Wilgersdorfer stellten Bänke auf
Neue Verweilplätze

Günter Richter (l.) und Gerd Hartmann stellten gemeinsam mit Bernd Wennemann (nicht im Bild) 15 Bänke zum Verweilen in Wilgersdorf auf.  Foto: Sarah Panthel
  • Günter Richter (l.) und Gerd Hartmann stellten gemeinsam mit Bernd Wennemann (nicht im Bild) 15 Bänke zum Verweilen in Wilgersdorf auf. Foto: Sarah Panthel
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sp Wilgersdorf. Die Bevölkerung wird immer älter – für den Bürgerverein Wilgersdorf und einige andere Ortsansässige ein Grund zu reagieren und kleine Hilfen für den Alltag zu schaffen. Die Idee: 15 Ruhebänke, die zum Verweilen einladen und besonders den älteren Mitmenschen die Möglichkeit geben, auf ihren Wegen z. B. zum Friedhof oder zum Einkaufen eine kurze Pause einzulegen.

Der Heimatscheck machte es möglich

Bei den Informationsveranstaltungen zum Ikek seien Anfang des Jahres Fördermöglichkeiten aufgezeigt worden, unter anderem der Heimatscheck, teilte der Verein auf Nachfrage mit. „Dadurch bedingt wurde die Beantragung eines Heimatschecks vom Bürgerverein Wilgersdorf im Mai bei der Bezirksregierung durchgeführt.“ So sei es möglich gewesen, die Idee der Verweilplätze kurzfristig umzusetzen.

Mit den Vorbereitungen und dem Bau der Bänke wurde im August begonnen, die Fertigstellung erfolgte im September und Mitte Oktober wurden die Ruhebänke aufgestellt. Ortsvorsteher und 1. Vorsitzender des Bürgervereins Wilgersdorf Günter Richter merkte an, dass zur unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit Heimat beschäftigen, jährlich 1000 Heimatschecks von jeweils 2000 Euro durch die Bezirksregierung Arnsberg bereitgestellt werden.

Der Heimatscheck sei der Möglichmacher für gute Ideen und kleinere Projekte, die einen großen Mehrwert in der Sache versprechen. Die Gesamtkosten für die aufgestellten Bänke belaufen sich auf rund 3000 Euro, die fehlende Differenz steuerte der Bürgerverein Wilgersdorf hinzu.

Robust und flexibel

Bei der Wahl des Materials habe man darauf geachtet, dass dieses möglichst robust sei, sagte Richter im Gespräch mit der SZ. Es könne wenig zerstört und die Holzbretter ggf. ausgetauscht werden. Ein weiterer Vorteil: Bei Bedarf können die Bänke mit maschineller Hilfe auch an eine andere Stelle gebracht werden. Sein erstes Fazit: Die Verweilplätze werden „sehr positiv angenommen“.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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