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Wilnsdorfer nimmt an Studie teil
Christoph Kiendl berichtet über Corona-Impfung

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juka Wilnsdorf. „Der erste Tag nach der Impfung war eigentlich der schlimmste“, blickt Christoph Kiendl zurück. Gut zweieinhalb Wochen ist es her, dass der 51-Jährige im Rahmen einer Langzeitstudie von Biontech seine erste Impfung gegen das Coronavirus in Mannheim bekommen hat. „Das ist alles nach einem minutengenauen Protokoll abgelaufen, genau um 9.15 Uhr habe ich die Impfung bekommen“, blickt der Wilnsdorfer auf jenen 26. November zurück.
Wilnsdorfer will seinen Teil beitragen
Der erste Tag sei recht ruhig verlaufen, Nachwirkungen habe es keine gegeben. Bis zum Nachmittag habe es Untersuchungen gegeben, ehe der 51-Jährige wieder nach Hause entlassen wurde. „Am ersten Tag danach kamen Kopfschmerzen, alles war etwas gedämpft“, erzählt Kiendl.

juka Wilnsdorf. „Der erste Tag nach der Impfung war eigentlich der schlimmste“, blickt Christoph Kiendl zurück. Gut zweieinhalb Wochen ist es her, dass der 51-Jährige im Rahmen einer Langzeitstudie von Biontech seine erste Impfung gegen das Coronavirus in Mannheim bekommen hat. „Das ist alles nach einem minutengenauen Protokoll abgelaufen, genau um 9.15 Uhr habe ich die Impfung bekommen“, blickt der Wilnsdorfer auf jenen 26. November zurück.

Wilnsdorfer will seinen Teil beitragen

Der erste Tag sei recht ruhig verlaufen, Nachwirkungen habe es keine gegeben. Bis zum Nachmittag habe es Untersuchungen gegeben, ehe der 51-Jährige wieder nach Hause entlassen wurde. „Am ersten Tag danach kamen Kopfschmerzen, alles war etwas gedämpft“, erzählt Kiendl. Auch am zweiten und dritten Tag habe er sich nicht gut gefühlt, aber schon besser. „Also Sport wollte ich auf jeden Fall keinen machen“, lacht der Wilnsdorfer. „Ich hatte schon das Gefühl, etwas ruhiger machen zu müssen.“

Corona-Impfung mit normaler Impfung vergleichbar

Letztlich sei der Verlauf allerdings mit einer normalen Grippeimpfung zu vergleichen. Auch die Kopfschmerzen am ersten Tag seien nichts ungewöhnliches, sondern bei den weltweiten Studien eine der häufigsten Nebenwirkungen. Zweimal habe er noch zu Untersuchungen nach Mannheim gemusst, am Tag nach der Impfung und gut eine Woche später, berichtet Kiendl, der in den ersten sieben Tagen ein Tagebuch mit Temperaturmessungen, Beobachtungen von der Impfstelle und allgemeinen Befinden führen musste.

Zweite Impfung folgt am Donnerstag

Der nächste große Schritt steht nun am Donnerstag an. Dann wird Kiendl die zweite Impfung bekommen. „Das ist die wichtigere. Die erste wirkt eher wie ein Teaser“, erläutert der Wilnsdorfer. Daher sei auch davon auszugehen, dass die Nebenwirkungen stärker ausfallen werden. Dennoch: Große Sorgen macht sich Kiendl nicht. Eher im Gegenteil. „Ich bin sogar froh, dass jetzt der zweite Impftermin kommt.“ Denn in der vergangenen Zeit habe er sich sehr zurücknehmen müssen, um das Risiko einer Infektion auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. Hätte sich der Wilnsdorfer infiziert, wäre er als Teilnehmer der Studie nämlich ausgeschieden. „Da wollte ich das Risiko natürlich so gering wie möglich halten.“ Nach der Impfung am Donnerstag dauert es eine weitere Woche, bis der Impfschutz, pünktlich zu Heiligabend also, eintritt. Insgesamt vergehen von der ersten Impfung bis zum Schutz also vier Wochen.
An der vorsichtigen Haltung vieler Mitmenschen hat sich nach Kiendls Erfahrung aber dennoch nichts groß geändert. „Natürlich gibt es manche, die sich sofort impfen lassen würden. Aber ein Großteil ist dennoch sehr vorsichtig“, meint Kiendl, für den am Donnerstag also die letzte große Etappe auf dem Weg zum Impfschutz auf dem Programm steht.

Christoph Kiendl nimmt an einer Biontech-Studie teil.
Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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