Wikinger segelten über Wilden

14. Wilnsdorfer Drachenfest

1000 Zuschauer erlebten Nachtshow/Andreas Birkner und Volker Weil nahmen Abschied

dima Wilden. Nach elf Jahren Teamarbeit verabschiedeten sich gestern Andreas Birkner und Volker Weil von den Fans des Wilnsdorfer Drachenfestes. Und zwar mit Wehmut. Die Organisationsarbeit der Erfolgsveranstaltung, die am Samstag und Sonntag zum 14. Mal auf dem Kreuzweggelände oberhalb des Wildener Sportplatzes stattfand, sei zuletzt an die Grenzen ihrer persönlichen Belastbarkeit gestoßen, erklärten beide gestern im Gespräch mit der SZ. Das Drachenfest gehe deshalb im nächsten Jahr aber natürlich trotzdem in die 15. Runde, so Andreas Birkner. »Die Weichen sind gestellt.« Zwar werde sich die Form der Veranstaltung deutlich ändern, die Qualität aber bleibe sicher gleich, erklärte der »Mann mit Hut«.

Ihren Abschied nahmen beide nach eigener Aussage mit »mehr weinenden als lachenden Augen«, schließlich hatten sie an diesem Wochenende noch einmal ein grandioses Drachenfest auf den Wiesen am Kreuzweg erlebt. Rund 1000 Zuschauer begleiteten die »Drachenfreunde Schlaffe Leine Neunkirchen«, die das Drachenmeeting in Zusammenarbeit mit der Wilnsdorfer Jugendpflege veranstaltet, am Samstag in den Sonnenuntergang. Auf einen schwachwindigen Nachmittag, bei dem vor allem die »Einleiner« mit bis zu 100 Meter Flughöhe glänzen konnten, folgte das Glanzlicht der Veranstaltung. Vier 40 Meter hohe Heißluftballons glühten, bevor die Nachtflugshow mit Indoor-Drachen die Fans genau 26 Minuten und 27 Sekunden in Atem hielt. Bengalische Feuer, Feuerschlucker und Feuerjongleure ergänzten die Show, die von atmosphärischer Musik begleitet wurde. Der Wildener Nachthimmel wurde beim anschließenden farbenprächtigen Höhenfeuerwerk des Freudenberger Pyrotechnikers Thomas Fischer noch einmal hell. Viel zu sehen und zu erleben gab es auch am Sonntag. Bei erneut schwachem Wind bereiteten sich die Teamflieger von WATNU, der Deutsche Meister vom vergangenen Jahr, auf die Europameisterschaft, die Ende September in Italien stattfindet, vor.

Rund um den Windpark mit Fahnen, Turbinen, Rotoren und tierförmigen Drachen durften die Zuschauer ihre Flugobjekte in der Luft testen. Hoch oben segelte ein beinahe echtes Wikingerschiff in Richtung Sonne. Mit von der Partie waren der Modellsportverein Niederdielfen mit Informationen zum Modellsegelflug und der Luftsportverein Siegerland, der ein Segelflugzeug präsentierte. Ein buntes Programm wurden den Kindern im Zelt der Jugendpflege geboten. Hier warteten der Rabe Rudi –ebenfalls ein Flugkünstler– bunte Drachen zum Selberbasteln sowie Bücherwürmer, Kinderschminken und Lesedrachen auf die Junioren.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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