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A-Kreisligist SpVg Anzhausen/F. unter der Lupe
Schon der Start kann entscheidend werden

krup Flammersbach. Mit 11 Punkten bei 24:59 Punkten belegt die SpVg Anzhausen/Flammersbach nach der Hinrunde der Fußball-A-Kreisliga den 18. und damit vorletzten Platz. Der Rückstand auf Rang 11, der am Ende auf jeden Fall die Rettung garantieren würde, beträgt bereits elf Zähler – eine schwierige Mission also für Trainer Julian Giebeler und seine Schützlinge.

Das lief gut
„Gut sind die 11 Punkte, die wir geholt haben – wenn man die näheren Begleitumstände kennt, war das gar nicht so schlecht“, sagt Trainer Julian Giebeler. „Insgesamt sind diese 11 Punkte aber natürlich deutlich zu wenig, um den Anschluss zu halten. Wenn man die einzelnen Spiele nochmal Revue passieren lässt, hätten wir vielleicht 6 bis 9 Punkte mehr haben können, mehr aber auch nicht.

krup Flammersbach. Mit 11 Punkten bei 24:59 Punkten belegt die SpVg Anzhausen/Flammersbach nach der Hinrunde der Fußball-A-Kreisliga den 18. und damit vorletzten Platz. Der Rückstand auf Rang 11, der am Ende auf jeden Fall die Rettung garantieren würde, beträgt bereits elf Zähler – eine schwierige Mission also für Trainer Julian Giebeler und seine Schützlinge.

Das lief gut

„Gut sind die 11 Punkte, die wir geholt haben – wenn man die näheren Begleitumstände kennt, war das gar nicht so schlecht“, sagt Trainer Julian Giebeler. „Insgesamt sind diese 11 Punkte aber natürlich deutlich zu wenig, um den Anschluss zu halten. Wenn man die einzelnen Spiele nochmal Revue passieren lässt, hätten wir vielleicht 6 bis 9 Punkte mehr haben können, mehr aber auch nicht.“
Kapitän Jonas Schneider findet, „dass unser Saisonstart noch ganz gut war. Wir sind mit 14 Mann in die Vorbereitung gestartet, doch nach und nach wurden für viele Spieler andere Dinge wichtiger als der Fußball. Der Auftakt in Wahlbach war auch gut, dort haben wir erst spät durch zwei unnötige Elfmeter gegen uns 2:2 gespielt.“

Hier ist Luft nach oben

„Eindeutig bei der Disziplin, und damit meine ich in erster Linie die Trainingsbeteiligung. Wir stehen im Schnitt nur mit sechs bis acht Leuten auf dem Platz, da muss man sich nicht wundern, dass uns in vielen Spielen hinten raus die Luft ausgegangen ist“, findet Giebeler klare Worte. „Diese wenigen Leute bilden den Kern der Mannschaft, sie müssen wir bei Laune halten. Durch unseren sehr kleinen Kader musste ich in den letzten Spielen der Hinrunde selbst mitwirken, auch meine beiden Co-Trainer Niklas Stenschke und Daniel Klein spielen immer – dadurch fehlt uns jemand, der das Spiel von außen coacht und beoachtet“, hat Julian Giebeler ein weiteres Manko ausgemacht. Auch die Chancenauswertung sei in der ersten Halbserie suboptimal gewesen, meint der SAF-Coach: „Aber auch das hängt mit der Trainingssituation zusammen, denn Kondition und Konzentration muss man in Verbindung sehen. Bist du nicht fit, fehlt dir auch die Konzentration für die Abschlüsse – und da sind wir wieder bei den Punkten, die wir haben liegen lassen.“
„Da wir nur einen sehr kleinen Kader haben, müssen wir als Mannschaft noch enger zusammenrücken – und die Trainingsbeteiligung muss definitiv besser werden“, fordert Kapitän Schneider.

Die personelle Situation

„Unser Torwart Kevin Kretschmer hat aufgehört. Das ist für uns sportlich so ziemlich das Schlimmste, was passieren konnte, denn Kevin war eine regelrechte Wand und hat noch etliche Gegentreffer verhindert“, bedauert Giebeler den schmerzlichen Verlust zwischen den Pfosten. Kretschmers Platz soll Filip Gries aus der „2. Welle“ einnehmen, der allerdings dort im Feld gespielt hat. Mit Julian Parlitz, zuletzt beim TuS 1900 Eisern aktiv, kommt ein ehemaliger SAF-Kicker zurück: „Darüber freuen wir uns sehr. Er ist zweikampf- und kopfballstark und wird uns in der Defensive helfen“, sagt Julian Giebeler über seinen Namensvetter.

So geht es weiter

„Ein Ziel für die Rückrunde ist es, uns die Punkte zu holen, die wir in den Hinserie unnötigerweise haben liegen lassen. Wir müssten mal zwei, drei Spiele am Stück gewinnen, um wieder Selbstvertrauen zu tanken. Dann würde wohl auch die Trainingsbeteiligung besser. Wir wünschen uns, mal alle Mann an Bord zu haben. Dann könnten wir zeigen, dass wir eigentlich besser sind, als wir aktuell da stehen“, sieht Giebeler durchaus noch Möglichkeiten.
„Wir müssen im ersten Spiel gegen Wilnsdorf Vollgas geben und möglichst drei Punkte holen. Danach haben wir mit den Heimspielen gegen Wahlbach und Netphen zwei weitere machbare Aufgaben – wenn wir diese neun Punkte erobern, ist der Anschluss geschafft, dann wäre alles drin. Ab Tabellenplatz 8 können wir grundsätzlich alle Gegner schlagen. Verlieren wir aber auch diese Auftakt-Partien, können wir uns angesichts der vielen Absteiger gedanklich schon mit der B-Liga beschäftigen“, erkennt Jonas Schneider „Hopp-oder-Top-Spiele“.

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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