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Colleen Schneider ist Kandidatin in der Sat.1-Show „The Mole“
Ist "Mockis" Großcousine der Maulwurf?

Colleen Schneider ist im Rennen um ein Preisgeld von bis zu 100 000 Euro. Die aus Wilgersdorf stammende und in Köln lebende Psychologiestudentin ist Kandidatin in der Sat.1-Abenteuershow „The Mole“. Die vierte Folge läuft an diesem Mittwoch, 20.15 Uhr.
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  • Colleen Schneider ist im Rennen um ein Preisgeld von bis zu 100 000 Euro. Die aus Wilgersdorf stammende und in Köln lebende Psychologiestudentin ist Kandidatin in der Sat.1-Abenteuershow „The Mole“. Die vierte Folge läuft an diesem Mittwoch, 20.15 Uhr.
  • Foto: Sat.1/Florentin Becker/Becker Films
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

zel Köln/Wilgersdorf. „Ein mega verrücktes Psychospiel“ ist „The Mole“ für sie gewesen – und „die vermutlich größte Herausforderung“ in ihrem Leben. Colleen Schneider (24) hat bei der Sat.1-Show um einen verräterischen Maulwurf (Mole) in einer Kandidatengruppe in Argentinien mitgemacht, die seit 6. Mai immer mittwochs ausgestrahlt wird. An diesem Mittwoch, 20.15 Uhr, läuft die vierte Folge, in der es für die Kandidaten-Gruppe nach Buenos Aires geht. Und es geht immer mehr zur Sache. Wer taktiert wie? Wie reagiert die Gruppe? Und wodurch verrät sich vielleicht der Verräter, der das Team torpediert?

zel Köln/Wilgersdorf. „Ein mega verrücktes Psychospiel“ ist „The Mole“ für sie gewesen – und „die vermutlich größte Herausforderung“ in ihrem Leben. Colleen Schneider (24) hat bei der Sat.1-Show um einen verräterischen Maulwurf (Mole) in einer Kandidatengruppe in Argentinien mitgemacht, die seit 6. Mai immer mittwochs ausgestrahlt wird. An diesem Mittwoch, 20.15 Uhr, läuft die vierte Folge, in der es für die Kandidaten-Gruppe nach Buenos Aires geht. Und es geht immer mehr zur Sache. Wer taktiert wie? Wie reagiert die Gruppe? Und wodurch verrät sich vielleicht der Verräter, der das Team torpediert? Es geht für den Sieger der Show um bis zu 100 000 Euro Preisgeld, wöchentlich verlässt ein Kandidat „The Mole“, der bei der Einschätzung, wer der Maulwurf sein könnte, am schlechtesten abgeschnitten hat.

Bereit für "Schnitzeljagd im Ausland"

Colleen stammt aus Wilgersdorf – hier hat sie auch noch eine Wohnung in ihrem Elternhaus, wo ihre Großeltern leben –, ihr Lebensmittelpunkt ist aber Köln. Sie macht dort demnächst ihren Masterabschluss in Psychologie, ist sportbegeistert – genau die richtige Kandidatin für eine neue Abenteuershow, fand ein TV-Redakteur, der sie um fünf Ecken kannte und sie auf Instagram für ein Casting anfragte, wie sie am Telefon erzählt. „Es wurden spezielle Charaktere gesucht“, erzählt Colleen Schneider, es wurde geschaut, wie man an Rätsel herangeht und wie man im Team agiert. Als klar war, dass es „nicht um Dating oder Ausziehen gehen“ würde, sondern um eine „Schnitzeljagd im Ausland“, war sie bereit für die neue Herausforderung.

Siegen, München, Köln... Argentinien!

Die sucht sie sowieso gern in ihrem Leben. Nach dem Abi am Beruflichen Gymnasium in Siegen (Sport-Abi ging nicht am Gymnasium in Wilnsdorf), wo sie auch eine Ausbildung zur Freizeitsportleiterin absolviert hat, begann Colleen Schneider ihr Psychologie-Studium an der Uni Nürnberg/Erlangen. Nach dem Bachelor machte sie sich in München als Personal Trainerin selbstständig; aus der Zeit stammt auch ihr Instagram-Account, auf dem sie gut Werbung für sich machen konnte. Um ihr Studium mit dem Master zu komplettieren, zog sie 2018 nach Köln – und von da ging es eben im Herbst 2019 nach Argentinien, wo insgesamt acht Wochen gedreht wurde. Ob sie genauso lange dabei war, darf sie natürlich nicht verraten.

Einer manipuliert das Team - aber wer?

