New Yorker Lösung für ein Wilnsdorfer Problem?

Bis zu 1000 Dollar Strafe zahlt ein Hundebesitzer in New York, falls er die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners liegen lässt.  Foto: Klaus Wagener
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dima Wilnsdorf. In Urlaubserinnerungen „schwelgte“ der Wilnsdorfer SZ-Leser Klaus Wagener, nachdem er jetzt den Bericht über die „Hinterlassenschaften“ von Hunden in Wilnsdorfs Wiesen und den daraus resultierenden Problemen für die Landwirtschaft gelesen hatte. Hinzu gekommen sei, dass er beinahe zeitgleich bei einem zufälligen Blick aus seinem Wohnzimmerfenster am Wilnsdorfer „Haardchen“ erneut „live“ erleben konnte, wie sich ein Hundebesitzer mit dieser „Materie“ beschäftigt habe. Erst wurde das Terrain von Herrchen mit einem prüfenden Blick abgetastet und dann bekam der Hund zum „Abladen“ die lange Leine, so Klaus Wagener. Wagener weiter: „Als ich die Balkontür nur anschob, gab es einen kurzen Ruck mit der Leine und der Vierbeiner verließ auf Kommando seinen Sitz. Ohne dass sich der Hundebesitzer auch nur ansatzweise um die Hinterlassenschaft kümmerte, verließen beide eiligen Schrittes den Ort des Geschehens.“

Vor Jahresfrist habe er Urlaub in New York gemacht und in Manhatten (Roosevelt Island) gewohnt. Dabei sei ihm aufgefallen, dass sämtliche Hunde immer an der Leine geführt wurden, lediglich auf abgezäunten „Spielflächen“ frei herumlaufen durften. Der Hundebesitzer habe sich mit in dem Geviert aufgehalten. Bei den täglichen Hundeausführungen, hauptsächlich in den Morgen- und Abendstunden, habe Wagener kein einziges Mal beobachtet, dass die „Hinterlassenschaften“ nicht unmittelbar aufgesammelt und entsorgt worden seien. Sowohl in der Stadt selbst, als auch im Centralpark, oder auf der Insel. Klaus Wagener: „Wir haben keine Hundehaufen gesehen und waren sehr angetan von der Sauberkeit in dieser Stadt. Als wir dann die Hinweisschilder gelesen haben, die auf ein Fehlverhalten aufmerksam machen, wurde uns sofort klar, dass es sich hier um kein Kavaliersdelikt handelt.“

Der Wilnsdorfer schließlich: „Wenn eine Stadt wie New York dieses Problem in den Griff bekommt, warum nicht auch wir?“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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