem, was wir uns vorgenommen haben“, umgesetzt habe. Entsprechend fassungslos taperten die Wendschen dann auch vom eigenen Platz während der SCD in der Kabine den Sieg feierte. Zur Ehrenrettung des VSV muss allerdings gesagt sein, dass die Truppe vom „Nocken“ 70 Minuten mit einem Mann weniger auf dem Feld stand.

Drolshagen übernahm von Beginn an das Kommando und versuchte ein ums andere Mal, durch die Schnittstellen hinter die Kette des Gegners zu kommen. Insbesondere Neuzugang Mike Schrage war ein Aktivposten bei den „Dräulzern“, die die Begegnung dann binnen sieben Zeigerumdrehungen entscheiden sollten. Schrage selbst gelang der Führungstreffer (17.), und ehe Wenden sich wieder sortiert hatte stand es auch schon 0:2, weil sich Eike Pfeiffer stark durchsetzte und Jan Gummersbach nach Pfeiffers Pass eine kühlen Kopf behielt (18.).

Als wäre es nicht schon genug des Übels für die Mannschaft vom „Nocken“ gewesen, dezimierte sich der VSV in der Folge auch noch selbst und musste nach einer Roten Karte gegen Jordi Scherbaum, die es wegen Meckerns gab und auch nahezu keine Proteste auslöste, mit zehn Mann weiterspielen. Mit der Gesamtsituation vollständig überfordert, kassierte die Hausherren dann schnell zwei weitere Gegentreffer. Oliver Weuste (21. und 24.) war gleich doppelt erfolgreich. Bis zur Pause hätte der SCD auch noch ein oder zwei Tore drauflegen können, doch unter anderem Weuste vergab in aussichtsreicher Position.
Die Partie war im Grunde gelaufen, doch nach dem Seitenwechsel setzte der VSV immerhin den ein oder anderen offensiven Akzent, auch weil die „Dräulzer“ es bis etwas über die Eine-Stunde-Marke hinaus ruhiger angehen ließen. Dennoch gelang den Gästen der erste Treffer des zweiten Durchgangs, weil Wendens Michel Schöler, die Kugel unglücklich über die eigene Torlinie drückte (58.). Quasi im Gegenzug hätte der VSV verkürzen müssen, doch Triantafilos Vlachos zielte viel zu hoch (60.). Auch der eingewechselte Luis Stracke hatte noch eine gute Schusschance, verfehlte das Tor aber knapp (65.).

Dann übernahm die Mannschaft von Trainer Holger Burgmann allerdings wieder die Initiative und erzielte der SCD das schönste Tor des Tages. Der Ball lief über mehrere Stationen im Zentrum, ehe ein tiefer Pass Antonio Tuttolomondo auf der rechten Außenbahn erreichte, der überlegt auf Lukas Stahlhacke abgab, der nur noch einschieben musste (75.). Stahlhacke hätte im Anschluss noch zwei weitere Treffer drauflegen müssen, verstolperte zunächst jedoch eine Hereingabe von Knorn am kurzen Pfosten und scheiterte kurz darauf völlig freistehend an VSV-Keeper Mario Arens, weil er den Ball ein wenig verspringen ließ und bei seinem Chip-Versuch dann viel zu ungenau war(84.).

An den eindeutigen Kräfteverhältnissen am „Nocken“ änderte das natürlich nichts mehr. Gäste Trainer Burgmann resümierte: „Das hat mir schon zugesagt im ersten Durchgang, wie wir in die Schnittstellen gekommen sind. Der zweite Durchgang war dann nicht mehr so gut, da hätten wir mehr Geduld haben müssen. So Aktionen wie beim 6:0 hätte ich mir viel öfter gewünscht.“ Drolshagen stellt mit nun neun Punkten aus vier Partien den Anschluss an die Spitzengruppe her, der VSV hingegen kommt dem unteren Ende der Tabelle immer näher.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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