Zwischen Gott und Mensch

Ein schönes geistliches Konzert gab der Gemischte Chor Vivace in der kath. Kirche Gernsdorf. Foto: hmw

hmw Gernsdorf. Stimmig war es, das Konzert „Lieder zwischen Himmel und Erde“ am Sonntagnachmittag in der kath. Kirche Gernsdorf. Vorgetragen vom Gemischten Chor Vivace unter der Leitung von Christina Schmitt, die als freiberufliche Altistin und Stimmpädagogin tätig ist, handelten die fast ausschließlich neuen geistlichen Lieder von der Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Es ging um Höhen und Tiefen des Lebens, um Lobgesang und Bittgebet.

Seit drei Jahren bietet der Chor, der beim Konzert mit elf Sängerinnen und fünf Sängern auftrat, über die Gestaltung von Messen hinaus Konzerte in der Gemeinde an. Weitere Mitwirkende waren die aus Wilnsdorf stammende Sylvia Schmick (Violine) und Eva-Katharina Naumann (Klavier), die beide in Marburg leben. Als Solistinnen (aus dem Chor) wirkten Pamela Schwunk und Kathrin Schneider mit, sie trugen moderne und klassische Stücke vor. Die Moderation des Konzerts übernahm Ines Reichmann, die selbst lange Jahre bei Vivace gesungen hat. Ergreifend und andächtig rief der Chor mit „Stille, finde mich“ zu Ruhe und Besinnung auf. Eine sakrale Stimmung, die freilich auch mit einem Schuss vokalen Temperaments gepaart war, erfüllte das Kirchenschiff. Neben der Virtuosität des Chores war auch die der Solistinnen beachtlich. Den „Tanz der Delphine“ beschrieben Sylvia Schmick und Eva-Katharina Naumann trefflich auf ihren Instrumenten. „In deine Hände, Gott des Lebens“ lautete später ein mit Hingabe und Verve vorgetragenes Lied von Pamela Schwunk und Kathrin Schneider.

Eindrucksvoll war der von Ines Reichmann vorgetragene Dialog zweier ungeborener Kinder im Mutterleib: „Gibt es ein Leben nach der Geburt?“ Werke von Vivaldi (Konzert in G-Dur), Johann Sebastian Bach (Adagio in D-Dur) sowie von Beethoven (Menuett in G-Dur), interpretiert von den Instrumentalistinnen, luden zur Besinnung ein und stimmten zugleich innerlich froh. Man hätte noch lange zuhören können! Das Konzert klang mit der Weise „Sanctus“, dargeboten von Vicace, aus. Natürlich gab es noch eine Zugabe: „Halleluja“, eine Hommage an den Gottessohn Jesus Christus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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