SZ

Schulleiter Sören Leopold im SZ-Gespräch
"Sind gut durch die Pandemie gekommen"

Sören Leopold ist sich sicher, dass sich durch die Pandemie auch neue Möglichkeiten aufgetan haben. Der gebürtige Freudenberger ist mittlerweile seit fünf Jahren Schulleiter am Gymnasium in Wilnsdorf.
  • Sören Leopold ist sich sicher, dass sich durch die Pandemie auch neue Möglichkeiten aufgetan haben. Der gebürtige Freudenberger ist mittlerweile seit fünf Jahren Schulleiter am Gymnasium in Wilnsdorf.
  • Foto: kay (Archiv)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

gro Wilnsdorf. Mit dem Beginn der Sommerferien in wenigen Wochen endet ein weiteres ungewöhnliches und kräftezehrendes Schuljahr. Viele Schüler und Lehrer saßen monatelang nicht wie gewohnt in der Schule, denn der Unterricht musste aufgrund der Pandemie größtenteils online in den eigenen vier Wänden stattfinden. Während des gesamten Lockdowns hatten die Schulen, neben den Schülern und Eltern, sicherlich die kniffligste Aufgabe zu bewältigen. Denn trotz dem ständigen Hin und Her zwischen Distanz- und Präsenzunterricht, musste diese versuchen, einen vernünftigen Lehrplan für alle Schüler, egal ob Klein oder Groß, auf die Beine zu stellen.

gro Wilnsdorf. Mit dem Beginn der Sommerferien in wenigen Wochen endet ein weiteres ungewöhnliches und kräftezehrendes Schuljahr. Viele Schüler und Lehrer saßen monatelang nicht wie gewohnt in der Schule, denn der Unterricht musste aufgrund der Pandemie größtenteils online in den eigenen vier Wänden stattfinden. Während des gesamten Lockdowns hatten die Schulen, neben den Schülern und Eltern, sicherlich die kniffligste Aufgabe zu bewältigen. Denn trotz dem ständigen Hin und Her zwischen Distanz- und Präsenzunterricht, musste diese versuchen, einen vernünftigen Lehrplan für alle Schüler, egal ob Klein oder Groß, auf die Beine zu stellen.

Gymnasium Wilnsdorf: Sören Leopold im Interview

Die SZ hat jetzt den Schulleiter vom Gymnasium in Wilnsdorf befragt, wie dieser die vergangenen Monate wahrgenommen hat und was er sich für das kommende Schuljahr wünscht.
Herr Leopold, mit welchen Gefühlen oder welchem Fazit beenden Sie persönlich dieses Corona-Schuljahr?

  • Ich beende das Schuljahr mit gemischten Gefühlen. Einerseits bin ich natürlich sehr glücklich, dass es insbesondere in den letzten Wochen eine positive Entwicklung gibt. Dies lässt natürlich hoffen, dass wir nach den Sommerferien ein Stück weit in die Normalität zurückfinden. Andererseits möchte ich diese Zeit nicht wiederholen.

Freuen Sie sich auf die Sommerferien?

  • Ich würde lügen, wenn nicht. Ich glaube, das geht allen so, egal ob Lehrkräften, Eltern oder Schülern. Das letzte Schuljahr war schon eine Herausforderung.

Haben Corona und die Digitalisierung auch die Augen geöffnet und neue Möglichkeiten aufgetan?

  • Ja, Corona war in aller Deutlichkeit ein Beschleuniger für die Digitalisierung. Wir waren ja quasi gezwungen, kurzfristige Lösungen zu finden. Ich glaube fest daran, dass sich durch die Pandemie auch neue Möglichkeiten aufgetan haben. Jetzt liegt es an uns zu schauen, welche Dinge wir in den normalen Schulalltag übertragen wollen und welche Dinge nur Mittel zum Zweck waren. Der Distanzunterricht war zum Beispiel nur eine Übergangslösung. Andererseits ist die Möglichkeit der digitalen Kommunikation natürlich durchaus positiv zu betrachten. Und somit eine wirklich positive Sache aus dieser doch schweren Zeit.

Gab es bei Ihnen Corona-Fälle oder hatten Sie alles im Griff?

  • Auch bei uns gab es natürlich vereinzelt Corona-Fälle bei den Schülern. Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Kreisgesundheitsamt konnten wir eine Ausbreitung in der Schule jedoch verhindern. Die Betroffenen haben sich auch alle im privaten Umfeld infiziert.

Was waren Ihre Hauptaufgaben in diesem Schuljahr? Lag der Fokus dieses Mal woanders?

  • Meine Hauptaufgabe war sicherlich, den Eltern, Schülern und Lehrkräften möglichst viel Normalität zu bieten in einer ansonsten unnormalen Zeit. Ich musste in der Regel sehr spontan auf die politischen Entscheidungen reagieren. Auch Kommunikation und Organisation gehörten zu meinen Hauptaufgaben. Dies war schon eine starke Fokusverschiebung zu meiner sonstigen regulären Arbeit.

Was war aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung?

  • Die größte Herausforderung bestand darin, zu Beginn der Pandemie den vielen Anforderungen und Bedürfnissen der Lehrkräfte, Eltern und Schüler gerecht zu werden.

Würden Sie im Nachhinein etwas anders machen? Wo ist noch Luft nach oben?

  • Grundsätzlich nein. Ich denke, wir haben zum Glück recht früh die richtigen Entscheidungen getroffen und sind somit bis jetzt ganz gut durch die Pandemie gekommen. Natürlich ist an einzelnen Stellen noch Luft nach oben, aber im Großen und Ganzen würde ich nichts anders machen.

Was wünschen Sie sich für das nächste Schuljahr?

  • An erster Stelle wünsche ich mir wieder Normalität. Aber natürlich auch glückliche und gesunde Schüler und Kollegen. Ich hoffe, dass wir irgendwann zurückblicken können und stolz auf uns sind, wie wir diese Krise gemeistert haben. Ich hoffe sehr und wünsche mir, dass wir gestärkt ins neue Schuljahr gehen.
Autor:

Sarah Groos

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