Knester Elektrotechnik bezog neues Domizil in Rudersdorf

Am alten Standort Kaan-Marienborn keine Expansionsmöglichkeit

Rudersdorf. Was macht ein Unternehmer, wenn er expandieren möchte, dies aber an seinem Firmenstandort nicht möglich ist? Er hat drei Möglichkeiten: Er gibt seinen Betrieb auf, er verzichtet auf die geplante Expansion oder er sucht sich einen neuen Standort, an dem er expandieren kann.

Die letzte Möglichkeit nutzte Karl-Hermann Knester, Seniorchef der Firma Knester Elektrotechnik, die bis einschließlich August an der Hauptstraße im Siegener Stadtteil Kaan-Marienborn ihren Sitz hatte. Ihm bot sich die Möglichkeit, im Industriegebiet Rudersdorf von der dort ansässigen Firma Steiner ein leer stehendes Betriebsgebäude zu erwerben, um dort sein Unternehmen in der beabsichtigten Weise weiterzuführen. »Da unser Unternehmen langsam aber stetig gewachsen ist, sind wir mit unserem Betriebsgebäude und den Räumlichkeiten in Kaan-Marienborn an unsere Grenzen gestoßen. Im vorigen Jahr habe ich dann diesen Betrieb von Herrn Steiner käuflich erworben«, erklärt Karl-Hermann Knester.

Knester erwarb am 1. Oktober 1965 die damalige Firma Karl Weber an der Hauptstraße in Kaan-Marienborn. Der bereits bestehenden Armaturen-Großhandlung wurde ein Ingenieurbüro für Elektrotechnik angegliedert. Drei Jahre später kam eine eigene Montageabteilung hinzu. Das Unternehmen fertigt heute Hochspannungs-Trafo-Stationen mit 10000 und 20000 Volt, Blindstromkompensationsanlagen, Schalt-, Mess- und Regelanlagen, Energie- und Installationsverteiler bis 6000 A sowie Beleuchtungs- und Flutlichtanlagen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen neben der Industrie Gewerbegebiete und öffentliche Einrichtungen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Kläranlagenbau, in dem Knester Elektrotechnik überregional in Deutschland tätig ist.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sieben Auszubildende. »Wir möchten noch gerne weitere sechs Elektroinstallateure beschäftigen, aber leider gibt der Arbeitsmarkt keine leistungsfähigen Monteure mit überdurchschnittlichem Können her«, bedauert Knester. »Wir sind also darauf bedacht, unsere Auszubildenden gut auszubilden, die wir dann in den meisten Fällen auch nach der Lehrzeit weiter beschäftigen. Ähnlich ist es bei den Technikern und den Projektleitern. Diese kommen aus unserer Montageabteilung und werden von uns gefördert und eingearbeitet.«

Mittlerweile hat sich auch an der Unternehmensspitze ein Wechsel vollzogen. Am 1. September übernahmen Knesters Tochter Sybille Knester-Braun und Ernst-Otto Müller gemeinsam die Geschäftsführung der Firma. Man müsse zum richtigen Zeitpunkt einen Wechsel vollziehen, so Karl-Hermann Knester. Er wolle nun ein wenig kürzer treten, auch wenn er der Firma weiter erhalten bleiben. Dies ist ganz im Sinne seiner Tochter. Sie freut sich darüber, dass der Herr Papa der neuen Geschäftsführung auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht.

blum

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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