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In Rudersdorf fehlen Stellplätze
Erweiterung grundsätzlich möglich

Auf diesem Areal könnten weitere Parkplätze für Pendler nahe des Bahnhofs in Rudersdorf entstehen. Die Nachfrage ist da. Dafür müssen die Flächen allerdings von der Deutschen Bahn entwidmet werden.
  • Auf diesem Areal könnten weitere Parkplätze für Pendler nahe des Bahnhofs in Rudersdorf entstehen. Die Nachfrage ist da. Dafür müssen die Flächen allerdings von der Deutschen Bahn entwidmet werden.
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  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sp/sz Wilnsdorf/Rudersdorf. Vor fünf Jahren wurde die Park-and-ride-Anlage in Rudersdorf fertig gestellt. Seitdem werde sie gut angenommen, teilte die CDU-Fraktion in Wilnsdorf kürzlich in einem Antrag mit. Laut des Schreibens nutzten nicht nur Wilnsdorfer, sondern auch Pendler aus dem Umland, insbesondere dem Netpherland, die Anlage – und die Zahl der Nutzer nehme stetig zu. Deshalb müssten mehr Stellplätze geschaffen werden, forderten die Christdemokraten.
Stellplätze fehlen„Immer mehr Menschen pendeln von Rudersdorf mit dem Zug zu ihren Arbeitsstätten oder auch den Berufsschulen. Zwangsläufig fehlen nun Stellplätze. Pendler, die keinen Parkplatz mehr bekommen, stellen ihre Fahrzeuge auf der Fahrbahn und dem Gehweg ab“, schreibt die CDU-Fraktion.

sp/sz Wilnsdorf/Rudersdorf. Vor fünf Jahren wurde die Park-and-ride-Anlage in Rudersdorf fertig gestellt. Seitdem werde sie gut angenommen, teilte die CDU-Fraktion in Wilnsdorf kürzlich in einem Antrag mit. Laut des Schreibens nutzten nicht nur Wilnsdorfer, sondern auch Pendler aus dem Umland, insbesondere dem Netpherland, die Anlage – und die Zahl der Nutzer nehme stetig zu. Deshalb müssten mehr Stellplätze geschaffen werden, forderten die Christdemokraten.

Stellplätze fehlen

„Immer mehr Menschen pendeln von Rudersdorf mit dem Zug zu ihren Arbeitsstätten oder auch den Berufsschulen. Zwangsläufig fehlen nun Stellplätze. Pendler, die keinen Parkplatz mehr bekommen, stellen ihre Fahrzeuge auf der Fahrbahn und dem Gehweg ab“, schreibt die CDU-Fraktion. Diese Situation führe besonders zu einer Gefährdung von Fußgängern und erschwere den Anlieferverkehr für ein benachbartes Unternehmen.

Zwei Flurstücke könnten helfen

Viele Bürger, aber auch Pendler hätten sich an die CDU Wilnsdorf gewandt und gefragt, ob es möglich sei, mehr Stellplätze einzurichten. Die Christdemokraten waren vor Ort gewesen und hatten die Möglichkeit gesehen, das Stellplatzangebot mit zwei Flurstücken zu erweitern.
In der Antwort der Verwaltung heißt es: „Grundsätzlich wäre es möglich, das Stellplatzangebot am Bahnhof Rudersdorf zu erweitern. Zu berücksichtigen ist dabei, dass bereits in den bisherigen Planungen eine Erweiterung um sechs Stellplätze im Anschluss an die Buswende vorgesehen ist.“ Voraussetzung dafür sei die Bewilligung von Fördermitteln, die noch ausstehe.

Grundsätzlich machbar

Eine darüber hinausgehende Erweiterung des Stellplatzangebotes entsprechend dem vorliegenden Antrag im Bereich der von der CDU genannten Parzellen 488 und 477 sei grundsätzlich technisch machbar. Hier könnten bis zu 22 weitere Stellplätze angelegt werden. Voraussetzung dafür sei jedoch zunächst, dass die Gemeinde eine dafür benötigte Teilfläche aus der im Eigentum der Bahn stehenden Parzelle 477 erwerben könne. Die Gemeinde habe dazu bei der Deutschen Bahn angefragt, ob die Teilfläche als Bahngelände entwidmet und der Gemeinde für die Anlage der Stellplätze veräußert werden könne.

Ergebnis erst 2020

„Die Prüfung der Entwidmung ist eingeleitet, mit einem Ergebnis ist jedoch erst im kommenden Jahr zu rechnen“, erklärte die Verwaltung. Sollte die Prüfung positiv abgeschlossen werden können, müsste die Gemeinde die Fläche erwerben. Im Anschluss daran wäre die ergänzende Gewährung von Fördermitteln zu prüfen und zu beantragen. „Können auch Fördermittel genutzt werden, wäre die Erweiterung des Stellplatzangebotes grundstücksrechtlich, technisch und wirtschaftlich realisierbar“, so das Fazit der Gemeindeverwaltung. Deshalb nahm der Rat, ebenso wie der Bau- und Umweltausschuss zuvor, den Antrag der CDU lediglich zur Kenntnis.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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