Klassiker zu Gast

Die Schüler der Musikschule Wilnsdorf nahmen ihre Zuhörer auf eine Reise in die Welt der klassischen Musik mit.  Foto: dine
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dine Wilnsdorf. . Die Nervosität war groß, die Anspannung riesig. In den Gesichtern der Musikschüler war aber auch die große Vorfreude zu erkennen, ihre Musikstücke endlich vor Publikum spielen zu dürfen. Nach wochenlangem Proben und Üben war es am Samstagnachmittag für 14 Schüler der Wilnsdorfer Musikschule dann soweit. Inmitten der Ausstellung im Wilnsdorfer Museum durften die Musiker die sorgfältig ausgewählten Stücke in einem einstündigen Konzert dem vollen Saal präsentieren.

Die Schüler verschiedener Altersgruppen aus den Klassen Violine, Klavier und Querflöte spielten anspruchsvolle Stücke unter anderem von Beethoven, Mendelssohn, Schumann, Chopin und Bach. Es spielten Leoni Spies, Carolina Urner, Benjamin Peppmöller, Lydia Rink, Anna Lena Höchst, Sina Reichmann, Viktoria Littau, Manuel Utsch, Chiara Hellwig, Theresa Heimann, Marion Güthing, Saphira Schnaut, Theresa Rötzel und Carolin Krause. Die Begeisterung bei den vielen Zuhörern über die gute Umsetzung dieser 16 zum Teil schwierigen Musikstücke war groß. Viele stolze Eltern, Freunde und Liebhaber der klassischen Musik waren beeindruckt von der Leistung der jungen Musiker. Die Kulisse war zauberhaft gewählt mit den vielen typischen Darstellungen von Lebensalltag und Arbeitswelt des Siegerlandes im 19. und 20. Jahrhundert. Ganz nebenbei konnten die Zuschauer so noch ein Stück heimatliche Geschichte genießen. Die Atmosphäre des volkskundlichen Museums passte perfekt zu den klassischen Stücken des Konzerts. Zwischen Friseur, Schuster und Nähstube konnten die Zuhörer so entspannt den Klängen von Chopin, Schumann und Bach folgen.

Der jüngste Solist unter den Schülern war Benjamin Peppmöller, der mit seinen erst sieben Jahren am Cello das Moderato von Rieding spielte und so alle im Saal faszinierte. Das anstrengende Üben hatte sich gelohnt. Die Anspannung der Musiker verwandelte sich während ihrer Auftritte sichtbar in Freude am Musizieren und die Jungtalente imponierten mit ihrem Mut, die schwierigen Musikstücke der berühmten Komponisten vorzustellen.

Das abschließende Highlight war das Solo von Manuel Utsch, der mit seinen Stücken „Walzer“ von Chopin und „Rondo-Capriccioso“ von Mendelssohn Bartholdy am Klavier noch einmal allen den Atem raubte. Der Spaßfaktor bei jedem Mitwirkenden war groß und die jungen Musiker können stolz auf die eigene Leistung sein, die mit viel Applaus belohnt wurde. Unter der Leitung von Patricia Becker war der Nachmittag für alle ein voller Erfolg, der hoffentlich eine Konzertfortsetzung findet.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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