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Herbstübung der Wilnsdorfer Feuerwehr
Anspruchsvolles Szenario

Die diesjährige Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Wilnsdorf wurde im Verlauf immer komplexer – die Kameraden arbeiteten alle Einsätze aber routiniert ab.
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  • Die diesjährige Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Wilnsdorf wurde im Verlauf immer komplexer – die Kameraden arbeiteten alle Einsätze aber routiniert ab.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

kay Niederdielfen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rollte am Samstagnachmittag mit Blaulicht und Sirenengeheul durch die Gemeinde. Das gemeinsame Ziel der Blauröcke war das Betriebsgelände der Runkel Fertigteilbau GmbH in Niederdielfen. Anlässlich der alljährlichen Herbstübung wurden alle elf Einheiten der Feuerwehr Wilnsdorf alarmiert, unterstützend wurde das DRK Obersdorf in die Übung involviert. Im Vorfeld wurde ein detailliertes Übungsszenario erstellt und bis zum Schluss „geheim“ gehalten. Lediglich einige wenige Verantwortliche hatten Kenntnis über den Inhalt. Niemand der aktiv Beteiligten sollte im Vorfeld die Inhalte der Übung kennen, alles sollte so realistisch wie möglich abgearbeitet werden.

kay Niederdielfen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rollte am Samstagnachmittag mit Blaulicht und Sirenengeheul durch die Gemeinde. Das gemeinsame Ziel der Blauröcke war das Betriebsgelände der Runkel Fertigteilbau GmbH in Niederdielfen. Anlässlich der alljährlichen Herbstübung wurden alle elf Einheiten der Feuerwehr Wilnsdorf alarmiert, unterstützend wurde das DRK Obersdorf in die Übung involviert. Im Vorfeld wurde ein detailliertes Übungsszenario erstellt und bis zum Schluss „geheim“ gehalten. Lediglich einige wenige Verantwortliche hatten Kenntnis über den Inhalt. Niemand der aktiv Beteiligten sollte im Vorfeld die Inhalte der Übung kennen, alles sollte so realistisch wie möglich abgearbeitet werden.

Mehrere Mitarbeiter in Industriehalle eingeschlossen

Das Übungsszenario stellte sich wie folgt dar: Aufgrund einer heiß gelaufenen Maschine im Bereich der Schreinerei des Unternehmens kam es zu einem Entstehungsbrand, der schnell um sich griff und die komplette Halle in Flammen aufgehen ließ. Mehrere Mitarbeiter waren in dem Gebäude eingeschlossen und mussten durch die zuerst eintreffenden Einheiten gesucht und gerettet werden. Als Darsteller der Verletzten hatten sich zahlreiche Freiwillige gefunden, darunter auch einige Mitglieder der Reservistenkameradschaft. Die ganze Übung wurde im weiteren Verlauf immer komplexer. Die Herausforderungen waren enorm. Zusätzlich wurde ein weiterer Einsatzpunkt simuliert. Durch eine Fehlbedienung eines Gabelstaplers wurde ein Gefahrguttank beschädigt. Darin enthaltene Salzsäure lief aus und verletzte weitere Mitarbeiter, die es ebenfalls zu retten galt. Das ausgelaufene Gefahrgut musste aufgefangen werden. Das war noch nicht alles an Herausforderungen. Im Außenbereich des Übungsgeländes mussten zwei Personen gerettet werden, die durch die Unachtsamkeit eines Kranfahrers zwischen Betonteilen eingeklemmt waren. Das DRK Obersdorf richtete eine Verletztensammelstelle ein und versorgte die von der Feuerwehr geretteten Personen.

Alle Einsätze routiniert abgearbeitet

Unter den Augen zahlreicher Zuschauer wurden sämtliche in dem Szenario enthaltenen Einsätze routiniert und mit der notwendigen professionellen Ruhe abgearbeitet. Das Resümee des Gemeindebrandmeisters Christian Rogalski nach Beendigung der Übung war eindeutig: „Wir, die gesamte Feuerwehrführung, sind hochzufrieden mit dem gesamten Ablauf des Nachmittages. Das von den Kameradinnen und Kameraden Erlernte wurde optimal umgesetzt.“

Autor:

Kay-Helge Hercher (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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