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Fußball-Landesliga
Rote Karte beendet Weißtaler Hoffnung

Jan-Michael Moses (Archivbild) war der einzige Weißtaler Torschütze beim SC Obersprockhövel.
  • Jan-Michael Moses (Archivbild) war der einzige Weißtaler Torschütze beim SC Obersprockhövel.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sila Sprockhövel. Für den TSV Weißtal gab es beim ungeschlagenen Tabellenprimus SC Obersprockhövel nichts zu holen. Obwohl die Mannschaft von Seyhan Adigüzel vor 100 Zuschauern über weite Strecken an die Leistung der Vorwoche anknüpfen konnte, unterlagen die Gäste letztlich mit 1:3 (0:2). Eine Rote Karte für Richard Moh (84.) sorgte dafür, dass Kicker des Fusionsvereins die Partie in Unterzahl beendeten.

„Am Ende war es einfach sehr, sehr unglücklich, wie das Ergebnis zustande gekommen ist“, fand Adigüzel, dessen Mannschaft in den 20 Anfangsminuten gut in die Partie fand und nur Halbchancen des Gegners zuließ. In der Folge entwickelte sich allerdings eine hektische Phase, in der die Gastgeber immer stärker wurden.

sila Sprockhövel. Für den TSV Weißtal gab es beim ungeschlagenen Tabellenprimus SC Obersprockhövel nichts zu holen. Obwohl die Mannschaft von Seyhan Adigüzel vor 100 Zuschauern über weite Strecken an die Leistung der Vorwoche anknüpfen konnte, unterlagen die Gäste letztlich mit 1:3 (0:2). Eine Rote Karte für Richard Moh (84.) sorgte dafür, dass Kicker des Fusionsvereins die Partie in Unterzahl beendeten.

„Am Ende war es einfach sehr, sehr unglücklich, wie das Ergebnis zustande gekommen ist“, fand Adigüzel, dessen Mannschaft in den 20 Anfangsminuten gut in die Partie fand und nur Halbchancen des Gegners zuließ. In der Folge entwickelte sich allerdings eine hektische Phase, in der die Gastgeber immer stärker wurden. Ein abgefälschter Schuss von SC-Akteur Dawid Ginczek sorgte schließlich für die Führung der Hausherren (34.), die zu diesem Zeitpunkt des Spiels auch verdient war. Zwei Zeigerumdrehungen später mussten die Weißtaler den nächsten Nackenschlag verkraften: Mittelfeldmann Paulo Flender bekam den Ball so unglücklich ans Auge, dass er in seiner Sehfähigkeit stark eingeschränkt war und anschließend ausgewechselt werden musste (36.).

Die Verkettung der unglücklichen Umstände sollte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ihren Gipfel erreicht haben. Wenige Sekunden nach der Auswechslung Flenders spielten die Hausherren einen eigentlich harmlosen Ball in den Strafraum des TSV. Innenverteidiger Manuel Jung beförderte die Kugel bei seinem Klärungsversuch jedoch ins eigene Tor (37.). „Es ist natürlich extrem ärgerlich, dass wir dann auch noch das Pech hatten, dass der Ball unhaltbar ins Eck geht“, wusste Adigüzel. Ärgerlich war in der Folge auch, dass Stürmer Maximilan Kraft freistehend vor SC-Schlussmann Aaron Kuhlmann vergab.

Die Hoffnung, doch noch einen Punkt aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis zu entführen, befeuerte dann aber der Weißtaler Anschlusstreffer zum 1:2, für den nach dem Seitenwechsel Kapitän Jan-Michael Moses verantwortlich zeichnete (55.). „Wir haben an dem 2:2 geschnuppert. Auch, wenn wir keine hundertprozentigen Chancen hatten, waren wir durch unsere Spielanlage gefühlt nah am Ausgleich dran“, befand der Weißtaler Übungsleiter. Die größte Chance, den Gleichstand herzustellen, bot sich dem eingewechselten Danilo Massafra. Der Dropkick des TSV-Akteurs strich allerdings über das gegnerische Tor.

Den sprichwörtlichen Deckel auf die Partie machte dann eine Entscheidung des Schiedsrichters: Richard Moh agierte in einem Zweikampf im eigenen Strafraum nach Ansicht von Cengiz Kabalakli zu ungestüm. Der Referee entschied neben dem Strafstoß für den heimischen SC, den Ginczek für seinen zweiten Tagestreffer nutzte (85.), auch auf Rot für Moh. „Das war ein ganz normales Tackling, deshalb war diese Entscheidung sehr ernüchternd“, kommentierte Adigüzel. Mit Blick auf die anstehende zweiwöchige Spielpause fordert der Übungsleiter: „Wir müssen uns erholen, um bis zum Ende des Jahres noch ausreichend zu punkten.“

Autor:

Silas Münker aus Siegen

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