Grünes Licht für Spielplätze

Sicherheitsingenieur Hans Joachim Parragi (Mitte) prüfte mit Diplomingenieur Jürgen Katz (l.) und Marcus Ax (r.) die Sicherheit auf dem Rinsdorfer Spielplatz.  Foto: Verwaltung
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sz Wilnsdorf. „Der Spielplatz ist in Ordnung“ - 28 Mal schallte das positive Urteil in den vergangenen Tagen über die Sandkästen, Wippen und Kletterburgen der Gemeinde Wilnsdorf. Hans Joachim Parragi, von der Gemeinde beauftragter Sicherheitsingenieur, war wieder unterwegs, um die 35 Spielplätze im Gemeindegebiet auf Herz und Nieren zu prüfen. Alljährlich nimmt der Sicherheitsingenieur die Spielgeräte unter die Lupe. Geprüft wird laut Pressetext der Gemeindeverwaltung, ob Plätze und Geräte den Anforderungen der Normen DIN 7926 und DIN EN 1176 entsprechen. Nur wenn Schaukel und Co den Ansprüchen genügen, gibt es ein OK vom Inspekteur. „80 Prozent der Wilnsdorfer Spielplätze weisen überhaupt keine Mängel auf“, resümiert Parragi. Lediglich sieben kleine Mängel hatte er zu notieren, die jedoch die Sicherheit der Spielplätze nicht gefährden und umgehend von der Gemeinde behoben werden.

Das gute Ergebnis sei dem kontinuierlichen Einsatz des Wilnsdorfer Bauhofes zu verdanken, so die Verwaltung. Zwei speziell für die Instandhaltung von Spielplätzen geschulte Mitarbeiter seien fast ganzjährig im Einsatz, um die Spielplätze der Wielandgemeinde in gutem Zustand zu erhalten. Ihr Aufgabenfeld beginne bei regelmäßigen Sicht- und Funktionskontrollen. In mindestens 14-tägigem Rhythmus würden alle Spielplätze in Augenschein genommen. Fallen beschädigte Spielgeräte auf, würden diese umgehend repariert oder ausgetauscht. Regelmäßig würden auch neue Spielgeräte aufgestellt oder Spielplätze neu gestaltet, damit bei den anspruchsvollen Benutzern keine Langeweile aufkomme.

Soviel Einsatz kostet auch viel Zeit und Geld. Rund 2500 Arbeitsstunden nahm die Instandhaltung und Pflege der Wilnsdorfer Spielplätze allein im Jahr 2008 in Anspruch. Dem Produkt „Spiel- und Bolzplätze“ im NKF-Haushalt der Gemeinde wurden für den Personaleinsatz des Bauhofes Aufwendungen in Höhe von über 81 000 Euro zugeschrieben. Hinzu kamen Leistungen, die der Bauhof-Fuhrpark erbrachte, die mit rund 15 000 Euro zu verrechnen waren.

Und nicht zu vergessen die Sachkosten für Material und Spielgeräte, die sich im Jahr 2008 auf ca. 30 000 Euro beliefen. Alles gut investiert, meint der Sicherheitsingenieur Parragi. „Die Wilnsdorfer Spielplätze sind stets sehr gut in Schuss“, lobte er nach der Prüfung.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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