Neues mit Zuversicht anpacken

Pfarrer Michael Junk in 2. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Deuz eingeführt

Rudersdorf. »In unserer Gemeinde ist Gottes Wort für alle Menschen lebendig. Packen wir Neues mit Zuversicht an. Das ist unsere Perspektive.« Mit diesem Logo hatte die evgl. Kirchengemeinde Deuz im März dieses Jahres die vakante 2. Pfarrstelle, die Dörfer Salchendorf, Helgersdorf, Werthenbach, Irmgarteichen, Hainchen, Gernsdorf und Rudersdorf mit ihren rund 1900 Gemeindegliedern umfassend, ausgeschrieben.

Diese Perspektive imponierte dem bislang als Pfarrer zur Anstellung vertretungsweise in den Dörfern des oberen Johannlandes tätigen Michael Junk. Er bewarb sich um die Nachfolge von Pfarrer Weissinger. Aus der Bewerbung wurde die Berufung durch das Presbyterium der Gemeinde am 29. September dieses Jahres. Ihr folgte am 2. Adventssonntag die Ordination zum Predigtdienst in der evangelischen Kirche und die Einführung in die Begleitung der neuen 2. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Deuz. Die Rudersdorfer evangelische Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Schließlich waren auch viele Freunde gekommen, um dem »Siegerländer Jungen«, in Weidenau geboren und in Dreis-Tiefenbach in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, ihre Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen.

Der 34-Jährige neue Pastor ist noch nicht verheiratet. Im Dreis-Tiefenbacher CVJM zum Glauben an Jesus Christus gekommen, absolvierte sein Studium an der Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Einem ökumenischen Studienjahr in Jerusalem folgte das Examen im reformierten Wuppertal. Im missionarischen Gemeindeaufbau in Wuppertal lernte er anschließend in seiner Vikariatszeit die volkskirchliche Wirklichkeit im Ruhrgebiet in Gelsenkirchen kennen. Als Pfarrer zur Anstellung kam er in seine Siegerländer Heimat zurück, wo er zuletzt als Projektkoordinator des missionarischen Kirchenkreisprojektes »gemeinsam unterwegs«, tätig war.Nun will Michael Junk gemeinsam mit den Menschen in seinem Pfarrbezirk in den Dörfern unterwegs sein und als Verkündiger der frohen Botschaft von Jesus Christus zum Glauben an ihn rufen.

Mit der Ordination und Einführung von Michael Junk am 2. Advent in der Rudersdorfer evgl. Kirche verbunden, war gleichzeitig auch die Premiere dieser Amtshandlung von Friedemann Hillnhütter in seinem neuen Amt als Superintendent des Kirchenkreises Siegen. Mit der Verleihung der Berufungsurkunde und unter Gebet und Segen führte der neue Superintendent , assistiert von einigen Pastoren und Preybytern, Michael Junk in sein erstmalig übertragenes Pfarreramt ein. »Pfarrer und Gemeinde brauchen einander,« betonte der Superintendent. Das Wort Gottes, das Gebet, begleitend durch die Wirkung des Heiligen Geistes seien allein dazu fähig, Glauben zu wecken und wachsen zu lassen, der zum gemeinsam unterwegs sein, notwendig sei.

Der neue Pastor legte seiner Festpredigt das Wort aus Offenbarung 3, 7-8, zugrunde.Junk gab sich keinen falschen Hoffnungen hin: »So besetzt wie heute, wird die Kirche hier am Ort zukünftig bei den Gottesdiensten nicht sein! Der Herr der Kirche hat eine Schwäche für die Kleinen. Er ist der Hausmeister im Hause Gottes mit Schlüsselgewalt und hat die Gemeinde lieb«, bat der neue Seelsorger auch gleichzeitig die Gemeinde darum, Gottes Wort ernst zu nehmen, zu bewahren und seinen Namen nicht zu verleugnen, wie es von der Gemeinde Philadelphia in der Offenbarung berichtet werde.Der gemeinsame Gesang und die Vortragsstücke der Musikgruppe umrahmten den Festgottesdienst. Nach der gottesdienstlichen Feier ertönten vor dem Kirchenportal die Musikklänge der Rudersdorfer Schützenkapelle, die den neuen evangelischen Pfarrer damit in Rudersdorf herzlich willkommen hießen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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