»Verletzungsgefahr für Sportler und Schüler«

Bezirkssportanlage Höhwäldchen:

SPD-Fraktion erfreut: Vereine und Gymnasium ergreifen Initiative für Sportplatzsanierung

sz Wilnsdorf. Erfreut zeigte sich die Vorsitzende der Wilnsdorfer SPD-Fraktion, Petra Weskamp, laut einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten, über eine bedeutsame Initiative aus den Reihen der Wilnsdorfer Bürgerschaft: Nachdem die SPD-Fraktion in der Ratssitzung im vergangenen Juli mit ihrem Vorschlag gescheitert war, den Bau eines Kunstrasenplatzes mit Tartanbahn auf dem Gelände der Bezirkssportanlage Höhwäldchen in Angriff zu nehmen, komme erneut Bewegung in die Angelegenheit.

Tus Wilnsdorf/Wilgersdorf, ASC Wilnsdorf und der CVJM Wilnsdorf sowie Schulleitung und Elternschaft des Gymnasiums Wilnsdorf haben laut SPD-Pressetext eine gemeinsam unterzeichnete Anfrage gemäß § 24 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Gemeinde Wilnsdorf eingereicht.

Wurde über den SPD-Antrag seit einem halben Jahr immer noch nicht entschieden, so sei ein Hinauszögern diesmal nicht möglich, betont die SPD. Gemäß der Hauptsatzung der Gemeinde Wilnsdorf sei der Hauptausschuss für die Erledigung von Anregungen und Beschwerden zuständig und habe diese im Anschluss an die inhaltliche Prüfung an die Stelle weiterzuleiten, die zur Entscheidung berechtigt sei. Zu Beginn weisen die Verfasser der Eingabe laut SPD-Pressetext die Behauptung zurück, sie hätten in den Gesprächen mit den politischen Gremien eine sofortige Sanierung wegen des »guten Zustandes« für nicht erforderlich erachtet. Wörtlich heiße es: »Wir haben lediglich Verständnis dafür geäußert, dass die Gemeinde aufgrund der finanziellen Situation eine Sanierung nicht kurzfristig in 2003 realisieren kann.

Die Anlage ist aus unserer Sicht sehr wohl in einem schlechten Zustand und dringend sanierungsbedürftig.« Schwerpunkt der Eingabegemeinschaft sei der Hinweis auf die hohe Verletzungsgefahr und das große Unfallrisiko für Sportler und Schüler. An der Oberfläche des Tennenbelages habe sich in den letzten Jahren eine extrem dicke Schicht aus sehr feinem Staub gebildet. Diese Schicht führe in warmen Sommern zu verstärkter Staubaufwirbelung.

Weiterhin habe diese Staubschicht die Drainage zugesetzt, so dass bei starkem Regen das Wasser nicht mehr ablaufe. Dies mache den Platz sehr oft unbespielbar und auch die Laufbahn könne dann nicht genutzt werden. Schließlich verwandele sich diese feine Staubschicht auch bei günstigen Wetterverhältnissen in eine Schmierschicht, die eine erhebliche Rutschgefahr mit sich bringe. Die Regenablaufrinne zwischen Laufbahn und Sportplatz sei an einigen Stelle eingebrochen. Dadurch bestehe speziell für die Schüler aber auch für die Leichtathleten eine erhöhte Unfallgefahr.

Die Einrichtungen für die Leichtathletik befänden sich in einem desolaten Zustand, so dass Wettkämpfe auf der Anlage nicht mehr möglich seien. Am Ende ihres Schreibens weisen die Verfasser auf die starke Frequentierung dieser Bezirkssportanlage hin: »Ca. 1500 Kinder und Jugendlich sowie ca. 300 Erwachsene treiben pro Woche Sport auf der Anlage. Weiterhin wird die Anlage von der Realschule, Hauptschule und diversen Grundschulen für die Durchführung von Bundesjugendspielen und Sportfesten genutzt. Allein wegen der Kinder und Jugendlichen sollte die Gesundheitsgefährdung und das Verletzungsrisiko beseitigt und die Anlage umgehend erneuert werden.«

Die SPD-Fraktion möchte nun erreichen, dass auch die CDU-Fraktion das Thema »Bezirkssportanlage« als gemeinsame Aufgabe aller Vereine und Parteien aufgreift und das berechtigte Anliegen der Sport treibenden Menschen in Wilnsdorf unterstützt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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