SPD-Fraktion stellte Fragen zum landesweiten Warntag
Nicht in allen Randbereichen hörbar

sp/sz Wilnsdorf. Überall erschallten am landesweiten Warntag am 5. September in NRW die Sirenen, um die Bevölkerung für Notfälle und Alarmierungen zu sensibilisieren (die SZ berichtete). Die Gemeinde Wilnsdorf hatte im Voraus angekündigt, dass mit drei mobilen Sirenen um 10 Uhr ein Probealarm in den Ortsteilen Anzhausen, Obersdorf und Rinsdorf durchgeführt wird.

Die SPD-Fraktion in Wilnsdorf fragte in der jüngsten Ratssitzung nach einem Resümee der Gemeinde zu dieser Aktion. Die Verwaltung gab an, dass aufgrund der topografischen Lage nicht alle Randbereiche der Ortsteile mit den mobilen Sirenenstandorten ausreichend gewarnt worden seien. Weite Teile im Umfeld seien schalltechnisch aber erreicht worden.

Die Verwaltung teilte mit, dass auf die Beschaffung weiterer mobiler Anlagen vorerst verzichtet werde und stattdessen die Wiederinbetriebnahme bzw. Ertüchtigung vorhandener sogenannter E-57-Sirenen durchgeführt werde.

„Sollte eine Ertüchtigung nicht möglich sein, sollen stattdessen Zug um Zug neue elektronische Hochleistungssirenen mit Trichterhörnern installiert werden. Alle Sirenen sollen mit einer digitalen Ansteuerung versehen werden“, informierte die Verwaltung auf Anfrage der SPD.

Die Fraktion fragte auch nach möglichen Kosten für die Gemeinde, wenn flächendeckend festinstallierte Sirenen wieder reaktiviert würden. Aus dem Rathaus wurde hier eine Summe von rund 1300 Euro genannt für die Begehung der Dächer und für die statische sowie elektronische Prüfung. „Wenn eine Ertüchtigung der Sirenen möglich ist, belaufen sich die Kosten der digitalen Ansteuerung je Standort auf rund 850 Euro“, erklärte Bürgermeisterin Christa Schuppler. Hinzu kämen gegebenenfalls Reparatur- und Ersatzteilkosten, die noch nicht konkret beziffert werden könnten. Sofern neue elektronische Hochleistungssirenen installiert würden, sei mit deutlich höheren Kosten zu rechnen.

„Eine neue Anlage wird im Zuge der Dachsanierung des Rathauses an strategisch sehr gutem Standort installiert. Die Kosten für diese Anlage betragen zum Beispiel rund 9500 Euro“, gab Schuppler abschließend an.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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