Öko-Check von Sportstätten ergab keine großen Mängel

Pilotprojekt des Landessportbunds in der Gemeinde Wilnsdorf

Rinsdorf. Ein großes Lob zollte Jens Prüller vom nordrhein-westfälischen Landessportbund gestern im Sportheim der Spielvereinigung Rinsdorf der Gemeinde Wilnsdorf und ihren Sportvereinen. Beim landesweiten Öko-Check von Sportstätten, dessen Auftakt in Wilnsdorf stattfand, wurden keine gravierenden Mängel oder gar Ausreißer gefunden.

In der Zeutschrift „Wir im Sport” hatte der Landessportbund NW seinen Mitgliedsvereinen eine kostenlose ökologische Prüfung der Sportstäten und -heime angeboten. Dieses Angebot hatte der Vorsitzende des Wilnsdorfer Gemeindesportverbands, Erich Upphoff, aufgegriffen und beim LSB die Zusage erhalten, dass für insgesamt acht Anlagen im Gemeindegebiet Wilnsdorf ein kostenloser Öko-Check durchgeführt werden kann.

Nach entsprechenden Terminabsprachen zwischen der Fachkraft Jens Prüller, der Gemeindeverwaltung und den Vereinen, deren Sporteinrichtungen besucht werden sollten, erfolgten die Öko-Checks vom 6. bis 8. November. Neben Jens Prüller, der von einem Mitarbeiter unterstützt wurde, Mitarbeitern des Bauamts und des Schulamts und dem GSV-Vorsitzenden Erich Upphoff war jeweils ein verantwortlicher Vertreter der Vereine vor Ort anwesend.

Die Sportheime in Wilnsdorf, Wilgersdorf, Flammersbach, Niederdielfen, Obersdorf, Wilden und Rinsdorf sowie die Sporthalle in Wilnsdorf wurden jeweils rund drei Stunden unter die Lupe genommen. Mittels Fragebogen wurden die notwendigen Daten erfasst sowie Informationen über Umweltschutz im Sportverein, über technische Möglichkeiten zur besseren Sportausübung und zum Klima- und Ressourcenschutz als auch über die Fördermöglichkeiten bei notwendigen baulichen Änderungen gegeben. Als Beispiele führte Prüller die Optimierung von Heizungsanlagen oder Wasserersparnis durch eine Auswechslung der Duschköpfe an.

Die ökologische Sportstätten-Beratung ist der erste Bestandteil des gemeinsamen Projekts „Agenda 21 im Sportverein” vom LSB NW und dem Institut für Zukunftsfähige Projekte, gefördert vom Ministerium für Umwelt, Raumordnung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Die Beratung in Wilnsdorf war die erste in dieser Form in Nordrhein-Westfalen und somit ein Pilotprojekt im Pilotprojekt. „Die Gemeinde Wilnsdorf freut sich, dass im Rahmen ihrer Bemühungen um den Agenda-21-Prozess in Wilnsdorf der Auftakt dieses Engagements des Landessportbunds NW stattfindet und so wichtige Hilfestellungen gegeben werden können”, erklärte Wilnsdorfs Bürgermeister Karl Schmidt. Die Ergebnisse der Analysen werden der Gemeinde Wilnsdorf und den Sportvereinen in etwa vier Wochen vorliegen.

blum

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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