Musikalischer Auftakt

Spielfreudige junge Leute gestalteten zum Auftakt des Jugendtags der Schützenkapelle Rudersdorf ein unterhaltsames Programm im Haus Heimat. Foto: hmw
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hmw Rudersdorf. Dass Blasmusik auch bei jungen Leuten beliebt ist, wurde am Sonntagnachmittag beim Jugendkonzert im Rahmen des Jugendtags der Schützenkapelle Rudersdorf deutlich. Mit diesem Konzert und mit rund 50 beteiligten Kindern und Jugendlichen begann der festliche Tag. Gleich das erste Stück des Jugendorchesters 2009 sowie der Jugendband, locker anmoderiert von Simon Heitze und Tami Seidel, begeisterte: „Eröffnungsmusik“ von Franz Watz, eine feierliche Musik, bei dem Lea Werthebach, die seit Frühjahr 2009 im Jugendbereich tätig ist, dirigierte. Mit dabei in dieser Formation waren erstmals 16 Neuanfänger im Alter von zehn bis 13 Jahren. Der nächste Vortrag hatte den Titel „The Little Magyar“ und bot zunächst ein eher trauriges Thema in Moll, das aber in einen mitreißenden Csárdás überging. Hier oblag das Dirigat Christoph Hartmann von der Jugendband, der ebenfalls seit 2009 mitarbeitet. Es folgte der „Baby Elephant Walk“, eine einprägsame Melodie, bei dem das Orchester vom dritten Dirigenten, Christoph Büdenbender, geleitet wurde. Den Abschluss dieses ersten Konzertteils machte der Deep-Purple-Klassiker „Smoke On The Water“. Mit vier Vorträgen, darunter „Concerto d’Amore“ und „Muppet-Show“, wartete nun das Jugendorchester 2001 auf. Es besteht aus etwa 30 Jugendlichen (bis 7. Schuljahr). Der Dirigent dieser Formation, Edgar Kölsch, staunte im Gespräch mit der SZ: „Die sind jetzt schon viel besser, als wir es früher waren!“ Richtig: Fast jede Note saß und jeder Takt auch, und die enorme Spielfreude riss das Publikum regelrecht mit. Noch eine „Schüppe“ drauf legten die Jugendorchester 2001 und 2009 gemeinsam mit der Jugendband bei den Werken „Sun Calypso“ und „Siyahamba“. Ob modern oder klassisch, diese junge Truppe kann es einfach; sie wird sicherlich in der nächsten Zeit öfter von sich hören (und sehen) lassen.

Nach dem Abschlussstück „Kleiner Festmarsch“ wurden Zugaben gefordert – und dann konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen stärken, die Kinder bei Gesichtsmalerei und Gipsmasken kreativ werden oder Instrumente ausprobieren. Am späten Nachmittag klang der Jugendtag mit Zauberei und Bauchrednerkunst von „Didian“ Grotensohn heiter aus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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