Musik ohne Grenzen

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 stellten ihr Musikprojekt vor. Foto: ba

ba Wilnsdorf. Flink flitzen die Finger über die Tasten, das Cello wird leidenschaftlich bespielt, und die künftigen Rockstars legen sich mächtig ins Zeug. Beim Schulkonzert des Gymnasiums Wilnsdorf gab es am Dienstagabend ein buntgemischtes Programm. Anders als bei den beliebten Jahreskonzerten, die an einem bestimmten Thema orientiert sind und von den Lehrern intensiv einstudiert werden, ist hier die Initiative der Schüler gefragt. Wer Lust und Talent hat, darf zeigen, was er kann. Auch für spontane Entschlüsse ist Raum – wie eine kurzfristig ins Programm aufgenommene Improvisation an Bass und Schlagzeug von Jakob Oster und Jonas Zacharias bewies. Für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein.

Nachdem der Instrumentalkreis unter Leitung von Frau Behle musikalisch eingestimmt hatte, zeigten gleich drei „Männer am Klavier“ (Dominik Heupel, Max Münker, Jannik Sidler) ihr Können und erfreuten die Zuhörer mit Mozart, Chopin und Didier Squiban. Vor allem der Jüngste, Max Münker, beeindruckte durch sein Stück „Que j’aime la petite“ und erhielt lang anhaltenden Applaus. Dass die Kleinen groß im Kommen sind, bewies auch Felix Bahrend, der den ersten Satz („Allegro non troppo“) aus der Sonata für Cello von Bernhard Heinrich Romberg gekonnt vortrug. Die älteren Semester mochten es da eher rockig. So wurden die E-Gitarren bei „Famous Last Words“ (My Chemical Romance), „The Story“ (30 Seconds to Mars) und „Going Under“ (Evanescence) von weiblichen Rockmusikern zum Glühen gebracht, und auch die One-Night-Band brachte Schwung ins Forum des Wilnsdorfer Gymnasiums.

Ruhiger hielt es der Grundkurs der Jahrgangsstufe 11, der – getreu dem Motto „Original und Fälschung“ – das aus den 60er Jahren stammende Stück „Crying In The Rain“ in Originalversion und kreativer Eigenbearbeitung darbot. Zum Abschluss des diesjährigen, rund 90-minütigen Schulkonzerts spielte Crossword, eine Band, die sich aus dem Wilnsdorfer Jugendgottesdienst heraus entwickelt hat, „Trading My Sorrows“ und „Knockin’ On Heaven’s Door“ (Bob Dylan) und sorgte ein letztes Mal für stürmischen Applaus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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