Also Sachen packen und los! Eine Regenjacke, die auf der Packliste der Produktionsfirma stand, habe sie vergessen, erzählt sie lachend – Argentinien, da denkt man doch an gutes Wetter! Tatsächlich habe es oft geregnet. Aber alle hätten nicht so gut gepackt, also kein Nachteil. Am ersten Tag vor Ort wurden alle gebrieft, worum es geht, dass einer das Team manipulieren würde. Wer ihre Mitstreiter sind, erfuhren die Kandidaten erst beim ersten Dreh: Sie waren „lebendig begraben“ (na ja, nicht sehr tief, gibt Colleen Schneider zu) und mussten sich mithilfe eines Funkgeräts mit einem anderen Kandidaten über ein Rätsel abstimmen und sich befreien. Für sie und Kandidat Wolfgang ging es gleich gut los: Sie konnten die Aufgabe nicht lösen. Steckte da Absicht dahinter?

Menschenkenntnis und Bauchgefühl zählen

Psychospiel: Wem kann Colleen (l.) in Argentinien trauen? In der Kandidatengruppe gibt es einen Verräter, den Maulwurf.
  • Psychospiel: Wem kann Colleen (l.) in Argentinien trauen? In der Kandidatengruppe gibt es einen Verräter, den Maulwurf.
  • Foto: Sat.1/Florentin Becker/Becker Films
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

Die größten Herausforderungen seien nicht die Aufgaben gewesen, sondern das Psychospiel von morgens bis abends. „Du musst die ganze Zeit wachsam sein“, erinnert sich Colleen. Eben noch hat sie mit jemandem vertraulich geredet, noch ein Bierchen getrunken – aber trauen durfte sie ihm oder ihr nicht! Als die Gruppe sie einmal als die am wenigsten vertrauenswürdige Person bestimmt hat, da sind ihr mal die Tränen gekommen. Ihre Strategie, im Team zu kämpfen und nicht so rasch zur Einzelkämpferin zu werden, ging nicht auf – da meldete sich die Perfektionistin in ihr. Dass sie als Psychologin Menschen „lesen“ könne, wie viele glauben, das sei nicht so, erklärt Colleen Schneider, wiewohl sie sich viel mit menschlichem Denken beschäftige. Bei „The Mole“ habe aber Menschenkenntnis und Bauchgefühl gezählt.

Positives Feedback in sozialen Medien

Mit der Art, wie sie in den fertig geschnittenen Folgen rüberkomme, sei sie sehr einverstanden. Auch bei Instagram bekomme sie viel positives Feedback – damit habe sie so nicht gerechnet. Dass sie mal jemand als „ekelhafte Möchtegern-Influencerin“ bezeichnet hat, perlt ab. „Mit 7000 Followern bin ich wirklich noch keine Influencerin …“. Sie poste, was ihr gefällt, das, was sich richtig anfühlt, nicht mehr, nicht weniger.

Abends mit The BossHoss gesungen

Und The BossHoss? „Die sind cool!“ Colleen Schneider ist rückblickend noch begeistert von Alec Völkel und Sascha Vollmer, das hört man deutlich. Auch die beiden Musiker hätten am Anfang in ihre Rolle reinschlüpfen müssen, und sie selbst war schon aufgeregt, den beiden vor Ort zu begegnen – aber dann war’s nett, „wir haben abends zusammen gesungen“. Die beiden Countryrocker, die nach Colleens Einschätzung total gut nach Argentinien gepasst hätten, hätten bis zum Schluss nicht gewusst, wer „The Mole“ ist – um sich nicht zu verraten.

Hand drauf. Die Begegnung mit Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss fand Colleen cool.
  • Hand drauf. Die Begegnung mit Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss fand Colleen cool.
  • Foto: Sat.1/Florentin Becker/Becker Films
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

"Mockis" Großcousine liebäugelt mit dem TV

Drei Stichwörter: Wilgersdorf, Sport, Fernsehen. Da war doch was? Tatsächlich ist „Mocki“, also die ehemalige Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt-Gregor, die Großcousine von Colleen Schneider, mit der sie auch viel Kontakt hat. Sollte Colleen das Preisgeld von bis zu 100 000 Euro abräumen, würde sie davon erstmal ihre Bafög-Schulden abbezahlen und den Rest gut anlegen. Sie will sich irgendwann mit einer eigenen Psychotherapiepraxis selbstständig machen – ist aber auch offen für weitere Fernsehangebote. So was wie „The Biggest Loser“ wäre was für sie – ein Format, das Psychologie, Sport und Ernährung verknüpft. „Mal sehen, wo die Reise hingeht“, sagt Colleen.
Das Finale von „The Mole“ zeigt Sat.1 am 24. Juni. Wenn Colleen dann immer noch in der Show ist, stellt sich die Frage: Ob die blonde, zielstrebige Frau am Ende selbst der Maulwurf ist?

Autor:

Regine Wenzel (Redakteurin) aus Siegen

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