3450 Euro für »Nachbar in Not«

Reger Andrang beim 12. Wilnsdorfer St.-Martins-Markt

sz Wilnsdorf. Der Wilnsdorfer St.-Martins-Markt – in diesem Jahr der 12. – ist mittlerweile nicht nur ein fester Bestandteil des Veranstaltungs-Angebots in der Wielandgemeinde geworden, sondern ein Markt, der sich vom Angebot üblicher Märkte abhebt. Der rein kommerzielle Aspekt bleibt außen vor. Auf gehobenem kunsthandwerklichem Niveau reichte das Spektrum am Samstag und Sonntag in der Festhalle – von Keramik-Figuren über Perlenschmuck aus Muranoglas bis hin zu Solnhofener Plattenkalk-Malerei und Scherenschnitten.

Erstmals dabei auch das Diakonische Werk Dillenburg-Haiger mit farbenprächtigen Vögeln für den Gartenbereich, die im Rahmen der Arbeitstherapie für Alkohol- und Medikamenten-Abhängige in Haiger gefertigt wurden. Das Modellprojekt TS-Sucht ist ein Teil des Netzwerks »Gemeindepsychiatrischer Verbund des Lahn-Dill-Kreises« zur Versorgung seelisch behinderter Menschen.

Filigrane Handklöppelspitze als Bilder und »Rahmen« für Weihnachtsschmuck aus dem Erzgebirge waren auf der Kunsthandwerker-Präsentation genauso zu finden, wie handgestickte Postkarten mit weihnachtlichen Motiven oder Keramik für Küche und Kinder und Seidenmalerei. Wichtel aus Filz, Leuchten aus Transparent-Papier und selbst gesiedete Duftseife – mal nach Kaffee, mal nach Mandel duftend – fanden die zahlreichen Besucher an den beiden Tagen genauso wie traditionelle Krippen und Krippenfiguren.

Fazit einer Besucherin aus Drolshagen: »Der Besuch des Wilnsdorfer St.-Martins-Marktes gehört für uns einfach in der Vor-Adventszeit dazu.«

Neben der Diakonie waren in diesem Jahr auch die UNICEF und die Indien-Hilfe mit Ständen vertreten. Für die Bewirtung sorgte wieder der Pflegekreis Wilnsdorf. Und die SZ-Aktion »Nachbar in Not« profitierte wie in der Vergangenheit auch wieder von dem Markt. Der Erlös der Tombola und das Eintrittsgeld flossen dem Hilfsfonds zu. Die musikalische Einstimmung übernahm an beiden Tagen das Zither-Duo Rupp-Meurer.

Am späten Sonntagnachmittag überreichten die drei Organisatorinnen Gisela Keil (Burbach), Gundel Martinek und Anna Bressem (beide Wilnsdorf) an den stellvertretenden Chefredakteur der Siegener Zeitung, Jörg Langendorf, einen Scheck in Höhe von 3450 Euro. Das Geld wird in diesem Jahr unter anderem an eine bedürftige Wilnsdorfer Familie mit fünf Kindern verteilt.

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