Lebensretter auf vier Pfoten

DRK-Rettungshundestaffel zu Gast im Seniorenheim

sz Niederdielfen. Eingeladen wurden sie von dem Förderverein »Haus an der Weiß«, der im vergangenem Jahr gegründet wurde. Der Verein möchte durch verschiedene Maßnahmen die allgemeinen Lebensumstände für hilfsbedürftige Senioren in der Gemeinde Wilnsdorf verbessern. Dazu gehört zum Beispiel die Beschaffung und Bereitstellung von Hilfsmitteln, die Pflege und der Ausbau sozialer Kontakte und das Angebot von kulturellen Veranstaltungen.

In diesem Rahmen wurde die DRK-Rettungshundestaffel aus Berleburg für Anfang Februar eingeladen. Doch um die Führer und Hunde bei dem hohen Schnee nicht zu gefährden, wurde der Termin auf den April verschoben. Erwartungsvoll begrüßten fast 50 Bewohner und Gäste sechs Rettungshunde samt Führern im Speiseraum des »Hauses an der Weiß« in Niederdielfen. Der Leiter der Rettungsstaffel, Mario Bätzel, konnte den Senioren viele Fragen beantworten. Seit rund drei Jahren besteht die Hundestaffel. Inzwischen arbeiten elf Hunde mit ihren Führern kräftig an der Aus- und Weiterbildung. Jedes Jahr muss eine Prüfung abgelegt werden.

Nicht nur die Hunde üben an drei Tagen in der Woche. Die Herrchen lernen zusätzlich alle zwei Wochen in Fortbildungen alles übers Kartenlesen, über den Umgang mit dem Kompass, über erste Hilfe und das Verhalten von Personen mit den verschiedensten Krankheitsbildern. Ihren letzten Einsatz hatte die Rettungshundestaffel am 20. Januar, als ein 68-jähriger Rentner zwei Tage lang in Niedersetzen vermisst wurde. Nach zwei Stunden hatte das DRK-Team den Mann in Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Polizei gefunden.

Was auf die Bewohner und Gäste wie zirkusreife Kunststücke wirkte, waren antrainierte Übungen, die im Ernstfall Menschenleben retten können. Vom kleinen Jack-Russel-Terrier bis zum großen Französischen Schäferhund waren alle eifrig dabei. Die Hunde kletterten über Leitern, zwängten sich durch Tunnel, übersprangen Hindernisse, ließen sich tragen und weiterreichen. Selbst ein Bewohner, der sich zur Probe versteckt hatte, wurde von ihnen problemlos gefunden. Jeder merkte, dass die Hunde mit viel Spaß bei der Arbeit waren. Zum Abschluss konnten die Hunde gekrault werden, was die Bewohner gerne taten und die Hunde genossen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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