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Fußball-Landesliga
Am "Henneberg" läuft es nicht für den TSV Weißtal

Weißtals Offensivakteur Michael Kaiser (rechts), hier im Duell mit Drolshagens Emre Ünver, gehörte beim TSV zu den auffälligsten Spielern.
  • Weißtals Offensivakteur Michael Kaiser (rechts), hier im Duell mit Drolshagens Emre Ünver, gehörte beim TSV zu den auffälligsten Spielern.
  • Foto: Silas Münker
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sila Gernsdorf. „Der TSV Weißtal verliert das Spiel nach einer kämpferischen Leistung unglücklich mit 0:1“, hallte es am Sonntagnachmittag nach Abpfiff des Landesliga-Duells zwischen dem TSV Weißtal und dem SC Drolshagen durch die Henneberg Arena in Gernsdorf. Stadionsprecher Carsten Schmidt fasste damit den

sila Gernsdorf. „Der TSV Weißtal verliert das Spiel nach einer kämpferischen Leistung unglücklich mit 0:1“, hallte es am Sonntagnachmittag nach Abpfiff des Landesliga-Duells zwischen dem TSV Weißtal und dem SC Drolshagen durch die Henneberg Arena in Gernsdorf. Stadionsprecher Carsten Schmidt fasste damit den allgemeinen Tenor, den es unter den 242 anwesenden Zuschauern gegeben haben dürfte, treffend zusammen. Der Fusionsverein aus Gernsdorf und Rudersdorf präsentierte sich über weite Strecken der Partie als spielstärkere Mannschaft, der einzige Treffer des Tages war mit Mike Schrage (76.) allerdings einem Drolshagener vergönnt.

„Der Gegner hatte in den gesamten 90 Minuten einen gefährlichen Schuss auf unser Tor – und ausgerechnet der war dann drin“, resümierte TSV-Trainer Seyhan Adigüzel den Spielverlauf. Seine Mannschaft habe nicht nur einen „kämpferisch starken Auftritt“ hingelegt, sondern „die beste Leistung der gesamten Saison“ gezeigt, weshalb die Niederlage letztendlich „mehr als unglücklich“ sei.
Auch sein Gegenüber, SC-Coach Holger Burgmann, ging mit der Analyse der Spielanteile d'accord, sprach insgesamt aber von einer „sehr ruppigen und zerfahrenen“ Partie: „Unser Sieg war am Ende sicherlich glücklich. Man muss aber sagen, dass das von beiden Seiten kein gutes Spiel war und nur selten Spielfluss aufgekommen ist.“

Besonders in den 20 Anfangsminuten schenkten sich beide Teams nichts, die intensiv geführten Duelle im Mittelfeld musste Schiedsrichter Oguzhan Gülacan nicht selten mit einem Piff unterbinden. Nachdem sich die Gemüter etwas beruhigt hatten, folgte die erste strittige Szene des Spiels. Weißtals Kapitän Jan-Michael Moses brachte den Ball nach einem Steckpass von Michael Kaiser im Tor der Gäste unter (36.). Dem ekstatischen Jubel auf der Heimbank setzte der Unparteiische allerdings mit dem Abseitspfiff ein rasches Ende. „Ich denke nicht, dass das jeder so gesehen hat“, sagte Adigüzel mit Blick auf die knappe Entscheidung. Wenig später (41.) bot sich den Hausherren dann erneut die Chance zur Führung. Maximilan Krafts zu unplatzierter Schuss stellte allerdings kein Problem für Drolshagens Schlussmann Tom Gummersbach dar.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel folgte die zweite diskutable Situation: Nach einem sehenswerten Abschluss von Kraft zappelte die Kugel zum zweiten Mal am Nachmittag im Netz der Drolshagener. Nach dreiminütigen Protesten auf Gäste-Seite entschied der Referee schließlich auf Handspiel, das Tor zählte erneut nicht. „Es war ganz klar, dass Maxi den Ball nicht mit der Hand mitgenommen hat, dementsprechend waren die Entscheidungen des Schiedsrichter schon sehr unglücklich für uns“, befand Adigüzel, machte für den fehlenden Treffer aber noch einen anderen Grund aus: „Wir müssen uns vorwerfen, dass wir trotz des spielerischen Übergewichts erneut nicht das Tor getroffen haben. Das ist leider seit Wochen unser Manko.“

Nach zwei weiteren Torschüssen der Weißtaler Michael Kaiser (59.) und Emre Ucak (64.) folgte die entscheidende Aktion der Partie. Drolshagens Kapitän Philipp van Gerven spielte vor dem Strafraum der Hausherren auf Neuzugang und Torjäger Mike Schrage. Der 32-Jährige setzte sich gegen zwei TSV-Verteidiger durch und verwandelte zum 1:0-Endstand. Für einen spektakulären Schlussakkord hätte in der 90. Minute beinahe Maximilan Kraft gesorgt, doch der Fallrückzieher des Weißtaler Stürmers verfehlte das Ziel hauchdünn. „Das war alles einfach sehr unglücklich“, fasste Adigüzel die Gefühlslage der Weißtaler, die damit auf den 14. Tabellenplatz abrutschen, zusammen.

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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