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Fußball-Landesliga
Eine Stunde Überzahl reicht TSV Weißtal nicht

Der SV Hüsten um Patrick Kampschulte (l.) verteidigte in Unterzahl gut. Weißtals Kapitän Jan-Michael Moses und seine Kollegen konnten nur sehr selten durchbrechen.
  • Der SV Hüsten um Patrick Kampschulte (l.) verteidigte in Unterzahl gut. Weißtals Kapitän Jan-Michael Moses und seine Kollegen konnten nur sehr selten durchbrechen.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sta Gernsdorf. „Es fühlt sich an wie eine Niederlage“, musste Weißtals Trainer Seyhan Adigüzel nach 91 zerfahrenen und eher unterdurchschnittlichen Landesliga-Minuten und dem 1:1 gegen den SV Hüsten feststellen. Seine Truppe agierte über eine Stunde lang in Überzahl, konnte daraus aber nicht mehr Kapital schlagen als den Ausgleichstreffer.

So richtig in Fahrt kamen die beiden Kontrahenten in den ersten 30 Minuten nicht. Abtasten, hier und da mal eine Halbchance, viele Zweikämpfe, noch mehr Fehlpässe: Wirklich prickelnd war es nicht, was die 155 Zuschauer auf dem „Henneberg“ in der Anfangsphase geboten bekamen. Insofern war die Führung der Gäste nach 29 Minuten nicht unbedingt die logische Folge eines Sturmlaufs, sondern eher der in diesem Moment schlechten Abwehrarbeit der Hausherren.

sta Gernsdorf. „Es fühlt sich an wie eine Niederlage“, musste Weißtals Trainer Seyhan Adigüzel nach 91 zerfahrenen und eher unterdurchschnittlichen Landesliga-Minuten und dem 1:1 gegen den SV Hüsten feststellen. Seine Truppe agierte über eine Stunde lang in Überzahl, konnte daraus aber nicht mehr Kapital schlagen als den Ausgleichstreffer.

So richtig in Fahrt kamen die beiden Kontrahenten in den ersten 30 Minuten nicht. Abtasten, hier und da mal eine Halbchance, viele Zweikämpfe, noch mehr Fehlpässe: Wirklich prickelnd war es nicht, was die 155 Zuschauer auf dem „Henneberg“ in der Anfangsphase geboten bekamen. Insofern war die Führung der Gäste nach 29 Minuten nicht unbedingt die logische Folge eines Sturmlaufs, sondern eher der in diesem Moment schlechten Abwehrarbeit der Hausherren. Hüstens technisch hochbegabter Zehner Robin Balder wurde einfach ziehen gelassen, nach der perfekten Vorlage musste Philipp Eickelmann nur noch den Fuß hinhalten.

Das war ein Schock für die Fusionskicker aus Rudersdorf und Gernsdorf, die sich viel vorgenommen hatten nach der fußballerisch guten, ergebnistechnisch aber nicht optimalen 0:2-Saisonpremiere bei der SpVg Olpe. Drei Minuten nach der Führung schwächten die Gäste sich jedoch selbst. Denis Rodrigues Gomes brachte einen schlampigen Rückpass nicht unter Kontrolle und konnte daraufhin den heranstürmenden TSV-Rechtsaußen Tevin Wagner nur per Foul stoppen. „Rot“ war die einzig logische Folge, schließlich war Hüstens Verteidiger der „letzte Mann“.

Das äußerst umsichtige und souverän leitende Schiedsrichter-Gespann um Christian Buschmann entschied in dieser Situation genauso korrekt wie auch nach knapp einer Stunde, als Jannik Schriek den Laufweg von Jan-Michael Moses im Strafraum kreuzte und dieser zu Fall kam. Emre Ucak verwandelte den fälligen „Elfer“ nach 57 Minuten zum 1:1-Ausgleich.

Und dazwischen? passierte wenig. Weißtal hatte in Überzahl etwas mehr vom Spiel, gleichwohl blieben die ganz dicken Chancen aus. Die beste hatte Paulo Flender noch in Gleichzahl, der Neuzugang vom SuS Niederschelden scheiterte aber nach 21 Minuten an Gäste-Keeper Jannik Heppelmann. „Wir haben teilweise zu langsam gespielt und auch zu lange gebraucht, um in die freien Räume zu kommen. Wir waren vorne nicht griffig genug und haben dann die wenigen Chancen auch nicht nutzen können. Wir haben uns mehr vorgenommen, daher ist die Stimmung auch nicht ganz so positiv jetzt nach dem Spiel“, resümierte Weißtals Kapitän Jan-Michael Moses, dessen Elf im zweiten Abschnitt zwar deutlich mehr von der Partie hatte, aber selten richtig zwingend wurde.

Dafür fehlte das Tempo mit und ohne Ball. Maximilian Kraft hatte zweimal das 2:1 auf dem Fuß (70./knappes Abseits und 73.) und Moses verzog in der Nachspielzeit aus aussichtsreicher Position. Das war aber zu wenig gegen zehn Gäste-Kicker. „Wir haben halt eine junge Mannschaft, die es noch nicht schafft, Konstanz in ihr Spiel zu bringen. Hüsten hat es dann mit zwei Viererketten vor dem eigenen Sechzehner gut gemacht und alles rausgehauen. Das Unentschieden geht daher so in Ordnung“, beurteilte TSV-Übungsleiter Seyhan Adigüzel fair, während sein Hüstener Pendant Jörg Fischer resümierte: „Vor dem Spiel hätte ich gesagt, dass ein Punkt für uns zu wenig ist. Mit elf Mann hätten wir anders agieren können, so hat das Team aber gefightet, wenig zugelassen und wir fahren nicht mit ganz leeren Händen nach Hause.“

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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